Nachteile von Einbau-Herd mit 230 Volt

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Hallo an die Fachleute,

ich bin gerade dabei eine günstige Küche zu gestalten und bin nun bei der Herd-Frage hängengeblieben. Es sollte eigentlich das "Hot Chili Set 6" von Gorenje werden, da ich einen schwarzen, günstigen Herd bevorzuge. Hier mal ein Link, falls das erlaubt ist:

Amazon keywords=hot+chili+set+6 (Mod: Links bitte zur Herstellerseite)

Jetzt musste ich feststellen, dass der Herd leider nur mit 230 V betrieben wird.
Eine Herdanschlussdose mit Dreiphasenwechselstrom ist in der Küche vorhanden.
Bei meiner Recherche widersprachen sich die Meinungen etwas.
Viele sprachen jedoch von Leistungseinbußen bei den Herdplatten.

Frage:
Ich werde maximal 2 Herdplatten und den Backofen gleichzeitig betreiben (meist sicherlich nur eine Herdplatte plus Backofen).
Werde ich in der Praxis mit nervigen Leistungsminderungen (langsames Erhitzen etc.) zu rechnen haben, oder macht sich das bei meinem oben angegebenen Nutzungsverhalten nicht bemerkbar?
Ich möchte den Kauf nicht bereuen, da ich nicht 20 Minuten zum Aufwärmen von Milch benötigen will.
;-)

Vielen Dank für Eure Mühe
 

KerstinB

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Sei so gut und suche das Set auf der Herstellerseite und verlinke es dahin. Da sollte man dann auch gleich Zugriff auf die Bedienungsanleitung etc. haben.
 
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Backofen (sicherlich die Vorgängerversion, da mein Ofen eine 31 statt der 21 in der Gerätebezeichnung enthält; die BO637E31XG ist auf der Herstellerseite nicht zu finden):

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Kochfeld (diesmal sicherlich die Nachfolgerversion, da die ECT610SC nicht auf der Herstellerseite verfügbar)

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martin

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Backöfen werden fast ausschließlich einphasig mit 230V betrieben. Dein (autarkes) Kochfeld benötigt die restlichen 2 Phasen des Herdanschlusses. Also alles ganz normal.
 
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Ah ok.
Dann ist das ein ganz normal anzuschließendes Herd-Kochmulden-Set, so wie man es kennt (an einen "Starkstromanschluss" 400 Volt)?
Hab des Öfteren bei Einbauherden etwas von 400 V gelesen und dachte, das wäre die "normale" Bezeichnung. War deshalb irritiert.

Was würde denn bei einem Herd dabeistehen, bei dem wirklich insgesamt nur 230 V zur Verfügung stehen? Das würde dann ja speziell nur das Kochfeld betreffen, was von der Norm abweicht.
 

martin

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Das, was Du verlinkt hast, ist ein Einbaubackofen + ein autarkes Kochfeld. Das ist BTW auch die sinnvollste Kombination von Kochfeld und Backofen.

Ein Einbauherd steuert auch das Kochfeld. Das sind also zwei verschiedene Paare.

Für beide Kombinationen solltest Du 3 Phasen mit jeweils 16A abgesichert haben.

Sowohl Backofen als auch Kochfeld arbeiten üblicherweise mit 230V. Das ist die Spannung zwischen Phase und Nullleiter. Zwischen den Phasen beträgt die Spannung 400V. Das wird aber für Haushaltsgeräte nicht genutzt.
 

oktagon

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Danke für die schnellen Antworten.
Die begriffliche Differenzierung hab ich noch nie so genau betrachtet - macht aber jetzt Sinn.
Noch eine Frage:
Werden hierbei beide Geräte an die Herdanschlussdose geklemmt(die Kabel sollte ich dann ja gleich mitkaufen), oder ist ersichtlich, dass ein Teil evtl. mittels Schuko-Stecker in eine Steckdose gesteckt wird? Die Variante gibts ja auch.

Beste Grüße
 

martin

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Angeschlossen werden die beiden Komponenten an die Herdanschlussdose. Da der Backofen sicherlich ein eigenes Kabel (mit Schuko-Stecker) hat, benötigst Du einen sog. Powersplitter. Den kannst Du fertig kaufen oder viel günstiger vom Elektriker bauen lassen, der die Geräte anschließt.
 

oktagon

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Wenn ich auf den Splitter verzichten und den Backofen mittels Schuko-Stecker mit einer Steckdose verbinden würde (und nur die Herdplatte mit der Herdanschlussdose), was für Nachteile gäbe es bzw. auf was müsste ich achten?
 

bibbi

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Das hat nichts mit Verzichten zu tun, sondern mit einem fachgerechten Anschluss.
Deine bisherigen Fragen lassen darauf schließen , daß du in jedem Fall eine Fachfirma
(Elektrofachgeschäft)oder einen Elektroinstallateur hinzuziehen solltest.
LG Bibbi
 

martin

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Genau so ist es, Bibbi. Und damit hier nicht noch irgendein unverantwortlicher Blödsinn geschrieben wird, schließe ich diesen Thread.
 
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