Folienfronten: Sind sie nun besser geworden?

Dieses Thema im Forum "Küchenmöbel" wurde erstellt von tluebke, 28. Mai 2016.

  1. tluebke

    tluebke Mitglied

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    Hallo liebe Küchen-Gemeinde,

    uns treibt nun auch das "Wir-kaufen-uns-eine-neue-Küche-und-sind-so-unentschlossen"-Fieber. [​IMG]

    Ich hatte hier schon viel mitgelesen, nun melde ich mich aber doch an, da ich mir sehr unsicher bezüglich der Frontenwahl bin.

    Wir möchten in unserer neuen Küche weiße Hochglanz-Fronten haben.
    Wir waren gestern in einem Küchenhaus und bei der Wahl der Front, wurden uns Fronten mit Folie, Schichtstoff und Lack von Nolte gezeigt. Nolte, weil das Küchenhaus wohl dort bessere Konditionen hat als bei Alno und wir somit preisgünstiger wegkommen.
    Die Schichtstofffront gefiel uns nicht, wegen der Plastikkanten. V.a. bei den weißen Hochglanz-Fronten war die doch leider deutlich sichtbar, und die Gefahr des dunkler werdens ist auch gegeben, weswegen wir die nicht wollten. Bei Lack sind wir uns unsicher wegen evtl. Absplitterungen und dementsprechendes Aussehen der Küche trotz Nachbesserungen (v.a. wenn man evtl. mal kleine Rabauken haben sollte). Wobei ich auch hier schon gelesen habe: Kein Problem!

    Die Verkäuferin meinte dann, dass die Folien bzw. der Kleber heutzutage besser seien als früher und sich die nicht mehr lösen. Das hat man früher ja auch schon gehört und trotzdem gab es immer wieder Probleme. Ich hatte mich vor dem Termin extra etwas mehr informiert, wollte keine Folienfront, und dann landen wir doch bei den Folienfronten... [​IMG]

    Aber: Wir haben zurzeit eine express-Küche, welche auch Folienfronten hat und die sieht nach ca. 5 1/2 Jahren noch 1a aus. Auch im Bereich der Dunstabzugshaube/Backofen sind keine Ablösungen sichtbar, obwohl wir regelmäßig und viel kochen und backen. Links und rechts der Abzugshaube befinden sich Hängeschränke, die regelmäßig direkt heißen Wasserdampf abbekommen. Außerdem habe ich mit ein paar Google-Suchen keine neuen Einträge mehr gefunden, wo sich über ablösende Folienfronten beschwert wird. Ist also an einer beschriebenen Verbesserung wirklich mehr dran?

    Die nolte-Küche wurde dann mit Folienfronten geplant (Spot), aber ich bin mir nun unsicher, ob das so richtig ist, und wir uns nicht doch noch umentscheiden sollten. Planung und Gesamtpreis (Klar, Folienfronten sind nunmal günstig) der Küche hat uns auf Anhieb gefallen. Finanziell haben wir noch Spielraum, was bedeutet, dass es nicht zwingend die Folienfront sein muss.

    Die Frage ist nun, ob wir evtl. sogar den Hersteller wechseln sollten, z.B. hat alno Schichtstoff mit Laserkanten im Angebot (alnocharme), da sollten die Kanten ja deutlich besser aussehen als die Plastikteile von nolte. Wie gesagt, das gefiel uns überhaupt nicht. Jedoch müssten wir bei einer alno-Küche wohl generell mit einem höheren Preis rechnen. Alternativ gäbe es ja noch das Lacklaminat von nolte (Lux), was auch deutlich besser vor Feuchtigkeit schützen sollte.

    Was meint ihr dazu? Kann man den Folien heutzutage wirklich trauen, oder ist das ein Glücksspiel? Küchenkauf nervt. ;D
     
  2. Nice-nofret

    Nice-nofret Moderatorin Moderator

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    ... ob die Folienfront was taugt, wisst ihr erst in ca 7-10 Jahren.

    Nolte ist ein günstigerer Hersteller wie Alno, bietet aber auch weniger. Ich würde zur Alnocharme greifen, da Schichtstoff Kindertauglich und langlebig ist.
     
  3. martin

    martin Moderator

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    Kanten an Schichtstofffronten kann man farblich absetzen. Dann fallen sie bewusst auf. Farbveränderungen der Kante sind dann kein Thema mehr.
     
  4. tluebke

    tluebke Mitglied

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    Wie wollen aber explizit eine komplett weiße Küchenfront. Ohne Schnörkel, ohne farbliche Absätze, deswegen kommt das für uns leider nicht in Frage.
     
  5. Nice-nofret

    Nice-nofret Moderatorin Moderator

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    tja nun - einen Tod muss man sterben - sucht euch aus, welchen.
     
  6. tluebke

    tluebke Mitglied

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    Das ist doch sch... *stocksauer*

    Ich tendiere mittlerweile tatsächlich zur Lackfront. Aber das ist nur ein "Bauchgefühl", von dem so viele schon geschrieben haben. Und meine Freundin ist da sehr skeptisch. Irgendwie kommt Folie für mich nicht in Frage. Wir haben nächste Woche noch einmal einen Termin, dann schaue ich mir die Alno-Schichtfronten an und lasse das mal druchrechnen.
     
  7. Nice-nofret

    Nice-nofret Moderatorin Moderator

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    guter Plan :-)
     
  8. Keita

    Keita Mitglied

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    Ich würde mir mal einige Lackfronten von Nolte an Ausstellungsküchen anschauen, für mich wäre das nichts, wenns "rabaukenfest" sein soll …
     
  9. tluebke

    tluebke Mitglied

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    Explizit Nolte heißt, Alno oder ein anderer Hersteller wäre eher empfehlenswert?
     
  10. Keita

    Keita Mitglied

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    Explizit Nolte heißt, dass mir bisher bei deren Lackfronten auffällig viele Macken auffielen. Kann natürlich Zufall, Pech oder sonst was sein, ich fand's aber schon recht auffällig.
     
  11. paralyzed124

    paralyzed124 Mitglied

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    Das kann ich nach vier Jahren Express bestätigen. Wir hatten in der alten Wohnung weiß hochglanz und die waren bis wir sie an den Nachmieter verkauft haben auch tippitoppi.
     
  12. martin

    martin Moderator

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    Nunja, die Gewährleistungsfrist liegt bei 5 Jahren. Heutige Folienfronten überstehen diesen Zeitraum von wenigen Ausnahmen abgesehen. Insofern sind sie schon besser geworden. Was aber längerfristig passiert, steht in den Sternen. Irgendwann ist der Weichmacher halt aus der Folie raus.
     
  13. tluebke

    tluebke Mitglied

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    So, eben war ich noch einmal im Küchenstudio. Ich hatte explizit nach Schichtstoff gefragt, das ist sie aber übergangen und die Beraterin hat zu AlnoPearl geraten, welches aber Lacklaminat ist. Auf meine Nachfrage sagte sie, dass da keine Folie drunter sei, die Oberfläche mehrmals lackiert und die Kanten gelasert. Klingt ja erst einmal gut und auch die Spiegelung sah richtig gut aus. Sie will das nun durchrechnen.
    Aber das ist kein Schichtstoff. So ganz zufrieden bin ich nicht, dass mein Wunsch übergangen wurde. Da Schichtstoff in der gleichen Preisgruppe liegt, sollte eine Änderung ja nicht so sehr ins Gewicht fallen.
     
  14. Wolfgang 01

    Wolfgang 01 Spezialist

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    Der Aufbau der Pearl ist folgender, von der Vorderseite aus betrachtet:
    Lack, darunter PET-Laminat, MDF-Platte, Melamin

    PET-Laminat = Folie
     
  15. tluebke

    tluebke Mitglied

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    Dachte ich mir doch, weil das ja auch überall so geschrieben steht. Heißt also sie hat Mist erzählt und die Gefahr des Ablösens ist höher als beim Schichtstoff.
     
  16. moebelprofis

    moebelprofis Spezialist

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    wobei es sich bei der Pearl um Lacklaminat mit angefahrerener Kante handelt. Die PET Folie ist also nicht um eine Rundung gezogen - und auch nur das Tiefgezogene macht Probleme.
    Eine Folienfront mit Kante ist eigentlich unbedenklich.

    @Keita kann hier sicher noch was dazu sagen ;-)
     
  17. Wolfgang 01

    Wolfgang 01 Spezialist

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    Keine Ahnung ob sich die Folie vom Träger ablöst... ich selbst habe aber schon genug verzogene Lacklaminat Fronten gesehen.

    Da Preisgruppe 2 Preisgruppe 2 bleibt, stellt sich die Frage, wenn weiter nix verändert wurde was die Dame da rechnen will?

    Und natürlich ist Schichtstoff besser und auch "Lebensmittelecht"
     
  18. tluebke

    tluebke Mitglied

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    Was heißt "verzogen"?

    Der Hersteller wurde jetzt von Nolte (Spot-Front) auf Alno (Vorgeschlagen wurde Pearl) gewechselt. Dementsprechend muss hier neu gerechnet werden. Ich gehe auch davon aus, dass, wenn wir dann von Pearl auf Charme (Schichtstoff mit Laserkante, sollte ja fast genau so aussehen wie Pearl) wechseln, kein Preisunterschied zustande kommen wird.
     
  19. Wolfgang 01

    Wolfgang 01 Spezialist

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    Verzogen = krumm, nicht gerade etc.

    Okay, wenn von Nolte auf Alno gerechnet werden muß ist das von der KFB verständlich.
     
  20. tluebke

    tluebke Mitglied

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    Eine nicht gerade einfarbige Folie kommt dann durch Verformung zustande, oder meinst du welche mit Muster?
    Wie gesagt, ich bin selbst nicht so glücklich darüber und werde bei unserem nächsten Termin direkt den Schichtstoff ansprechen.

    Zwischendurch noch ein großes Danke, an alle die mir bei unseren Problemen helfen!
     
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