Küchen-Ablagefläche Reparatur wie am besten?

Peter55

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Hallo liebe Forenmitglieder

Habe heute Morgen so etwas wie einen Brandfleck auf meiner Küchenablagefläche entdeckt. Danach habe ich versucht den Flecken leicht aus der Fläche rauszupolieren, was den Flecken vergrössert hat, da sich die Farbe auf der Oberfläche noch mehr abgetragen hat. (Bilder im Anhang)

Ich weiss nicht, was das für eine Oberfläche ist, deswegen habe ich Bilder gemacht. Furniert ist sie, jedoch ob Holz oder Kunststoff weiss ich nicht.

1. Kann man diese Küchen-Oberfläche neu lackieren?

2. Am besten ganzflächig lackieren (alles) oder nur dort wo der Fleck ist ???

Danke vielmals für eure rasche Hilfe. Habt einen schönen Sonntag.


Küche1.jpg


küche2.jpg
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martin

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Eine wirklich strapazierfähige Reparatur ist mit den mir bekannten Mitteln nicht möglich. Eine optische Instandsetzung lässt sich mit gaaaanz viel Geduld, Nitrotusche, Korrekturanlöser und Sprühlack (von Heinrich König) bewerkstelligen.
 

Nice-nofret

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Das ist eine ganz normale Schichtstoffarbeitsplatte in 4cm Dicke mit Postforming-Kante. Das was man in jedem Baumarkt kaufen kann.
 

Peter55

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Hallo

Lieben Dank für eure Nachrichten. Das Ganze hört sich für mich als Leihen sehr kompliziert an, wie die Reperatur von statten gehen soll. Oder liege ich da falsch? Ich informiere mal die Vermieterin und evt. die Haftpflichversicherung, wenn Vermieterin das verlangt.

Wie ich vernommen habe, so einfach Farbe drüber streichen geht ja nicht und es soll ja qualitativ gut werden. Vielleicht sagt die Vermieterin, "lassen sie es so", da die Platte schon alt ist und diese keine neue Platte zahlen wollen, weil die Lebensdauer schon überschritten ist. Dann müsste ich selber irgendwie ausbessern, weil mich der Fleck ehrlich gesagt sehr stört. Ich weiss nicht, wie ich das dann bewerkstelligen sollte.

Soll ich besser einen Maler oder Schreiner fragen, ob er das reparieren kann?

Oder wenn frägt man da am Besten?

Danke für eure Hilfe.
 

Nice-nofret

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Schichtstoffarbeitsplatten sind preisgünstig. Reparieren vom Fachman ist eigendlich nicht vorgesehen, da steht Aufwand & Ergebnis und Plattenkosten eigendlich in keinem vernünftigen Verhältnis zueinander.
 

Peter55

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Schichtstoffarbeitsplatten sind preisgünstig. Reparieren vom Fachman ist eigendlich nicht vorgesehen, da steht Aufwand & Ergebnis und Plattenkosten eigendlich in keinem vernünftigen Verhältnis zueinander.

Könnte es evt. mit Hartwachs funktionieren, falls ich selber flicke? klar, wird es schwierig werden den genauen Farbton zu treffen. Aber besser als wie es jetzt aussieht und der Fleck fällt nicht mehr so auf?

Was denkt ihr?

Habe jetzt die Vermieterin angeschrieben, mal schauen, was sie dazu sagen wird. Freuen wird sie sich nicht. Aber, passiert halt mal.

Danke euch sehr.

Freundliche Grüsse

Peter
 

Snow

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Könnte es evt. mit Hartwachs funktionieren, falls ich selber flicke?
Eher nicht, denn die Raparatursets eignen sich eher für Kratzer oder Abplatzungen. Selbst wenn man es dünn aufträgt wird der Fleck sichtbar bleiben und sich mit der Zeit wieder lösen.
 

Cooki

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Oder einfach eine Einbau-Waage einsetzen, dann ist der Fleck auch weg. :cool:

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Julkus

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:rofl: super. Hihi, die Einbauwaage ist wahrscheinlich teurer wie eine neue Schichtstoffplatte.
 

Peter55

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Eher nicht, denn die Raparatursets eignen sich eher für Kratzer oder Abplatzungen. Selbst wenn man es dünn aufträgt wird der Fleck sichtbar bleiben und sich mit der Zeit wieder lösen.

Alles klar, danke! :-(


Oder einfach eine Einbau-Waage einsetzen, dann ist der Fleck auch weg. :cool:

Anhang anzeigen 312790

:think: hmm ok. Passt gut. Bei mir ist der Fleck an einem unvorteilhaften Platz. :rofl: Vielleicht könnte ich Schneidbretter dort positionieren. Glaube nicht, dass der Vermieter die Platte austauschen lässt. Den mit dem Kauf der Platte ist es nicht getan. Die muss auch noch fachgerecht und gerade montiert werden :rofl:. Und das könnte auch und vor allem hier in der Schweiz sehr teuer werden. Hohe Lohnkosten und so. Weil ich kann das nicht, sitze nämlich im Rollstuhl und das geht nicht so gut. :-[ Ich denke ich muss damit Leben. Vielleicht treibe ich mir einen Lackstift auf (für Laminat Oberflächen?), mit ähnlicher Farbe und mache das so ein wenig leihenhaft . Und da drauf stelle ich ein Küchenbrett . Lol. :so-what: Danke euch in jedem Falle, habt einen schönen Abend.
 

Nörgli

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Zahlst du für diese Küche denn monatlich mit der Miete? Denn die Platte scheint sich an der Kante vorne eh schon abzulösen (2. Foto), d.h. da muss demnächst eh eine neue her, falls Vermieterin da für Instandsetzung zuständig ist.
 

Peter55

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Das wird aber auch weggesägt und eingesetzt.

Ach so, ok. Das konnte ich aus den Bildern nicht erkennen, dass das auch weggesägt wird. Dachte die liegt einfach auf der Arbeitsplatte. Aber danke für den Hinweis. :top:

Zahlst du für diese Küche denn monatlich mit der Miete? Denn die Platte scheint sich an der Kante vorne eh schon abzulösen (2. Foto), d.h. da muss demnächst eh eine neue her, falls Vermieterin da für Instandsetzung zuständig ist.

Ja, ich zahle eine monatliche Miete. Die Wohnung wurde 1994 gebaut und es ist meines Wissens nach die erste Arbeitsplatte (sieht von den Gebrauchsspuren so aus). Die Lebensdauer für solche Arbeitsplatten sind beim Mieterverband mit ca. 20 Jahren angegeben. Die Arbeitsplatte ist somit sehr wahrscheinlich 26 jahre alt. Genaueres werde ich morgen vom Vermieter erfahren. Auch wenn die Lebensdauer überschritten ist, muss der Vermieter mir keine Neue bezahlen, wie ich gelesen habe :so-what:. Ich werde mich ansonsten wieder hier melden, wenn ich weiss, wie wir weiter verfahren werden.

Euch allen einen lieben Dank :top:
 

Nice-nofret

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In der Schweiz gehören Küchen zum Mietobjekt; der deutsche Wahnsinn (oder Segen für die Küchenstudios) das man bei jedem Whgwechsel seine Küche mit umziehen muss, gibt es hier nicht. Dafür lebt man dann halt auch mit Küchen, welche einem nicht optimal gefallen oder auch älter sind.

OK, zwei weiter wichtige Infos erhalten, danke Peter.

Falls der Vermieter die APL auswechselt, dann soll er sich mal günstige Stein-APL ansehen. Z.B. Bianco Sardo oder Rosa Beta; die sind vollkommen Küchengeeignet und so ziemlich das günstigste, was es auf dem Steinmarkt gibt. Evt. kannst Du ja auch anbieten etwas an eine neue APL zu zahlen. Die Platte dürfte dann länger als das Haus halten.

Falls Du vor hast in der WHG dauerhaft zu bleiben und falls der Vermieter bereit wäre Dir eine Rollstuhlgeegnete Küche einzubauen, zahlt da u.U. auch die IV oder eine der grossen Behindertenorganisation dran; evt. sogar die Wohnortgemeinde.
 

Peter Unlustig

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Hoi zusammen

Die Schweiz hat eigentlich den Ansatz, das Du als Mieter mit dem Mietzins die Abnutzung von Boden, Küche Bad, etc. bezahlst. Jedes Bauteil hat i.d.R. eine Lebensdauer, die Du als Tabelle im Internet findesthttps://www.tfj.ch/mietvertrag-wohnung-kostenlos/lebensdauertabelle.pdf

Eine Küchenarbeitsplatte aus Verbundstoff, ist dem Vermieter also nach 20 J voll bezahlt. Vor Ablauf der Lebensdauer must Du Dich i.d.R. prozentual beteiligen, wenn etwas ersetzt werden muss.

Aber wie Du es richtig geschrieben hast, ist der Vermieter nicht verpflichtet, nach 20J eine neue einzubauen....

Gruss

Peter
 

Mewtu

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Vielleicht geht sie ja ganz von alleine noch ein bisschen mehr kaputt, sodass der Vermieter austauschen muss, weil die Küche sonst nicht nutzbar wäre ;-) Ansonsten würde ich auch versuchen, durch Kostenbeteiligung den VM zu überzeugen, die Platte auszutauschen. Ihr habt ja dann beide was davon.
 

martin

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Die sind nicht schwerhörig, die sind harthörig. Diese Spezies ist weltweit sehr verbreitet.
 

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