Langzeit-Erfahrungen mit Steinzeug/Steingut/Keramik-Geschirr + Töpfe-Tipp??

Auch ist mir gestern noch etwas in den Sinn gekommen, nachdem ich mal wieder den neuen Herd kurz angemacht habe. Die Platten sind teils neu für mich in der Größe. Links vorne ist ein Doppelkreis-Kochfeld, da ist das Innere sehr klein (12 cm?), während der größere Ring vermutlich etwas größer ist, als die Böden meiner meisten großen Töpfe. Sollte ich meine Töpfe alle darauf abstimmen, damit später nicht Hitze seitlich drüber raus geht? Ich hatte das bislang nicht im Blick.
 
Die Woll-Töpfe sagen mir nicht so zu bzgl. Deckelart und Griffen. Ich hatte früher mal Woll-Pfannen aus Gusseisen, da wackelte der abnehmbare Griff auch leicht nach einiger Zeit. Die waren mir aber VIEL zu schwer und unhandlich.
 
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Die Muster des Skagen-Geschirrs sind gekommen. Sind dick und schwer, die Suppentellerform ist für mich gut, natürlich in der Spüli weniger, aber das ist ja oft so. Der Becher ist klasse, großes Füllvermögen. Farblich war ich etwas enttäuscht, da ich dachte, dass außen alles weiß ist und Glasur doch etwas bläulicher, aber dieser Punkt war klar und wäre noch akzeptabel. Außen ist es leider hellgrau, und damit der Kontrast zur Innenglasur nicht so groß. Muss es mal ein paar Tage auf mich wirken lassen und Göga noch dazu holen für eine Zweitmeinung.
 
Mit der Beschaffenheit der Böden hat es nichts zu tun, dass sich z.B. das eine mehr als das andere zum starken Anbraten eignet?

Die Böden sind gleich. Es geht nur um die unterschiedliche Höhe/Volumen.
die daraus etwas höhere Trägheit der Alu-Schicht muss aber nicht unbedingt von Nachteil sein

Ich meinte ja, dass sich die beiden Bodenvarianten in der Praxis, beim Anbraten, nichts tun, sondern wollte nur die unterschiedliche Stärke der Böden erklären, die der TE auffielen.
 
@KerstinB ich habe mir mal die Bewertungen zu Schulte-Ufer durchgelesen, da sind einige dabei, die enttäuscht sind, weil die Qualität nicht mehr die gewohnte von früher ist. Würden jetzt wohl in China hergestellt und das würde man merken … keine Ahnung, wann deine produziert wurden, jetzt musst du deine Töpfe ggf. noch mehr in Ehren halten ;-)
HIER ein Presseartikel dazu.
 
Ich wüßte nicht warum ich diese Töpfe aufgeben sollte. Die verschleißen ja nicht.
Meine anderen 3 älteren Töpfe sind emaillierte Töpfe von Chantalle von Mitte/Ende der 80er Jahre oder so ;-) ... die funktionieren auch noch wunderbar. Also knapp 40 Jahre alt und die Schulte Ufer knapp 18 Jahre.
 
@shenja Lassen sich die Deckel der Fissler-Töpfe gut verräumen oder sind die arg sperrig wegen der hohen Henkel? Hast du selbst welche?
Ich wollte meine Töpfe + Pfannen eigentlich nur in der 80er-Schublade unter dem Herd unterbringen, aber bin unsicher, ob das passt.
 
Huhu, ich muss nochmal nachfragen, weil die echt gute Aktion von Fissler heute ausläuft. Ist es weniger empfehlenswert, Aluböden zu haben bei einem normalen Ceranfeld? Mir sagen die Deckel am meisten zu, das Set ist preislich und in der Zusammenstellung im Vergleich zu anderen Angeboten, die ich so gefunden habe, absolut top, aber bzgl. Boden schwierig für mich einzuschätzen. Was meine Töpfe im Boden haben, weiß ich gar nicht, bis auf einen kleinen geliebten "Schnellkochtopf", den hab ich geerbt von meiner Omi, das ist ein kleiner Topf mit Kupferboden, darin wird alles etwas schneller heiß, und dann hab ich noch den gebrauchten von der Diakonie, der hat auch Kupfer drin. Ansonsten k.A. … :so-what:
Fleisch anbraten brauche ich nicht oft, und dann auch meist in einer Pfanne.
 
Die Fissler-Töpfe sind sehr gut und auf jeden Fall empfehlenswert. Ceran ist so träge, es ist sogar besser, dass Alu eine etwas niedrigere Wärmeleitfähigkeit als Kupfer hat, weil der nicht so schnell kalt wird, wenn man das Bratgut reintut, was gerade bei Fleisch anbraten schlecht wäre.
 
Danke dir! Ich denke, ich werde das Set mal kommen lassen und dann testen, welche Töpfe ich davon gebrauchen kann und welche ich verkaufe und wie alles in die Schublade passt. Rücksenden kann ich ja ggf. wieder. Das Angebot ist schon ziemlich unschlagbar, habe nichts Vergleichbares gefunden.
 
Würden jetzt wohl in China hergestellt und das würde man merken …

Ich habe Romanas aus Deutschland und China und bemerke keinen Unterschied.

Wie ich das sehe, gehen die wenigen schlechten Rezensionen(Amazon) von Leuten die auch alte hatten, auf den Umstieg auf Induktion zurück, weshalb sie sich die neueren Romana i kauften.
Meine ersten kaufte ich gerade nach der Umstellung auf Induktionsfähigkeit und die kamen noch aus deutscher Herstellung.

Sprich-Die beschriebenen Probs, wie Verfärbung des Bodens und Salzproblemen, beruhen auch auf dem falschen Umgang (zu hohe Leistungseinstellung) mit Induktion und wären bei anderen Töpfen genau so passiert.

Bei Fisslers Profi Collection findet man auch wenige Rezensionen dass die ersten besser gewesen seien.
Früher war alles besser... ;-)


es ist sogar besser, dass Alu eine etwas niedrigere Wärmeleitfähigkeit als Kupfer hat, weil der nicht so schnell kalt wird, wenn man das Bratgut reintut, was gerade bei Fleisch anbraten schlecht wäre.

Das ist zwar ein theoretischer "Vorteil" aber wird durch den Vorteil dass die abgegebene Energie ans Fleisch, beim scharfen Anbraten auch auf klassischem Ceran, schneller "nachgeliefert" wird aufgehoben.
Wie ich schon meinte-Das tut sich nichts.
Besser wären auf klassischem Ceran nur richtige Kupfertöpfe.
Wenn die Fissler so günstig zu haben sind und gefallen würde ich da auch zugreifen.


Was meine Töpfe im Boden haben, weiß ich gar nicht

Fast immer ist eine Aluschicht in Kapsel oder Sandwichböden. Die sind also dreischichtig.

Manche Hersteller stellen ihre Topfböden aus noch mehr Schichten her: Verschiedene Alulegierungen und Kupfer, bis hin zu sieben Schichten.
Dann bewegt man sich aber in gänzlich anderen Preisregionen.
 
Meine Schulte-Ufer Töpfe habe ich seit etwa 11 Jahren, gekauft als meine neue Küche anstand. Es sind alltagstaugliche, gute Töpfe. Lieblinge sind jedoch ein kleiner Topf von Rösle und ein Edelstahltopf von Le Creuset. Den Guss-Wok von Le Creuset liebe ich, ist allerdings recht schwer. Ebenso der Cocotte von Staub, den ich für Schmorgerichte aber noch viel mehr fürs Brotbacken benutze. Ich glaube, diese Töpfe halten mich alle aus.
;-)
 
@Herta
Ich glaube, diese Töpfe halten mich alle aus.
:rofl: das ist so doppeldeutig zu lesen …

Le Creuset hatte ich vorgestern auch noch gesehen und überlegt, wie die Qualität so ist … aber jetzt hab ich erst mal bestellt. Muss allerdings dazu sagen, es kam bislang noch keine Auftragsbestätigung, und das macht mich unruhig. XXL hat mir auch telefonisch gesagt, die Preise gelten zwar im Aktionszeitraum, aber im Prinzip auch nur, solange Vorrat reicht. Das steht nirgendwo dabei. Darum warte ich jetzt mal, ob ich das Set auch wirklich zu dem Preis erhalte, oder ob mich noch jemand anschreibt und meint: ätschebätsch, gibt doch keins mehr …
 
So, mein Fissler-Topfset kam letzte Woche endlich an und ich muss sagen, die Qualität fühlt sich echt gut an! OK, sie sind schwer, v.a. der kleine Stiltopf hat ein irre Gewicht, aber insgesamt ist das kein Vergleich zu meinen bisherigen Töpfen. Und die flachen Deckel gefallen mir richtig gut. Kochen konnte ich leider noch gar nicht, sie sind jetzt erst mal in der Spüli und dann muss ich schauen, wo ich was verräume und gleich aussortieren kann.
Da ich mir auch noch eine gute Pfanne zulegen möchte, wäre ich jetzt hierfür noch an Tipps interessiert. Gibt es eine aus derselben Serie, die empfehlenswert ist? Die meisten Pfannen sind ca. 2 cm breiter als meine, das ist mir schon aufgefallen, aber damit kann ich leben.
Gibt es eine Pfanne, die sich gleichermaßen zum Anbraten von Fleisch eignet, wie auch zum Anbraten von Gemüse oder auch mal einen Pfannkuchen? Oder ist das nicht empfehlenswert?
Gibt ja von Fissler so eine Pfanne mit Wabenboden, hatte ich noch nie. Was ist eure persönliche Lieblingspfanne für alles mögliche?
Ach so, Gusseisen scheidet aus, und mit beschichteten war ich bislang nicht so glücklich, weil die Beschichtungen nicht lange gehalten haben und man sich dann echt ärgert. Da habe ich mir deshalb jetzt kürzlich eine günstige aus dem Supermarkt mitgenommen, die funktioniert ganz prima, aber keine Ahnung, wie lange die hält …
 
@US68_KFB Hast du mir evtl. einen Tipp/Idee zur Pfannenthematik? Hat sich leider noch niemand auf meine Frage gemeldet …
 
Es ist einfach so, dass beschichtete Pfannen irgendwann entsorgt werden müssen, da die Beschichtung hinüber ist. Meine Lieblingspfannen derzeit ist eine gut beschichtete Pfanne von Zwilling und eine Pfanne von AMT (Guss). Die unbeschichtete Pfanne von Schulte-Ufer wird wenig häufig benutzt, da einiges doch anhängt. Vielleicht konnte ich dir helfen.
 
Ich habe ein Edelstahlpfanne von Wmf glaub ich. Diverse andere mit Keramik usw. ausprobiert. Am liebsten nehme ich eine beschichtete Fissler Pfanne. Die ist schön gross und wurde damals so um 2016 rum als Deutschlandpfanne für knappe 50 Euro verkauft. Keine Ahnung was das ist, aber sie tuts immer noch.
 
Und ich nutze Ikea 365+ beschichtet als Lieblingspfannen ... in 2 Größen. Die letzten habe ich vor ca 5 Jahren gekauft. Und ich bin Spülmaschinennutzer mit den Pfannen. In den Vorgängermodellen war ich auch mal schnell mit dem Metalllöffel, da haben die nur ca. 4 Jahre gehalten. Das verkneife ich mir jetzt und sie sind trotz Spülmaschine noch gut in der Beschichtung.

Ich habe noch eine Keramikpfanne, ich glaube von Fissler und eine blaue Emma. Beide sind mir im Grunde zu schwer und daher zu unhandlich.
 
@US68_KFB dann hält deine beschichtete aber echt schon mega lange, wow!

Die Tendenz geht demnach eindeutig in Richtung Beschichtung … und wie seht ihr das mit den gesundheitlichen Bedenken bzgl. der Inhaltsstoffe bei beschichteten Pfannen? Da gibt es ja mittlerweile einige Berichte dazu … irgendwie scheint das Gelbe vom Ei zumindest noch nicht so wirklich erfunden zu sein.
 
Ja, das ist auf jedenfalls ein Thema. Meine wurde jedenfalls schon damals als PFOA/PTFE frei beworben. Das haben heutzutage aber alle renommierten Hersteller.
 
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