Hilfe bei Umplanung wegen falscher Fensterhöhen bzw. Brüstungshöhe

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Hallo an alle!
Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin aber ich erhoffe mir Rat von Euch Küchenspezialisten.
Wir bauen gerade und haben bereits vor dem Planungsgespräch unsere Nobilia -Küche mit 96 cm Arbeitshöhe geplant.
Diese Küchenplanung lag bei der Hausplanung vor.
Ein wichtiger Punkt war, dass die Arbeutsplatte als „Fensterbrettersatz“ in die Fensteröffnung laufen soll. Also muss die Fensterhöhe genau stimmen.
Wie das Schicksal so will, stimmt die nun ganz und gar nicht. Sie sollte bei 93,5cm liegen, liegt jetzt aber bei 95cm
Bisher hat unsere Küchenplanerin einen 72cm hohen Standard-Unterschrank mit 4cm Arbeitsplatte und 20cm Sockel geplant.
Das heißt die Oberkante des Korpus muss bei 93,5cm liegen. Da kommen wir mit dem Standard-Korpus und dem höchsten Sockel (20cm) nicht hin.
Jetzt überlege ich, auf einen Maxi-Korpus mit 86,4cm, einer Slimline-Arbeitsplatte und einem 7cm-Sockel umzuplanen. Es gibt wohl alle Schränke, die wir brauchen als Maxi-Version.
Was sagt Ihr? Gibts da irgendwelche Dinge zu beachten? Funktioniert das so, wie ich mir das denke? Hat jemand eine ungefähre Idee, was eine solche Umplanung kosten könnte?
 

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Hallo Lexi, :welcome:,
wenn ihr mit eurer Körpergröße mit der nun höheren Arbeitsplatte hinkommt würde ich die Umplanung als richtigen Glücksfall ansehen, der auch einen Mehrpreis wert ist. Slimline-APL schicker und moderner und mehr Stauraum durch höheren Korpus ist auch da.

Wenn die alte Arbeitshöhe genau richtig war, überlegen ob eine unergonomisch hohe Arbeitsplatte, wo man evt. Schultern hochziehen muss, nicht unkomfortabler ist, als der Komfortgewinn durch reinlaufen der APL ins Fenster- dann lieber bei der alten Höhe bleiben. Am Küchenboden wird nichts mehr zu machen sein? Der ist schon mit eingerechnet nehme ich an? Zur Not müsste es doch auch einfach möglich sein, die Brüstung etwas tiefer zu legen, Fenster kann ja bleiben - meist ist höherlegen der Brüstung ja eher das Problem.

Ich kann leider nicht sagen, was eine Umplanung kosten würde, das weiß nur der KFB (ich nehme an, die Küche ist noch nicht so bestellt?). Für eine erste Orientierung der Preis-Relationen von Standartkorpus im Vergleich zu Maxikorpus kannst du dir ja mal die Internetpreise auf Wunschküche 24 ansehen.

Was mir sonst noch auffällt: das Kochfeld ist recht nah am Rand: ungünstig wegen Fettspritzer am Boden und Pfannenstielübersteh mit Umwerfrisiko, soll an der Halbinsel gesessen werden? Dann könnte man Sitzplätze genau vor dem Kochfeld diskutieren. Die GSP ist im Eck auch nicht so praktisch, weil sie offen Schränke und Laufwege blockiert. Wenn das alles gut überlegt ist, prima, es wird eure Küche, im Zweifel besteht auch die Möglichkeit, die ganze Planung nochmal hier im Planungsbord zur Diskussion zu stellen - dann mit ausgefüllter Checkliste etc.
 
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Hallo vielen Dank für das Willkommen und die Tipps!
Leider kann man an der Höhe des Fußbodens nichts mehr machen.
Wir brauchen schon in etwa 96cm, also die geplante Höhe, mit der Umplanung würden wir auch nahezu diese Höhe hinbekommen: 96,6cm. Würden wir alles so lassen, wie es jetzt ist, hätten wir 99cm, was viel zu hoch ist.
Außerdem passen bei der momentanen Höhe die Unterschränke in der Standard-Höhe nicht bis an die Fensterhöhe. Wenn man das so machen kann mit der Umplanung auf Maxi-Unterschränke und Slimline-Arbeitsplatte wäre sicherlich die beste Lösung. Ich hoffe das funktioniert tatsächlich so
Die nicht so idealen Punkte sind uns bewusst, leider haben wir dafür aus Platzgründen keine andere Lösung gefunden. Das ist also der Kompromiss. Aber damit können wir gut leben.
Jetzt hoffe ich, da das ganze Problem aus einem Ülanungsfehler der Hausbaufirma resultiert, dass die die Kosten für die Umplanung übernehmen.
 
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Es geht es um 1,5cm (93,5cm -> 95cm) richtig?

Was für ein Material hat denn die APL? Evtl. kann man die im Bereich vom Fenster etwas ausdünnen. Oder am Fenster doch ein separates Stück nehmen?

Wenn ihr ansonsten mit der Planung zufrieden seid, ware es doch schade dafür alles umzuwerfen und extra Kosten in Kauf zu nehmen.
 
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Wieso die APL ausdünnen - das Fenster liegt höher als geplant (Zitat: Wie das Schicksal so will, stimmt die nun ganz und gar nicht. Sie sollte bei 93,5cm liegen, liegt jetzt aber bei 95cm.) Daher verstehe ich eigentlich nicht, warum man nicht einfach unter der Fensterflügelunterkante bzw. unter dem Fensterrahmen einfach einen Ministreifen Wand lässt. Auch eine evtl. Fensterbrüstung kann man doch etwas absenken.
Jedoch: wolltet ihr wirklich soviel Platz verschenken mit einem 20 cm Sockel? Gefällt euch ein so hoher Sockel. Dann spricht dann ja eigentlich auch nichts dagegen einfach den Sockel noch um diese 1,5 cm zu vergrößern.

Lexi, die allermeisten haben das umgekehrte Problem: Fensterbrüstung zu niedrig für Arbeitshöhe - daher hat Loki das wohl auch vermutet. Für dein "Problem" gibt es X+1 Lösungsmöglichkeiten: höherer Sockel, dickere APL - höherer Korpus (auch anderer Hersteller), APL zwar in die Fensternische laufen lassen, über der Fensterflügelunterkante noch etwas Wand stehen lassen.

Wegen Kosten: ist die Küche vom Hersteller schon gebaut? Ein höherer Sockel wäre wahrscheinlich der geringste Preisunterschied.
 
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Ne ich habe das schon so verstanden, dass es nun zu hoch ist. Ich dachte daran den Teil der in die Brüstung läuft von unten auszudünnen. Bei Holz oder Granit sollte das kein Problem sein.
 
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Ah, okay also quasi statt Brüstung abzusenken von der APL von unten 1,5 cm wegnehmen - ja stimmt, bei dem geringen Unterschied geht das auch, da stand ich grad auf dem Schlauch:-[

4 cm Arbeitsplatte wird ja wahrscheinlich Schichtstoff sein, wenn man das von unten versiegelt sollte das auch kein Problem sein.
 
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Wir sollten eigentlich eine Arbeitsplattenhöhe von 96cm bekommen nun ist die Fensterhöhe schon auf 95 (plus die normale Arbeitsplatte von 4 cm, da wären wir bei 99cm) Das ist mir definitiv zu hoch.
Die Arbeitsplatte nun doch nicht in die Fensteröffnung laufen zu lassen wäre für mich keine Option, da die Oberkante Fensterbretter dann genauso hoch wäre, wie die Küchenarbeitsplatte (Fensterhöhe von 95cm plus 1 cm. Das sieht doch doof aus.
Über den 20cm hohen Sockel hatten wir uns bisher keine Gedanken gemacht, in der Planung unseres Küchenstudios sah das erstmal nicht schlecht aus.
Wenn die Fensterhöhe abgetragen werden muss, ist fraglich, ob die Dichtung der Fenster das überlebt. Der Küchenbauer könnte auch die Arbeitsplatte im Bereich der Fenterbank etwas dünner fräsen aber auch das birgt Risiken und sollte lt. Fachmann nur im Notfall gemacht werden.
Für mich ist die Umplanung der Küche mit höheren Korpussen und der Slimline Platte Sockel 7cm + Korpus 86,4cm + 1,6cm Arbeitsplatte), wenn so möglich, die „minimalinvasive“ Möglichkeit, um das Problem in den Griff zu bekommen und ist mit dem Mehr an Stauraum und der dünneren Arbeitsplatte m.E. sogar ein Zugewinn.
Einen höhen höheren Sockel gibts nicht (20cm ist das Maximum) und das fände ich dann auch optisch zu viel.
 
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Ich würde auch umplanen weil es pfiffiger ist als ein 20cm hoher Sockel. An den Mehrkosten sollte sich dann auch der beteiligen, der für die zu hohen Fenster verantwortlich ist.
 
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Also mit Fensterhöhe meinst du die Oberkante des Fensterbrettes oder was genau?

Ja, schrieb ich ja auch schon, dass die höhere Küche einen Mehrwert darstellt - dann kommt es auf geschicktes Verhandeln an, ob die Hausbaufirma aber die gesamten Kosten für die dann Qualitativ höherwertige Küche übernimmt - eher nur einen Anteil, vor allem da es auch kostengünstigere Lösungen gibt.
 
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93,5 -> 95 sind 1,5
96 -> 99 sind 3
Irgendwas passt da nicht.

Aber ja, ne dünne Platte und höhere Korpusse (oder Korpora?) sieht bestimmt am besten aus.
 
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Genau, die Zahlen können nicht stimmen.
Ursprünglich wollte Lexi eine 4 cm dicke APL haben mit Oberkante auf 96 cm (=Arbeitsplattenhöhe). Die Brüstungshöhe , also wo die 4 cm dicke APL aufliegen/rüber soll war ursprünglich auf 93,5 cm geplant - auch damit wäre man also ohne ausdünnen oder dergleichen nicht auf 96 cm gekommen, sondern auf 97,5 cm.

Auch ein 20er Sockel plus 72er Korpus kommt nur auf 92 cm Unterkante APL - also auch dafür wäre die ursprünglich abgesegnete 93,5 cm schon zu hoch gewesen.

Von Nobilia gibt es auch den neuen XL-Korpus mit einer Korpushöhe von 79,2 - dann hätte man einen Sockel von ca. 15 cm. Müsste man sich mal ausrechnen lassen, was günstiger kommt.

Für die Hausbaufirma wird wahrscheinlich relevant sein, wie viel es sie kosten würde, das Fenster tiefer zu setzen bzw. die Brüstungshöhe zu senken. Denn sich an dem Kauf einer höherwertigen Küche zu beteiligen, ich glaube nicht, dass die dazu verpflichtet werden können. Man müsste prüfen, inwieweit die 1,5 cm Planungsabweichung der Brüstungshöhe im Rahmen von Fertigungstoleranzen im Bau sind. Wenn du auf die ursprüngliche Fensterhöhe bestehen kannst, welche Kosten entstehen dann der Hausbaufirma? An diesen Kosten würde ich bei einer möglichen Verhandlung ansetzen.
 
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Genau! Die Fensterhöhe (Brüstungshöhe) ist das eigentlich Fensterbrett (nur ohne das Brett, das reine Mauerwerk) Das ist etwas durcheinander. Ich glaube da hat sich die Planerin auch vertran. Die Diskrepanz in der Rechnung kommt daher, dass noch ca. 1,5cm Fliesen und Kleber auf den jetzigen Boden raufkommen. Was ja für unser Problem gut ist, generell wollte unsere Planerin den Fertigfußboden inkl. Fliesen (1,5cm) auf 92cm um dann mit der 4cm- APL auf 96cm zu kommen. Nun haben wir jetzt 95cm Brüstungshöhe - 1,5cm Fliesenaufbau = 93,5 cm Fertigfußboden. Ok, dann sind es effektiv 97,5cm Arbeitshöhe nicht 99cm.
Was aber ein weiteres Problem ist: Die momentanen Standard-Korpusse (72cm) und der höchste Sockel (20cm) ergeben ja 92cm. Das wäre, selbst wenn wir uns mit 97,5cm abfinden würde 1,5cm zu niedrig. Da hätte ich dann zwischen Sockel und Korpus einen 1,5cm breiten Spalt. Also das ginge auch nicht.
Das ist alles ein total bescheuertes Rechenexempel. Die beste Lösung, egal wie ich es drehe und wende und mit den Fliesen eingerechnet wäre also die Variante mit den Maxischränken und der Slimline APL.
Ich hoffe der Hausbauer übernimmt das. Wäre die Fensterhöhe richtig, hätten wir ja nix geändert. Ansonsten gucken wir mal, was die Änderung kosten soll und zahlen das doch selbst.
 
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Ach so! Also die Brüstungshöhe wird normalerweise ab Fertigfußboden gerechnet. Also dann hat der Hausbauer die geplante Höhe doch eingehalten.
Brüstungshöhe ist normalerweise "Oberkante Fensterbrett oder eines anderen festen Bauteils ohne den Fensterrahmen (Blendrahmen). Wenn kein Fensterbrett geplant war (da ihr ja eine Küchen-APL einbauen wolltet, die sicherlich ihrerseits nicht als festes Bauteil bezeichnet wird, dann könnte auch das Mauerwerk gemeint sein.

Mir scheint dann auch eher, dass sich die Planerin vertan hatte - wenn diese irgendwo schriftlich festgehalten hat, dass die Brüstungshöhe 93,5 sein soll .
 
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Ja, genau. Die Planerin der Hausbaufirma muss sich irgendwo vertan haben. Wir sind mit der fertigen Küchenplanung zum Hausplanungstermin gegangen und sie hat anhand derer die Brüstungshöhe Mauerwerk ausgerechnet. Noch komplett ohne Estrich und Fliesen, etc. Da wir ja die Planung abgegeben hatten, liegt m.E. der Fehler bei der Hausfirma. Alles nicht dramatisch, solange sie dann die entstehenden Kosten übernehmen und nicht anfangen irgendwie anzufangen rumzudrücken um irgendwie eine günstige geflickschusterte Lösung zu präsentieren. Das ist übrigens nicht die erste Katastrophe, die behoben werden musste, daher finde ich sollten die da auch wohlwollend reagieren
 

KerstinB

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Abgesehen davon, dass der 20 cm Sockel von vornherein nicht schön geplant ist, sollte doch aber 93,5 cm Brüstungshöhe (= Fertigboden bis normalerweise Unterkante Fensterbrett) kein Problem sein.

20 cm + 72,4 cm Korpushöhe=92,4 cm .. bis BRH = 1,1 cm also auf den Möbeln die 3,8 cm dicke APL drauf, die im Bereich der Brüstung von unten um 1,1 cm ausgehöhlt wird, dort also auf der Fensterbrüstung nur noch mit 2,7 cm Dicke aufliegt.

Zur Planung ... was für eine DAH ist denn geplant und wie soll das Fenster noch aufgehen?

Die Planung ist generell nicht sehr gut, geöffnete GSP mitten im Weg, Kochfeld am Rand usw. und zu allem Überfluss 20 cm Sockel. Nobilia hat übrigens seit neuestem neben XXL mit 86,4 cm Korpushöhe auch noch XL mit 79,3 cm Korpushöhe.
 

bibbi

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Evtl könnte man die Brüstung um die benötigte Differenz wegstemmen ,statt die Arbeitsplatte auszuhöhlen.
 
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Hust.
Nobilia kenne ich zwar jetzt nicht so in und auswendig aber das UPE neben dem GS müsste ein UPE-MS (mit Maschinenseite) o.ä. sein.
Besser noch mit Stützwange, welche unten um Sockelrücksprung ausgeklingt wird.
 
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Wenn du deine Möbel ein wenig anders anordnest, wird die Küche besser nutzbar: ab planobenlinks im Uhrzeigersinn: Blende-60GSP-50Spüle (Wasserhahn kollidiert nicht mit dem Fenster)-50 als MUPL -80Auszüge und Schubladen (Hauptarbeitsfläche am Fenster)-tote Ecke-80Auszüge-80Auszüge, mittig auf diesen beiden das KF-tote Ecke-90Auszüge in der Halbinsel.
 
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