Grundsatzfrage Induktion

Elli01

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Darf ich mal ganz doof fragen, ob ich das mit Induktion richtig verstanden habe, ich grüble, welche Plattengröße ich bei meinem Kochfeld brauche.

1. Topfdurchmesser wird unten gemessen, also die 28er Pfanne kann durchaus auf ein 21er Feld passen, wenn dies der Bodendurchmesser ist?

2. Topf zu groß für das Feld (23er Topfdurchmesser auf 21er Feld) geht nicht, Topf zu klein für das Feld (14er Topfdurchmesser auf 21er Feld) aber sehr wohl? Was passiert, wenn man ab und zu mal eine größere Pfanne auf ein zu kleines Feld stellt, z.B. den Mega-Spaghetti-Topf, der 2 x im Jahr bei Großbesuch in Verwendung ist?

3. Wenn ich ein 70er-Feld will, brauch ich ein autarkes und dazu einen extra Backofen oder gibt es Kombis mit 60er Backofen und Kochfeld größer 60? Meist sind die Kombigeräte ja billiger und so wie derzeit geplant ist, kommt das eh über/untereinander hin. Ich bin noch nich sicher, ob mir die von oben bedienbare Technik (Slider) gefällt, ich hab Angst, dass man sich da öfter mal die Finger verbrennt, gerade bei einem 60er Feld wenn es voll mit größeren Töpfen ist.

4. Plattengröße 4 x 21 cm: Gibt es einen Nachteil dabei, wenn ich keinen größeren Topf als 21 cm habe, sehr wohl aber einige kleinere? Mich spricht das Feld von AEG an (ja, schon wieder AEG!)
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. In meinem Prospekt gibt es das Prinzip auch als 60er Variante, zur Kombination mit einem Backofen, find ich aber nicht auf der Homepage. Ist mir schon klar, dass da auch nur runde Spulen drunter sind, also kein Viereck. Stell ich mir aber praktisch vor, je nach Bedarf die Töpfe so zu platzieren, wie ich es gerade brauche und nicht so wie jetzt, der kleine Topf muss hinten links stehen, weil das eben das passende Feld dazu ist.

Sorry, wenn ich mit solchen Fragen nerv, ich glaub, je mehr ich lese, desto weniger blick ich durch :rolleyes:

Danke!
Elli
 
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KerstinB

KerstinB

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AW: Grundsatzfrage Induktion

Hallo Elli,
ich habe deinen Fragen mal numeriert, dann kann man sich ohne große Zitate drauf beziehen.

1. Ja, genauso ist es, der Bodendurchmesser außen unten ist entscheidend. Mehr steht ja auch nicht auf dem Kochfeld.

2. Man kann auch einen zu großen Topf auf eine Kochstelle stellen. Man muss sich halt nur klar sein, dass der äußere Rand dieses Topfes dann quasi nur von der "Abwärme" des restlichen direkt erwärmten Topfbodens profitiert. Mache ich auch oft, wenn ich mal den ganz großen Suppentopf raushole.

3. ja, es gibt auch SETS mit größeren als 60 cm breiten Kochfeldern.
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(Bedienung Kochfeld auf dem Kochfeld
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(Bedienung Kochfeld über Drehschalter am Backofen)

4. Nein, es gibt keinen Nachteil. Man muss sich nur im Klaren sein, dass es hier letztendlich ein Feld mit 4 Kochstellen und je 21 cm Durchmesser ist, wobei das Kreuz die Mitte der jeweiligen Kochstelle kennzeichnet.
 

Elli01

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Danke für Deine rasche Antwort, Kerstin!

Noch was fällt mir (bzw. meinem Mann ;-)): Ist der Verbrauch größer je größer das Feld oder kommt es drauf an, welcher Topf drauf steht?

Schönen Sonntag noch!
Elli
 
martin

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AW: Grundsatzfrage Induktion

Der große Vorteil von autarkem Kochfeld + Einbaubackofen ist langfristig zu sehen. Geht eines der beiden Geräte kaputt, musst Du auch nur dieses austauschen. Bei Kombis ist nach 10 Jahren häufig ein Austausch beider Geräte notwendig, weil es nichts Kompatibles mehr gibt.
 
KerstinB

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AW: Grundsatzfrage Induktion

Keine Ahnung, Elli, weil mir das unwichtig ist. Man wird nie das Kochfeld so finden, dass man bei allen Varianten immer den nur absolut passenden Topf auf dem Kochfeld hat.
 
Nice-nofret

Nice-nofret

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AW: Grundsatzfrage Induktion

Bei Induktionsfeldern mit Topfgrössenerkennung wird die Wärme direkt im Topfboden erzeugt; deshalb wird auch nur entsprechend der Topfgrösse Energie verbraucht.

Du kannst also Deinen Mann beruhigen ;-)

Bei einem Suppentopf ist es "egal" wenn der Topf grösser als das Feld ist; es wird ja eh dass Wasser erwärmt. Interessant sind die grossen Felder wegen der Bratpfannen - diese werden auf einem kleinen Feld natürlich nicht gleichmässig erhitzt; sehr gute Pfannen gleichen das zum Teil aus - aber wenn es ums gleichmässige Anbraten geht, ist es mir halt schon wichtig, dass der ganze Pfannenboden gleichmässig erhitzt wird :nageln:...
 

Elli01

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@ Martin: gutes Argument, auch wenn mich die Lebensdauer von 10 Jahren schon erschreckt. Ich hab hier die Rechnung von "meinem" aktuellen Miele-Herd aus 1982! Gut, teilweise hat er nur noch 2-Zonen-Kochstelle (ganz oder gar net ;-)), aber das auch erst seit dem letzten Dreivierteljahr.

@ Vanessa: Leuchtet mir ein. Hab aktuell sogar eine Bräterzone bei meinem Ceranfeld, das ich noch nie benutzt hab :-[.
 
martin

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Miele liefert 20 Jahre Ersatzteile garantiert. Bei anderen Herstellern gibt's teilweise schon nach 8 Jahren nix mehr oder die Teileversorgung "dünnt sich zumindest aus".
 
AW: Grundsatzfrage Induktion

Hallo,

eine 21er Zone hat mehr Leistung als eine 18er.Folglich braucht sie mehr Energie.

Bei kleinerem Kochgeschirr auf einer größeren Zone wird weniger verbraucht.Finanziell ist das aber in meinen Augen zu vernachlässigen.
Die Spulen sind immer kleiner als die angegebene Zonengröße.Eine gewisse Leitung des Kochgeschirrbodens setzen die Hersteller also voraus.

LG EVA
 
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P.S.

Zum Bratverhalten von großen Pfannen auf kleineren Zonen(Spulen) habe ich mal Fotos gemacht.
Unter der Hälfte meiner Variozone (21cm(B) x 20cm(T)) befinden sich zwei querliegende, ovale Spulen.Sie decken die Tiefe mittig ab,sind aber nur 17/18cm breit.
Hier kann man am "Abdruck" der Pfanne sehen dass sie deutlich größer, als selbst der Aufdruck(die zwei vorderen Rechtecke) der die Zone kennzeichnet, ist:
Grundsatzfrage Induktion - 124491 - 21. Feb 2011 - 14:17


Die Spulen decken vielleicht 50% des Pfannenbodens direkt ab.
Hier jetzt die Bräunung des Pfannekuchens:
Grundsatzfrage Induktion - 124491 - 21. Feb 2011 - 14:17

Die leichten Farbunterschiede kommen vom Schinken auf der Rückseite ;-)

Man kann gut erkennen dass,bei Kochgeschirr mit gutem,leitfähigem Boden, durchaus eine gleichmäßige Bräunung zu erzielen ist.

LG EVA
 

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