Folienfronten teurer als Schichtstoff ?

Dieses Thema im Forum "Küchenmöbel" wurde erstellt von bertili, 16. Juni 2012.

  1. bertili

    bertili Mitglied

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    16. Juni 2012
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    1
    Ort:
    Raum FFM

    Hallo zusammen,

    ich bin ja schon seit langem fleissiger Leser dieses Forums und hab mit auch einige Tipps für unsere Küche geholt. Hierfür erstmal ein Dankeschön :-)

    Inzwischen ist diese auch gekauft, es kann aber laut Berater noch alles geändert werden - allerdings laut Kontostand der Preis leider nicht mehr ...

    Wir haben uns für eine Wellmann-Küche entschieden. Dabei gefällt mir vor allem die Front Calla in Hochglanz-sepiabeige aus PG 4, welche aber offenbar folienbeschichtet ist. Dies ist ja hier im Forum so ziemlich das einzige NO-GO, bei dem sich alle einig sind.

    Eine langwierige Recherche (Berater war hierzu eher 0,0 hilfreich - wusste erst gar nicht, was Schichtstoff ist) hat ergeben, dass es bei Wellmann auch in PG 3 die Zeta-Front als "Trägerplatte mit Schichtstoffbelag umlaufend mit leicht gerundeten Dickkanten" gibt.
    Ist das die hier allgemein bevorzugte Schichtstoff-Front?

    Der Berater meinte die Folienfront sei "robuster", da sie um die Ecken gezogen wird. und 80 Prozent aller Küchen seien foliert.

    Ich bin jetzt etwas verwirrt. Sepia gibt es nur in Folie und ich hab mich darauf ein wenig eingeschossen. Handelt es sich hier denn um eine besonders gute/robuste Folie? Warum ist die Schichstoffversion denn billiger? (Melaninfronten sind bei Wellmann in PG1)

    Na dann hoffe ich mal Ihr seid froh hierzu mal Eure Gedanken loswerden zu können!*kiss*
     
  2. jemo_kuechen

    jemo_kuechen Spezialist

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    AW: Folienfronten teurer als Schichtstoff ?

    Wenn der KFB behauptet, dass eine Folienfront robuster ist, als eine Schichtstofffront, dann hat er keine Ahnung oder er will dir nur die höhere Preisgruppe verkaufen. Wobei das mit den höheren Preisgruppen, nicht unbedingt bedeutet, dass diese auch teurer ist. Dieses Phänomen tritt durch die Blockverrechnung auf.
    Wenn du dich aber auf die Farbe festgelegt hast, dann wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben.
    Oder einen anderen Hersteller nehmen, der diese Farbe als Lackfront hat.
     
  3. Tara

    Tara Premium

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  4. Wolfgang 01

    Wolfgang 01 Spezialist

    Seit:
    6. Juni 2009
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    Lipperland
    AW: Folienfronten teurer als Schichtstoff ?

    Naja, die Küche ist gekauft... Vom Vertrag zurück zu treten wird wohl nur mit entsprechenden Kosten gehen..
    Die Option wird wohl nicht die sein, die Bertili anstrebt.

    Von Wellmann gibt es die Farbe als Schichtstoff-Front glänzend (Hochglanz) jedenfalls nicht.

    Was bleibt ist entweder auf die Zeta Front zu wechseln oder mit der Folienfront zu leben.

    Es muß nicht sein, dass die Folienfront sich in kürzester Zeit verabschiedet. Es kann...
    Was Bertelli beachten sollte wäre folgendes:

    Anfällig ist die Front im Bereich

    - Spüle/Spülmaschine, hier sollte auf jeden Fall die Laufzeit des GS beachtet werden. Der GS sollte nicht zu früh oder während er im Betrieb ist geöffnet werden. Wasserdampf tritt sonst aus und kann die Front angreifen.

    - Backofen/Herd/Dampfgarer, hier sollte auf jeden Fall ein Wärmeleitblech installiert sein. Links und rechts kommt neben dem Backofen eine Metallleiste, die die Wärme/Hitze von der Front abhält. Zudem sollte auch hier das Gerät nicht mehr als nötig geöffnet werden. Zum auskühlen keinesfalls die Backofentür geöffnet lassen. Ein Gerät mit Gehäusekühlung sollte Standard sein.

    - Dunsthaube und Oberschränke, hier sollte die Dunsthaube breiter als das Kochfeld sein. 60 er Kochfeld zB. darüber eine 90 cm Haube. Dies hat den Vorteil das aufsteigender Wasserdampf beim kochen nicht übermäßig die Fronten der Oberschränke "erwischt"

    - Reinigen der Front, hier möglichst "trocken" die Fronten abwischen. Nicht ein klitsch nasses Tuch verwenden. Keine Tücher/Lappen im nassen oder feuchten Zustand über die Fronten hängen.

    Es ist relativ einfach die Langlebiegkeit von Küchenmöbeln und Fronten zu verlängern, wenn sie entsprechend behandelt wird.

    Es ist also nicht unbedingt so, dass die Folienfront zwangsläufig kaputt geht.
     
  5. racer

    racer Team

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    1. März 2008
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    Ort:
    Münster
    AW: Folienfronten teurer als Schichtstoff ?

    Also, um hier den User nicht komplett zu verwirren, kann man wohl grundsätzlich die Aussage

    "desto höher die Preisgruppe, desto teurer die Küche"

    wohl erst einmal stehen lassen.

    Es mag Lösungen (Verrechnungen oder Sonderkonditionen) geben, die das aushebeln, aber grundsätzlich gilt wohl obiger Satz...

    mfg

    Racer
     
  6. Nice-nofret

    Nice-nofret Moderatorin Moderator

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    21. Aug. 2009
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    18.736
    Ort:
    Schweiz
    AW: Folienfronten teurer als Schichtstoff ?

    Auch Gold ist teurer als Edelstahl - das macht es aber nicht automatisch 'robuster' - die Eigenschaften sind andere ... das gilt Analog für Folie und Schichtstoff.

    Der Preis sagt nicht zwangsläufig etwas über die Eignung eines Materials für einen bestimmten Zweck aus.
     
  7. racer

    racer Team

    Seit:
    1. März 2008
    Beiträge:
    4.808
    Ort:
    Münster
    AW: Folienfronten teurer als Schichtstoff ?

    Da hast Du recht.... genauso verhält es sich im übrigen mit hochglanz lackierten Fronten...

    sind rabig teuer, weil aufwendig zu produzieren, das sagt aber rein gar nichts über die Eignung als Küchenfront aus...

    es gibt deutlich günstigere Fronten, die besser geeignet sind...

    mfg

    Racer
     
  8. Magnolia

    Magnolia Mitglied

    Seit:
    25. Dez. 2010
    Beiträge:
    6.522
    AW: Folienfronten teurer als Schichtstoff ?

    Hallo,

    ich kann die Aussage des KFB "80 % der Küchen seien Folie" nicht glauben.
    (Tue ich auch nicht :rolleyes: )

    Ich würde trotzdem auf ein anderes Material umschwenken.
    Wird sicherlich schwieriger, wenn es um den Preis geht und du tatsächlich ja nun keine Möglichkeit mehr hast bei einem anderen Küchenstudio zu bestellen.

    Evtl. wird der KFB nicht real bei einer günstigeren Front im Preis runtergehen und somit etwas mehr verdienen wollen.
     
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