Jemand Erfahrung mit Küchen Quelle?

Michael

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Der Handel wendet Energie zur Verschleierung auf und der Kunde zur De-Chiffrierung. Welch eine Verschwendung.
Genau.

Allerdings sollte man "der Kunde" durch "einzelne Kunden" ersetzen. Denn den Großteil der Kundschaft interessiert es genau 0. Die wissen selbst ohne Verschleierung nicht welche Gerätemarke sie haben. Das finden sie erst heraus wenn etwas kaputt geht. :rofl:
 

Sonnenschein1988

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Guten Abend,

ich selber habe keine Erfahrung. Ich kenne jemanden der dort einmal eine Beratung hatte, das mit den Rabatten waren wohl auf Geräte und Küchenteile die er nicht wollte, die Küche die er haben wollte, war vom Preis her ähnlich wie in den örtlichen Küchenstudios, wofür er sich zuletzt entschieden hat, weil er vor Ort ein Ansprechpartner hat.
 

US68_KFB

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Sollte mir das alles wirklich egal sein, wenn ich doch immerhin den Gesamtpreis kenne?

Nein, natürlich nicht, aber eine Firma wie z.B. Häcker baut ja die Küchen auch nicht selbst. Die schrauben, kleben und spaxen ja auch nur Einzelteile von Hailo, Ninka, Egger, Resopal, Grass, Hettich, Paulmann und diverser anderer Hersteller zusammen (keine Ahnung, ob das jetzt alles stimmt, ich weiß das ja als Händler auch nicht genau).
Trotzdem wird Häcker sehr selten als Häcker verkauft.
Andere Hersteller sind stolz auf ihren Markennamen (Nolte , Nobilia ) und andere eben nicht so. Falls ein Kunde mich demnächst mal nach dem Hersteller fragt, werde ich ihn mal fragen wie sehr ich da jetzt ins Details gehen soll. :cool:
 

Chrigu

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Interessanter Thread.
Es gibt mittlerweile ja so einige Online-Anbieter mit ähnlichem Konzept.

Rein theoretisch könnten die auch wesentlich günstiger anbieten - sprich mit weniger Marge leben.
Wieso?
-> Keine Kosten für Präsenzgeschäft.
-> Tendenziell günstigere Selbständige (Nur Provision - keine Fixgehälter)

Wird die Montage bei Küchen heutzutage nicht oft sowieso durch Subunternehmer vorgenommen?
Sprich:
Kann es nicht gar sein dass das Küchenstudio aus dem Dorf vielleicht den kleinen Möbellogistiker hat?


Was mich persönlich stört ist diese ganze Rabatt & Kommunikationsgeschichte. (x Premium-Küchen Tester, 30%,...)
Zählt am Schluss nicht was man zu welchem Endpreis bekommt?
Ist doch Augenwischerei den UVP zu nennen und dann grosszügig von 30% Rabatt zu reden.
,-)

Ich habe mal einen Termin gemacht und bin gespannt.
Meine Erwartungen sind ehrlich gesagt nicht gross - ich werde berichten wie es gelaufen ist.
 

Chrigu

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Mein Plan hat sich in Luft aufgelöst - der Test wird nix.
Mein Termin in dieser Woche wurde mir soeben abgesagt, da das Unternehmen Insolvenz angemeldet hat...
 

Chrigu

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Habe vor ein paar Minuten das Mail vom Verkaufsberater erhalten, dass der Termin wegen Insolvenz von Küchenquelle abgesagt wird.

Hatte bei dem Anbieter eigentlich auch nicht vor zu kaufen - ich war eigentlich eher gespannt wie das bei Denen läuft.

Ja nu, dann können wir uns wieder der Planung widmen - das hat die letzte Tage ein wenig unter der fehlenden Zeit gelitten ;-)
 

racer

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heute morgen wird das in der einschlägigen Fachpresse ebenfalls "gemutmasst", da das Online Register zum Melden von Insolvenzen bis zum 01.12. down ist, wartet man noch auf die Bestätigung des Richters.. demnach hat die Küchen Quelle GmbH gestern Insvolvenz angemeldet...

mfg
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racer

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so, jetzt kommt die Meldung gerade: Offiziell hat die Küchen Quelle GmbH gerade Insolvenz angemeldet..

mfg
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Michael

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Bis zu 90% Anzahlung wurde geleistet. :hand-man:

Du hast also schon 9000,- für deine Küche angezahlt (von 10000,-) und sollst jetzt noch 1000,- bis 3000,- drauflegen um die Küche zu bekommen. Alternativ schreibst du womöglich die 9000,- ab und bekommst irgendwann etwas Insolvenzquote zurück. Höhe ungewiss.

Pest oder Cholera. :so-what:

Wenn ein Investor gefunden wird, also irgendein branchenfremder "Spezialist" mit Kohle, muss dann die Küchenquelle nicht die alten Verträge von vor der Insolvenz erfüllen?
Oder sind diese durch den Insolvenzantrag annuliert?
 

Michael

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Mal zum Hintergrund der Insolvenz:

Hintergrund ist die schwierige wirtschaftliche Lage infolge massiv gestiegener Kosten für Energie, Rohstoffe und Materialien. Hinzu kommt die verzögerte Versorgung mit Elektrogeräten aufgrund von Lieferketten-Unterbrechungen. Die durchschnittliche Durchlaufzeit einer neuen Küche von der Bestellphase, über die Lieferung der Materialien und Geräte bis hin zur Montage beim Kunden erhöhte sich von vier auf über sechs Monate und führte so zu weiteren Kostensteigerungen. Diese enormen Belastungen sowie ein verändertes Kaufverhalten aufgrund des Ukraine-Kriegs und der hohen Inflation in Deutschland betreffen die gesamte Möbel- und Küchenindustrie.

Gibt es Fachhändler, die mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben, und keine Insolvenz anmelden müssen obwohl sie keine 90% Anzahlung erhalten?
 

Michael

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Aber sicher nicht nur ihr. Ich kenne nämlich auch keinen. :so-what:

Jetzt darf man im öffentlichen Raum ja nicht einfach behaupten, dass die Begründung Bullshit wäre. Deswegen machen wir das auch nicht.

Allerdings frage ich mich schon, ob der Verwalter und sein Stab zu dem gleichen Ergebnis kommen oder ob es für die völlig irrelevant ist wodurch die Schieflage entstanden ist.

Ein potenzieller Investor hätte ja mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Die wären dann ja nicht weg nur weil der Inhaber wechselt.

Müsste man nicht ganz andere Fragen stellen?
 

Michael

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Machen sie auch nicht. Das sind ausschließlich Industrieküchen.

Kann sein, dass es im kommenden Jahr mehr Insolvenzen gibt. Pessimisten flöten das bereits.
Mal schauen.
 
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