Kochhalbinsel mit hochgezogener Rückwand? Oder alles ganz anders?

Nörgli

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IKEA bietet je nach Material bis zu 125cm Tiefe und 400cm Breite... hast du dich eigentlich ausführlicher damit beschäftigt, oder woher kam der Wunsch nach IKEA? ;-)
 

KerstinB

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Nee, nicht versenkbar in der Arbeitsfläche, sondern in den Seitenwangen.

So .. von außen (Beispiel von Nice-Nofret):


Innen im Schrank:


Hier ist eben aussen eine aufgesetzte Wange.

Und bei


ist das ja links gar kein Problem und rechts muss man es eben etwas planen, und z. B. die oberen zwei Schubladen verkürzt wählen, dann kann seitlich eine senkrechte Doppelsteckdose eingesetzt werden.

Es muss Anbieter geben, die bis zu 130 cm Tiefe liefern. Ikea liefert auf jeden Fall bis 125 cm. Das reicht gerade ... 2x60 die Korpusse, 2x1,6 die Fronten = 123,2 .. ergibt auf jeder Seite noch 0,9 cm Überstand.

IKEA PERSONLIG: Wandpaneele & Arbeitsplatten nach Maß
kommt z. B. so etwas für die Insel raus:
1546458597007.png
 

Zuckerbäckerin

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Hallo cfn77,

mir persönlich angetan hat es die Planung aus #30 von KerstinB.

Grund dafür ist die Flexibilität bzgl. der Sitzplätze. Ohne großen Aufwand kannst du bei Feiern genug Leute unterbringen. Und auch bei Bedarf mal den Tisch ausgezogen lassen um zum Essen nicht alles wieder wegräumen zu müssen. Bei drei Kindern kann ich mir das gut vorstellen, wenn der Tisch häufig für irgendwelche Spiele oder Bastelarbeiten genutzt wird.

Dagegen bin ich mir nicht sicher, ob ihr die große Faltwand die ihr euch wünscht, richtig ausnutzen würdet. Wir haben z.B. im Wohnzimmer zum Garten hin zwei Terassentüren mit jeweils 2 Flügel. Davon wird von uns nur eine Tür genutzt und davon auch nur ein Flügel. Dieser ist als Mückenschutztür ausgetstattet. Wenn jetzt alles offen wäre, könnten wir uns vor Fliegen und Mücken (und eventuellen Nachbarskatzen;-)) nicht mehr retten. Außerdem wenn es im Sommer heiß draußen ist, bleibt diese Tür eher zu, um das kühlere Wohnzimmer nicht aufzuheizen.

Von daher kann ich mir vorstellen, dass eine etwas kleinere Schiebetür (wie von KerstinB geplant) auch ausreicht.

Zumindest würde ich für die begrenzte Nutzung nicht auf die großzügige Essplatzlösung verzichten wollen, die das ganze Jahr über Vorteile bringt.

Nur so als kleiner Denkanstoß auf dem Weg zu eurer Wunschküche.

Liebe Grüße
Cornelia
 

KerstinB

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Ist ja auch mein Favorit ;-) ... Mücken / Fliegen sind übrigens ein gutes Beispiel. Ich habe bei mir alle Fenster, die evtl. mal öffne und meine Terrassentür mit Fliegenschutz ausgestattet. Und freue mich jedes Jahr wieder darüber.

Im Hausbauforum habe ich heute noch eine Userin gelesen, die auch von einer großen Südfensteranlage geschrieben hat. Aber eben schrieb, dass sie das nicht nochmal machen würde, da sie im Sommer hier hauptsächlich die Rolladen runter hatte, da es sonst im Raum zu heiß wurde. Also auch noch ein Punkt zu bedenken.

Ich schrieb ja weiter oben auch schon von Schiebefenstern, die ich auch sehr angenehm empfinden würde. Hierzu mal Bilderlinks .. die haben ja auch den Vorteil, man kann Sachen auf der Fensterbank stehen lassen, trotzdem Fenster öffnen, vielleicht sogar mit der Variante oberen Teil runterschieben, dann ist man z. B. in der Eckbank auch noch zuggeschützt, da die Luft nicht im Nacken herumstreicht.
 

Zuckerbäckerin

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Diese Schiebefenster sind echt eine interessante Variante mit einigen Vorteilen :-[ (so wie auch von @Kerstin gut beschrieben).

Ein weiterer Pluspunkt wäre für mich bei der Planung #30, dass der Kamin/Kachelofen besser "in Szene gesetzt ist" sowie die Möglichkeit als Verbindung zu einem Außenkamin- /Grillplatz.
 

cfn77

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Überbreite Küchenplatten von Ikea waren mir nicht bekannt! Hatte weder im Geschäft noch in den Prospekten die Sonderanfertigungen wahrgenommen, zumal mir mal jemand gesagt hatte dass die nur Standardplatten führen. So kann man sich täuschen.
Beim Bodenbelag haben wir uns jetzt auf einen Kompromiss geeinigt: Wir wollen den am stärksten belasteten (und gefährdetsten) Gang zwischen Kochblock und Spülinsel fliesen lassen, wahrscheinlich einem dunklen Grau/Anthrazit, entweder in 30x60- oder hexagonalen Fliesen. Das Ganze dann so, dass die gesamte Fläche unter Kochblock und Spülinsel auch gefliest sind und alles insgesamt gerade so darauf Platz findet, idealerweise kommen die Sockelleisten unter den Unterschränken wieder auf dem Parkett zu liegen. Würde sicherlich toll aussehen, ist aber bestimmt eine Herausforderung beim Fliesen und Parkett legen.
Dafür sind wir wieder sehr ins Schwimmen gekommen bzgl. der Korpusfarbe und der Arbeitsplatten. Grau ist durchaus eine Option, auch ein hellerer Grünton, Hochglanz, grifflos, ist alles im Fluß. Resopal-Arbeitsplatten kommen mir vor wie eine Verschwendung, wenn man die Küche schon so in die Mitte rückt, dann hätte ich eigentlich auch gerne Arbeitsplatten, die toll aussehen. Mit den typischen Graniten in der Küche kann sich meine Frau nicht anfreunden, die sind ihr zu glitzerig. Das, was ich bisher an Quarzkomposit gesehen habe, ist mir zu langweilig. Ich bin jetzt über Grauwacke gestolpert, gefällt mir in seiner zurückhaltenden Schlichtheit wirklich gut. Taugt das was als Arbeitsplatte? Was wären Eure Farbvorschläge, wenn man so eine hellgraue (geölt dann wohl eher mittel- bis dunkelgrau) mit dem hellgoldenen Eichenparkett kombiniert? Wäre für Inspiration dankbar!

Wir denken intensiv über die Fensterfront nach. Zum einen, ob wir auf die Faltwand zugunsten einer Schiebetür verzichten (sehr ernsthaft), zum anderen, ob wir die Breite der Glasfront verringern (tendieren aber nicht wirklich dazu). Bei letzterem glauben wir, dass der erwartete Zugewinn an Atmosphäre durch die Glasfront den Nutzen durch die einfache Erweiterbarkeit des Tisches bei der Lösung #30 überwiegt. Dazu kommt die neue Überlegung, ob wir das eigentlich geplante Glasschiebedach über der Terrasse aufgeben zugunsten einer Verlängerung des Flachdaches des Anbaus. Entweder über die komplette Terrasse, oder zumindest anteilig, und dann daran anschließend etwas Glasdach.

Die Schiebefenster sind eine sehr praktische und sinnvolle Idee, allerdings werde ich damit nicht so ganz warm. Liegt sicherlich dran, dass ich die nur aus den USA und dort im typisch amerikanischen Stil, wenig wertig eben. Ich muss sie mir mal anschauen.

Ich finde durchaus, dass in der Lösung #35 der Kamin durchaus auch sehr gut wirkt. Für die Couch ist der Platz perfekt. Am Esstisch hat man meist keinen direkten Einblick mehr, das ist aber bei #30 genauso. Die zentralere Platzierung im Raum dürfte auch vom Heizen her günstiger gelegen sein, etwas ungünstiger ist dafür die Tatsache, dass man das Feuerholz nicht einfach um die Ecke, sondern durch den halben Raum bringen muss. Aber das nehme ich mich für mehr Blick auf die Terrasse hin.
 
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KerstinB

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Dann bringe ich mal ein weiteres schönes Material in Ansatz ... Keramik

Ja, die amerikanischen Schiebefenster kenne ich auch. Die kannst du aber wohl nicht mit den von mir verlinkten vergleichen. Ich denke, dass das schon eine gute Qualität ist. Es hat halt den ungemeinen Vorteil, dass die Fensterflügel nicht in den Raum ragen. Und, es können Sachen, die auf der Fensterbank stehen einfach stehen bleiben.

Fliesen .. ich weiß nicht, ob ich so einen starken Kontrast wählen würde. Wenn ja, dann mit einem Ton, der sich auch an anderer Stelle nochmal wiederholt.

Zur Frontenfarbe .. meine jetzige Küche wäre damals beinah auch eine Küche mit ganz hellen lindgrünen Fronten geworden. Wenn grün immer schon eine beliebte Farbe bei euch war, dann ist es eine Möglichkeit, sonst würde ich eher zu grau tendieren. Wie sieht es denn jetzt eigentlich aus ... weiterhin Ikea als Option?

Lasst die ganzen Ideen mal ein paar Tage wirken.
 

cfn77

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Wie sieht es denn jetzt eigentlich aus ... weiterhin Ikea als Option?
Keramik? Schon sehr schön und interessant, aber ob ich dann wirklich sooo viel Geld ausgeben will? Wirkliche Preiskalkulationen finde ich im Internet nicht, aber die Beispiele lassen ahnen, dass ich sicherlich mindestens 5000 € dafür ausgeben müsste. Wahnsinn.

Ikea ist für uns einfach der Referenzrahmen, wo die Preise durchschaubar sind. Deine Küchenplanung kriegen wir dort ohne Arbeitsplatte, Geräte und Spüle für 6500 €. Natürlich mit Folienfronten, aber trotzdem. Für die Arbeitsplatte kämen mit Einpassung Kochfeld/Spüle nochmal 1000 bei Massivholz dazu, 2200 bei Quarzkomposit. So günstig kriegt man so eine große Küche sonst wohl nur schwer. Wir werden auf jeden Fall noch in die örtlichen Küchenstudios gehen, dann aber mit einer sehr konkreten Vorstellung und zum Vergleich der Preise. Ich gebe gerne etwas mehr Geld aus, um das örtliche Handwerk zu unterstützen und vielleicht sogar etwas bessere Qualität zu kriegen, und natürlich investiere ich gerne auch die Montagekosten, die ich auch an Ikea zu zahlen hätte. Beratungsleistung ist mir durchaus etwas wert, und eine im besten Sinne des Wortes preiswerte Küche auch. Ich hasse aber diese Intransparenz der Küchenstudios. Wenn ich von den Herstellern eine Preisliste hätte, eine UVP für die gesamte Zusammenstellung wüsste und dann in Verhandlungen gehen könnte, wäre ich deutlich motivierter beim Küchenstudio . Auch, weil die Hersteller dann besser vergleichbar wären. Solche mafiösen Strukturen schrecken mich immer ab.
Fazit: wenn ich ein vernünftiges Angebot bekomme, kaufe ich beim örtlichen Händler. Wenn die Differenz erheblich wird, wird es Ikea, wahrscheinlich in Verbindung mit einem unabhängigen Montageservice, weil ich die Geräte allesamt höchstwahrscheinlich nicht bei Ikea kaufen werde.
Momentan in meiner Gefühlswelt größtes Argument gegen Ikea: kein GSP-Hocheinbau vorgesehen, also basteln. Und da habe ich einfach die Befürchtung, dass es nachher auch so aussieht...
 

KerstinB

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Bei Ikea würde ich mit der Veddinge-Front kalkulieren (weiß und grau). Die ist lackiert und daher für Bastelarbeiten auch anpassbar. Da lässt man sich im Baumarkt farblich passenden Lack anmischen.

Montageservice und Bastelarbeiten passen erfahrungsgemäß nicht so gut zusammen. Gut, es wäre wirklich nur die GSP, die zu "basteln" wäre.

Es gibt gelungene Beispiele hier von Nachtvogel, Endlich eine gut durchdachte Küche -Ikea-Fertiggestellte Küchen (sogar mit Bodbyn-Front), Ceara, Neue Küche in 70er Jahre Bungalow - Küchen-Forum .. das sind die, die mir auf Anhieb einfallen. Ach ja, Omas Garten, ´Eure Küche sieht viel größer aus`...-Ikea-Fertiggestellte Küchen ... immerhin ein * Samy-Schrank *
 

cfn77

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Danke für die Links. Wir werden das jetzt mal ein bißchen auf uns wirken lassen und dann sicherlich die Tage nochmal nachfragen haben. Das Endergebnis stelle ich natürlich ein!
 

cfn77

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Wir sind relativ sicher, dass wir die vorgeschlagene Konfiguration nehmen werden. Am Montag kriegen wir noch einen Vorschlag eines Küchenstudios präsentiert, dann schauen wir nochmal, ob da vielleicht noch bedenkenswerte Ideen dabei sind.
Danach haben wir noch die Phase vor uns, dass wir für die fertige Konfiguration nochmal Preise in den verschiedenen Studios vergleichen werden. Vielleicht kommt ja doch ein Markenhersteller in eine vernünftige Preiskategorie. Allerdings habe ich den Eindruck, dass es einfach erheblich teurer wird, wenn wir - wie hier empfohlen - auf Folierungen verzichten. Hochglanz-Lack ist ja beinahe unbezahlbar...
 

cfn77

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Meine Frau hat sich jetzt die (unabhängig vom Vorschlag hier) erstellte Küchenplanung eines örtlichen Möbelhauses zeigen lassen und hat zwei Planungsansichten rauseisen können. Leider gibt es keinen Plan. Da der thread ja schon älter ist, habe ich nochmal eine Skizze ergänzt.
Meine Frau ist ganz begeistert, ich werde nicht so richtig warm mit dem Vorschlag. Weniger Stauraum, die ungenutzte und etwas leer wirkende Wand, GSP unter dem Spülbecken verbaut. Zwischen Kamin und Herd könnte es etwas warm werden. Die Insel soll 3 m lang sein mit einer Standard-Arbeitsplatte.
Preislich wurden 18.000 € veranschlagt für eine Nobilia -Küche mit matten Fronten einer günstigeren Linie, dafür durchgehend hochwertigere Geräte - was immer das heißt.
Meinungen zum Preis sind schwierig ohne genau Bezeichnung der Baureihen, das ist mir klar. Aber ein paar Kommentare zu Vor-/Nachteilen des jetzigen Vorschlags im Vergleich zu Kerstins Vorschlag in #35 wären super!
 

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bibi80

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Hallo,
Den Kamin im Rücken und dann kochen, das wird sehr unangenehm.

Das halte ich für keine gute Idee.

Außerdem ist das Verletzungsrisiko auch zu hoch, dass man beim hantieren in der Küche an den Kamin kommt.

Viele Grüße
Birgit
 

KerstinB

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Tja ... die Entscheidung müßt ihr jetzt treffen. Mein Favorit ist übrigens immer noch die Nr. 30. Kamin könnte gekonnt auch in die Außenterrasse mit einbezogen werden. Auch auf der Terrasse könnte quasi Rücken an Rücken nur durch die Hauswand getrennt eine Bank mit Tisch stehen. (Tipp: Schiebefenster) Es gibt überall ausreichend Platz und Abstand.

Der Kamin hätte auch gute Wirkung Richtung Kuschelcouch.

Es wäre direkte Abluft möglich, natürlich mit gesteuerter Zuluft.

Kochfeld nicht mitten im Raum, wo die Verteilung von Kochschwaden immer mit der höchsten Wahrscheinlichkeit entsteht.

Es gibt richtig schöne Arbeitsfläche insbesondere auch fürs Backen, immer nur eine Drehung zwischen Vorbereiten und Kochen usw.
 

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