Küche möglichst guter Qualität für 2.000 - 3.000 €

quitchen

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Zu Deinen Fragen: Ja, Ja, Ja.

Wenn Du tatsächlich was 'möglichst gutes' haben möchtest, dann bleibt Dir nur nach einer gebrauchten Küche zu schauen. Deine Preisvorstellungen sind nunmal sehr 'sportlich'
Ich habe meine Preisvorstellungen mittelerweile etwas angepasst, nachdem ich in der Realität gelandet bin. Ich rechne jetzt eher mit ca. 5.000 €.

Also Modulküchen sind letztlich im Vergelich zu normalen Einbauküchen keine gute Wahl?
 

isabella

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Für jemand, der sparen aber nicht selbst montieren will sind Modulküchen das Beste. Und mit der von mir erwähnten Ikea -Modulküche machst Du nichts kaputt.
 

quitchen

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Kann es sein, dass viele Küchenverkäufer etwas "kleingeistig" sind? Hab jetzt in Studios die Erfahrungen machen müssen, dass die mir den Plan nicht mitgeben wollen. Ich könnte ja damit zur Konkurrenz abhauen...
Dass ich den Plan aber gerne mal zu Hause bei mir aufm Tisch hätte um mir weitere Gedanken zu machen, wird anscheindend nicht berücksichtigt. Als ob ich mich an alles erinnern könnte, was vor Ort im Studio geplant wurde.
Eigtl. hab ich nicht so viel Lust bei jemandem zu kaufen, der den ach so wertvollen und geheimen Plan dem verdächtigen Kunden nicht geben möchte.

Oder ist das normal so?
 

Boschibär

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Ein Architekt fängt nicht an, Dir ein Haus zu zeichnen, wenn Du nicht mindestens unterschrieben hast, ihm dafür Geld zu bezahlen.
Warum sollte ein Küchenverkäufer Dir seine Planungsleistung kostenlos mitgeben? So eine Planung ist eben nicht nur schnell ein paar Schränke zusammengeschustert, es steckt auch viel KnowHow mit drin, was möglich ist, was gut funktioniert, etc...

Ich gebe meine Kunden die Planung auch nicht mit. Gegen eine Planungsgebühr, je nach Aufwand, ab500€, die dann beim Kauf verrechnet werden.

Oder ist das normal so?
Um das noch zu beantworten: Bei vielen ja - es gibt aber auch Studios, die die Planungen mitgeben.
 

US68_KFB

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Ja, ist normal so. Wenn du jetzt noch fragst, warum das so ist, dann hat dieser Thread das Potential aus dem Ruder zu laufen.

Geh doch mal zum Architekten und lass dir ein Haus planen. Meinst du denn, der macht nur einen Strich aufs Blatt, bevor er nicht einen Vertrag mit dir gemacht hat?

Wie viele Stunden hast du jetzt im Küchenstudio verbracht? Wovon werden die Angestellten dort bezahlt? Wie hoch ist dein eigener Stundenlohn? Wieso sollte dir jemand das Ergebnis seiner Arbeit mitgeben, ohne dafür bezahlt zu werden? Meinst du, die Planer machen das ehrenamtlich?
 

quitchen

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@Boschibär
Mal abgesehen davon, dass ich persönlich schon Architekten erlebt habe, die völlig kostenlos eine erste Planung gemacht haben:
Die Planungleistung bei meiner Küche ist überschaubar. Ausserdem was hat der Küchenbauer davon, dass er mir den Plan nicht mitgibt? Der Plan ist jetzt erstellt (Zeit wurde investiert). Er gewinnt doch überhaupt nix, wenn er mir den Plan jetzt nicht mitgibt. Er kann doch nur verlieren. Ich verstehe es nicht.
 

mozart

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Naja, wer sich ein kleines L nicht merken kann, sollte mit dem Vorwurf der Kleingeistigkeit ggf. etwas zurückhaltender sein.
Ich kann mir z.B. die letzten 50 Küchen auf meinem Schreibtisch nahezu 100%ig merken, und die sind in aller Regel deutlich komplexer...
Gell Herzchen?
 
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Das Gespräch dürfte ja noch nicht so lange her sein. Ich denke du wirst das noch so ziemlich zusammenbekommen. Nimm den Alnoplaner und mach dir den Plan selber. Wenn du schlau bist, dann zeigst du uns den und wir helfen dir noch dabei ggf. Dinge zu verbessern oder weitere Kostenfallen zu finden.
 

Isabel704

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Wir haben ein kleines Küchenstudio gefunden, welches uns von Anfang an die Pläne inkl. Kompletter Teileliste per Mail geschickt hat. Es geht also auch anders ;-)
 

Boschibär

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@US68_KFB Nächstes mal machen wir das ganz synchron :-)

Mal abgesehen davon, dass ich persönlich schon Architekten erlebt habe, die völlig kostenlos eine erste Planung gemacht haben:
Bestimmt, es gibt immer irgendwo jemanden, der irgendetwas macht.
Ich arbeite nun berufsbedingt mit vielen Architekten und Ingenieursbüros zusammen und habe zusätzlich noch einen in der Familie und einen im Freundeskreis. KEINER davon würde eine Hausplanung machen, geschweige denn mitgeben, ohne Vertrag oder Zahlung.

Um wieder zur Küchenplanung zu kommen: nicht bei jeder Küche ist die Schöpfungshöhe gleich. Einige Küchen sind schlicht und einfach eine Aneinanderreihung von Schränken, aber auch da ist mein gedanklicher Input drin, inkl. des Wissens, was möglich ist und was für Schränke es überhaupt gibt und welche Höhen wir generieren können, etc. pp.

Wenn ein Kunde ehrliches Interesse an der Planung hat und diese "benötigt" um darauf zuhause herumzudenken, gebe ich einen Satz Pläne gegen eine Planungsgebühr mit. Diese würde dann beim Kauf verrechnet werden.

Ausserdem was hat der Küchenbauer davon, dass er mir den Plan nicht mitgibt? Der Plan ist jetzt erstellt (Zeit wurde investiert). Er gewinnt doch überhaupt nix, wenn er mir den Plan jetzt nicht mitgibt
Mit der Argumentation brauchst du auch den Treppenbauer nicht bezahlen, der Dir eine Treppe in dein Haus eingebaut hat. Gebaut hat er ja schon und mit dem auf Maß hergestellten Hölzern kann er ja auch nichts mehr anfangen. Was gewinnt er nun damit, sein Geld einzutreiben?

Eine Leistung wird für Dich ohne Kosten erbracht (Küchenplanung) und Du verlangst noch, sie kostenlos mitzubekomen? Dafür fehlt mir einfach jedes Verständniss. Arbeitest Du ohne bezahlung?

Ich kann mir z.B. die letzten 50 Küchen auf meinem Schreibtisch nahezu 100%ig merken, und die sind in aller Regel deutlich komplexer...
die letzten 50 Küchen? zu 100%? Krasser Typ ;-) Die letzten Küchen, bzw. die, an denen ich gerade arbeite bekomme ich auch gut aus dem Kopf wieder hin, aber 50? Das will ich sehen. Damit kannst Du zu Wetten Dass?! :-)
 

moebelprofis

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ich unterschreibe bei @Boschibär

Die Hochschule München veröffentlicht die Abschlussarbeiten der Architekturabsolventen nur noch in Form einer 2- wöchigen Ausstellung. Damit ja nichts abgeschaut werden kann. Und dann sollen die später was kostenlos zeichnen?
 

Fernblau

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Einer der wenigen Orte, an dem man guten Rat (und zwar oft ziemlich guten Rat) und sogar Planungen (und auch hier ziemlich gute und durchdachte) für ein wenig freundliches Feedback bekommt --- ist hier. Das muss einfach immer mal wieder erwähnt werden. Weil es nicht selbstverständlich ist :-) .
 

quitchen

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Hallo,

ich bin aktuell mitten in der Planung (Budget habe ich angehoben auf 5.000 - 6.000 €) und hätte ein paar Fragen zum Thema "Mülleimer":

- In meiner jetzigen Küche ist der Mülleimer direkt unter dem Spülbecken. - Völlig umständlich, Waschen (Gemüse, etc.) und gleichzeitig etwas in den Müll werfen funktioniert nicht komfortabel. Zudem hatte ich gelesen, dass wegen möglicher Schimmelbildung der Mülleimer nicht unter die Spüle sollte.
Deshalb die Frage: Gibt es einen idealen Platz für den Mülleimer?
- Da die Wohnung im DG ohne Aufzug ist, bin ich nicht scharf darauf, jeden Tag den Mülleimer zu entleeren. Mit anderen Worten: Ich hätte gerne einen ausreichend großen Mülleimer. Könnt Ihr mir da ein System/einen Hersteller empfehlen?
- Gibts bei dem Thema noch was zu beachten?

Danke!
 

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