mit der Bitte um Hilfe: Küchenplanung im Altbau

KerstinB

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Die Hinweise zum Kamin solltest du wirklich in Betracht ziehen.

Und, die Flurtür zu versetzen ist auch gut. Passen sollte es:
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nana_20151110_anpassung_grundriss-jpg.197764


Vielleicht sogar soweit gehen, dann die WZ-Tür zu schließen und diesen Bereich vorm Wohnzimmer insgesamt zu einer Vorrats/Abstellkammer umzubauen.

Wohnwand dann vielleicht eher da, wo ehemalige WZ-Tür zum Flur ist, Sofas tauschen und dem Kamin einen Platz gönnen, wie Russini ihn eingezeichnet hat.
 

na-na

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@KerstinB: Vielen Dank! :-)

So kann es was werden! Den Platz hinter der Blende für eine Leiter zu nutzen, finde ich toll!
Bei 160 cm "Größe" brauche ich die ohnehin. :tounge:

Ich habe ebenfalls mit einem "6er- Raster" gearbeitet, weil man so deutlich mehr unterbringen kann.
Mit einer normalen Arbeitsplatte werde ich sicherlich auf über einen Meter Arbeitshöhe kommen. Ich habe es noch nicht ausprobiert, wie das sich beim Arbeiten dann anfühlt. ;-) Mein Mann ist 184 cm groß, dem dürfte das gefallen.

@russini:

Auch besten Dank für Deine Überlegungen!

Ja, dort wo die Hochschränke stehen, wäre sogar noch Platz für eine Tür und somit einen direkteren Zugang zur Küche. Dort würde auch eine 86er- Tür problemlos hinpassen. - Und nochmal @KerstinB: Ja, dann könnte man sogar den "Flur" als "Vorratskammer" umbauen.

Zum Kamin:

Ich bin eigentlich der Meinung, dass der Kaminofen an der Stelle, wo ich ihn in #1 eingezeichnet habe, passen müsste.

Der Durchbruch zwischen den beiden Kaminschächten ist auf maximale Breite ausgelegt.
Die Wand dazwischen hat aktuell eine Breite von 278 cm. Es werden ein Stahlträger, sowie rechts und links der Kamine, Stahlstützen eingebaut, die dann noch entsprechend verkleidet werden müssen.

So wäre eine maximale Breite des Durchbruchs von ca. 250 cm möglich.

Soll die Küchenzeile, wie aktuell geplant, in Übertiefe realisiert werden, müssen auf der Kaminseite, an der auch später der Ofen stehen soll, etwa 15 cm aufgeschlagen werden.

Damit bliebe immer noch eine Breite von 235 cm übrig.

Hinter dem Ofen müssen mind. 20 cm Platz sein, seitlich auch, sofern dort keine Scheiben sind. Nach vorne müssen es dann mind. 80 cm sein.
Wenn der Ofen z.B. eine Tiefe von 50 cm hat, dann macht das zusammen mind. 150 cm, die der Ofen "nach vorne" an Platz benötigt. Die gegenüberliegende Wand (anderer Kaminschacht) befindet sich dann noch einmal 80 cm weiter.
Die Essecke liegt zudem seitlich versetzt...

Müsste doch reichen...

Ansonsten: Ein Verschieben des Ofens wäre auch kein Problem. Dann käme die Schrankwand auf die andere Seite.

Zum Boden:
Es ist ein Holzboden (Dielen) geplant, da der Rohboden weitestgehend auch aus Holz besteht.
Fliesen sind daher kritisch.
Zum Thema Funkenschutz: Eine Glasplatte wäre sicherlich die einfachste Lösung. Sollte der Ofen jedoch wie in #1 realisiert werden, wäre das gerade an dieser Stelle doch sehr ungünstig. Müsste mal schauen, welche Möglichkeiten es gibt, damit man ein gleichbleibendes Niveau erreicht.

Nochmals Danke für Eure Überlegungen, die mich ein gutes Stück weitergebracht haben!
 

russini

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Genau, ein Funkenschutz im Durchgangsbereich ist sehr ungünstig (auch eine Stolperkante) und wenn du volle Breite Durchgang machst, dann lauft man auf den Tisch zu, wenn der Kamin schon 1,50 m in den Raum hinein ragt.

Wir haben auch einen Glasschutz für den Kamin, den Kamin mussten wir auch etwas wegdrehen, da unser Ledersofa trotz 1m Abstands zu heiß wurde. Holzteile können austrocknen und sich evtl. verziehen wenn sie zu nah sind. Dabei haben wir nur einen kleinen Schwedenofen mit gerade mal 4 kW, da wir keinen extra Schornstein haben. Und da kommt genug Power.

So wie ihr den Kamin ausrichtet, strahlt die Hauptwärme Richtung Wand gegenüber, weder richtig in die Küche, noch zum Wohnzimmer. Ich würde ihn lieber in 45° Richtung Wohnzimmer ausrichten, Richtung Sofa.
 

KerstinB

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Lass dir russinis Argumente mal durch den Kopf gehen und möbliere den Raum noch mal mit den getauschten Türen.

6-rasterig heißt nicht Arbeitshöhe 100 cm.
Korpus 6-rasterig=78 cm (außer Nobilia )
Sockel 8 cm
APL 4 cm
wären z. B. 90 cm Arbeitshöhe.
 

na-na

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@russini:
Nein, der Kaminofen würde nicht 150 cm in den Raum ragen, sondern mit Abstand zur Wand etwa 70 cm benötigen (kommt natürlich auch die Tiefe des Ofens an, wobei ich jetzt mal von 50 cm ausgegangen bin...).

150 cm ergeben sich, wenn man noch die Strahlungswärme (Mindestabstand 80 cm) hinzuzieht.

Aber es stimmt schon,.... - mehr Ausrichtung hin zum großen Raum wäre wohl sinnvoller.

@KerstinB:

Danke für die Klarstellung! Dann müssen wir mal gucken, auf welche Arbeitshöhe es hinauslaufen wird. Mein Mann ist etwa 24 cm größer als ich und wir nutzen die Küche gleichermaßen.
 

KerstinB

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Da solltet ihr unabhängig erstmal eure wirklichen Idealhöhen ermitteln. Manchmal hat man da gar nicht soviel Unterschied. Und notfalls muss dein Mann ein wirklich dickes Brett nutzen.
 

na-na

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Ja, wir werden das ausprobieren!

Mal eine andere Frage....

Wir haben jetzt übertiefe Schränke, einen "Samy-Schrank ", 6er- Raster...

Eine Hochglanz- Küche möchte ich nicht. Vielleicht wegen der Robustheit, Schichtstoff ?

Könnt Ihr mir Küchenhersteller empfehlen, die die oben genannten Kriterien erfüllen?

Preislich nicht das Ober- Segment. Sollte natürlich auch kein Schrott sein...
 

na-na

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Noch eine Nachfrage zwecks Hersteller...

Wie sieht es mit Ballerina - Küchen aus?

Die haben doch auch hochwertige Schichtstofffronten und ein 6er- Raster.
Im Hersteller- Ranking befindet sich die Firma auch recht weit oben.

Gibt es vielleicht andere Kriterien (Übertiefe, Samy- Schrank), die diesen Hersteller ausscheiden lassen?

Wie sieht die preisliche Einordnung im Vergleich zu den anderen Firmen (Häcker , Schüller , Bauformat ) aus?

Außerdem:

Kann jemand bestätigen, dass Häcker keinen matten Schichtstoff anbietet?

Beim Stöbern im Forum habe ich gelesen, dass Vielen, in Zusammenhang mit Schichtstoff, eine "Laserkante" wichtig ist.

Könnte mir jemand kurz erklären, was der Vorteil dieser Kante ist und ob die oben genannten Hersteller diese im Programm haben?
 

Nice-nofret

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Ballerina liegt nicht nur im Herstellerranking, sondern auch Preislich etwas über den vorgenannten; Samy-Schrank haben wir hier im Forum sogar schon bei einer Nobilia Küche verwirklicht gesehen - was Nobilia kann, sollten höher bewertete Hersteller erst recht können - den man zahlt natürlich für grössere Flexibilität und Bandbreite auch etwas mehr.

Laserkanten sind deshalb interessant, weil sie quasi 'unsichtbar' - ohne Spalt bleiben.

Da die Hersteller regelmässig ihre Frontenauswahl anpassen, kann es gut sein, dass Häcker inzwischen matten Schichtstoff anbietet... das kann Dir Dein KFB vor Ort sagen.
 

na-na

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Ärgere mich gerade über mich selbst...

Wir waren gestern in einem Küchenstudio (eine größere Kette), das wir uns extra ausgesucht hatten, weil dort auch Ballerina geführt wird.

Dem Mitarbeiter, der uns ansprach, sagten wir, wonach wir suchen und ob er uns vorab etwas zeigen könne...

Nee, er kenne sich mit Ballerina nicht so aus, aber er würde seinen Kollegen, einen "Ballerina-Experten" holen.

Nach einiger Zeit tauchte er dann mit seinem Kollegen auf, der uns als erstes fragte, warum wir ausgerechnet Ballerina wünschen würden.

Ich führte an: Qualität, 6er- Raster, Übertiefe, guter Schichtstoff wegen Robustheit...

Er meinte, ob Ballerina, Nolte , Nobilia , - qualitativ kaum Unterschied, - er sei schließlich gelernter Schreiner.
Nolte hätte 75 cm, den Unterschied würde man kaum merken, Nobilia hat auch Schichtstoff.
Er fing dann in einem Nobilia- Katalog zu suchen an und anschließend bei den "Muster- Brettern"... Er fand aber nicht, was er suchte.

Ich wollte ja eine matte Schichtstofffront, die er aber dann anfing madig zu machen. Eine solche Front sei schwieriger zu reinigen, als eine glatte, glänzende Front.

Das leuchtete mir durchaus ein, allerdings muss ich zugeben, dass eine "Glasfront", neben einer "glänzenden Schichtstofffront" schon schicker aussieht.

Das hat er wohl gemerkt...

Nachdem er unser Budget abgeklopft hatte, meinte er, das bekäme er hin.
Als er mit der Planung fast fertig war, fiel mir ein, - Moment mal, - was ist mit der Übertiefe, dem 6er- Raster, von welcher Firma ist diese Küche überhaupt?

Nobilia! Ausgerechnet Nobilia, mit nur 73 cm, von Übertiefe natürlich keine Spur und einen Schrank, der zumindest ansatzweise über unseren Stand-Alone-Kühlschrank passen würde, gab es wohl auch nicht, von "Müll unter der Arbeitsplatte " ganz zu schweigen.

Das Budget war natürlich ausgereizt, es mussten hier und da Abstriche gemacht werden, bis es einigermaßen passte.

Dann das Übliche: Wenn wir uns gleich entscheiden würden, bekämen wir doch noch Auszüge für den Vorratsschrank...

Wir sind dann gefrustet abgezogen, wir haben genau das bekommen, was wir nicht wollten.

Dieser Mitarbeiter wollte uns von Anfang an Nobilia und nicht Ballerina verkaufen.

Wir haben dann trotzdem noch ein anderes Küchenstudio aufgesucht.
Auch hier haben wir klar gesagt, was wir suchen und warum.
Da es schon ziemlich spät war, war eine komplette Planung nicht mehr möglich.
Maße, etc wurden aufgenommen und unsere Wünsche besprochen.
Dieser Mitarbeiter macht uns nun eine Planung und wird sich bei uns melden.
Dann können wir weitersehen...

Bin gespannt!
 

kloni

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Nicht ärgern :trost: ich finde nicht das ihr da dran Schuld seid. Das ist genauso wie wenn ihr in ein Autohaus geht das VW führt und sagt das ihr einen VW Sharan sucht mit mittlerer Ausstattung und dann wird euch aber ein Ford Fiesta mit Komplettausstattung geplant. Da kann man auch nur den Kopf schütteln.
Wünsche euch das ihr in dem neuen Küchenstudio besser beraten und auf euch eingegangen wird.
 

Nice-nofret

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... die Küchenstudios haben wohl bei Nobilia höhere Margen ...

am Besten ist, ihr geht mit den Plänen von hier und der genauen Bezeichnung was ihr wollt ins Studio.

Natürlich sieht Lack oder Glasfront im direkten Vergleich zu Schichtstoff 'besser' aus. Wenn man es aber Zuhause stehen hat, ohne die Verlgeichsfront daneben, sieht es sehr gut aus. Ja und matt ist etwas pflegeintensiver als glänzend - aber putzen muss man beides, das macht letztendlich den Braten nicht fett.
 

kloni

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Und es kann sogar sein das nach ein paar Jahren gebrauch die Schichtstofffront weniger verkratzt ist als Lack und Glas. Und somit dann wieder besser aussieht.
 

Nice-nofret

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, ja das halte ich auch für Möglich - vorallem weniger abgeschlagene Kanten.
 

na-na

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Danke! Ich werde trotzdem noch blöd...

Wir warten noch auf das Angebot mit Schichtstoff von Ballerina .

Da mir von Euch auch Häcker und Schüller empfohlen wurde, wobei diese Hersteller wohl auch noch etwas günstiger sind, waren wir heute in einem Küchenstudio , das Schüller anbietet.

Übrigens hatte ich sowohl heute, als auch gestern, die Pläne aus dem Forum mit!

Problem heute: Schüler bekommt wohl Resopal- Fronten ganz neu rein (Ende des Jahres lieferbar). Jedoch: Mein Mann und ich hatten uns gerade auf ein "warmes" Weiß, bzw. "Magnolia" geeinigt und die Schichtstofffront gibt es dann nur in "Kristallweiß", oder auch in einem lichten Grauton...

Mist!
Warmes Weiß dann als matter Lack, oder "Magnolia" auch als Glasfront.
Meinem Mann haben es die Glasfronten offenbar angetan...
Als der Berater meinte, dass es die Glasfront auch in "matt" geben würde, muss ich gestehen, dass ich dann schon neugierig wurde und ich diese Front auch gerne mal anfassen wollte.
Die Front hat er bestellt, - kommt die nächsten Tage...

Wir haben uns also eine Küche planen lassen. Preislich landeten wir etwa 2000 Euro (ohne Verhandeln), über Nobilia , dafür mit stärkeren Wangen, Übertiefe, 6er- Raster, höhere Schränke...

Nun ja, Glas hatte ich ja gar nicht auf dem Schirm...

Was ich bislang wusste, ist, dass Glas gut zu reinigen ist, dass die Kanten empfindlich sind, (Allerdings würden wir eine Edelstahlgriffleiste wählen, die über die gesamte Kante geht. - Hilft das?) und dass Glas wohl auch gegenüber Kratzern (ESG) recht unempfindlich sein soll.

Was ich jetzt aber beim kurzen Googeln gelesen habe, ist, dass sich diese Fronten verziehen und sogar reißen können.
Das hängt aber wohl auch davon ab, wie das Gas auf die Front aufgebracht wurde.

Hat da jemand Informationen, ob die Glasfronten von Schüller gefährdet sind?

Noch eine weitere Frage: Kann unter diese "Glaskante" Schmutz gelangen?

Übrigens: Die Glasfront ist genauso teuer, wie der Mattlack.
 
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kloni

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Naja das letzte mal als ich eine Glasmusterfront in Matt in der Hand hatte (war von Schüller ) sah die echt schlimm aus war total verkratzt, kann natürlich an dem unpfleglichen Umgang damit gelegen haben und eingebaut passiert sowas nicht. Der Schichtstoff dort sah besser aus aber auch nicht unbefleckt.
Das Problem bei schüsselnden Glasfronten ist das Trägermaterial das sich bei Feuchteschwankungen ausdehnt und zusammenzieht. Die Hersteller sind dabei die Fertigungen anzupassen und das Problem auszumerzen. Glaube das sollte mittlerweile durchgängig gelungen sein.
 

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