Flächenbündiges rahmenloses Induktionskochfeld

Dieses Thema im Forum "Teilaspekte zur Küchenplanung" wurde erstellt von Küchen_käfer, 28. Feb. 2008.


  1. Hallo Küchenfreunde,
    gibt es hier jemanden der Erfahrungen mit einem flächenbündig in die APL eingebauten Induktionskochfeld hat? Unsere Küchenplaner finden eigentlich meist gut was teuer ist, mit der Ausnahme des flächenbündigen Induktionskochfelds :( :( :(
    Chic sieht es jedenfalls aus und in der Silikonfuge sammelt sich bestimmt weniger Dreck als unter den üblichen Einabaurahmen.
    Alternativen wären Kochfelder mit Rahmen oder Facettendesign.

    Dank und Grüße vom Küchenkäfer
     
  2. Küchen Klaus

    Küchen Klaus Spezialist

    Seit:
    9. Nov. 2007
    Beiträge:
    1.309
    Hallo Käfers,

    wenn ich Silestone oder Granitplatten verkaufe sind NUR flächenbündige Felder und Splülen drin.

    Klar, der Ausschnitt ist teuer, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Ist ja auch wesentlich pflegeleichter.

    LG Klaus
     
  3. Küchenfan

    Küchenfan Spezialist

    Seit:
    28. Nov. 2007
    Beiträge:
    21
    Hallo Familie Käfer,

    ein flächenbündiges Kochfeld ist doch viel leichter zu reinigen und hat keinen störenden Rand, auf dem die Töpfe stehen müssen, wenn es mal eng wird.
    Aber natürlich nur in die Granit-APL montieren.
    Eine herkömmliche APL könnte aufquillen und kaputt gehen, wenn die Silifuge mal nicht 100% dicht ist.

    Beim Facettendesign solltet Ihr beachten, daß trotzden eine Auflage da ist. Und wenn seitlich kein Rahmen ist, kann man mit dem Topf auch seitlich an das Kochfeld schlagen.
    Es sollten ja keine Töpfe über die Kochstelle gezogen werden, doch nicht jeder hält sich dran. [​IMG]

    Da war der Klaus mal wieder schneller...[​IMG]
     
  4. Vielen Dank an Klaus & Küchenfan für die Hinweise,
    dann werde ich den flächenbündigen Einbau des Kochfelds beim nächsten Termin mit dem Planer nochmals thematisieren. Verstehe gar nicht was für Nachteile es für den Verkäufer da geben könnte? Probleme beim Einbau --> Probleme mit der Gewährleistung?

    Leider nimmt Frau Käfer alles was die "Experten" im Geschäft so sagen für bare Münze und ist schon davon überzeugt das das flächenbündige Kochfeld nur Probleme macht. Wenn Sie nur auf die Ratschläge der Profis hier im Forum genauso hören würde :'(.

    Ein Verkäufer hat z.B. gesagt, dass sich bei undichter Silikonfuge literweise Flüssigkeit in einer Auffangschale unter dem Feld sammeln kann und dort dann unbemerkt vor sich hingammelt.
    Ein weiteres Argument war die fehlende Barriere beim überkochen --> alles sabbert gleich vom Kochfeld über die APL-Kante und dann die Front runter. Weiteres Argument dagegen: das absplittern an der Kante des Kochfelds/der APL wenn das flächenbündige Kochfeld dann doch nicht 100% flächenbündig eingebaut ist.

    Was kann man dagegen wohl einwenden?
     

  5. Hallo Fam. Käfer,

    also ich denke, daß die Vorteile eines flächenbündg eingelassenes Ceranfeldes überwiegen.

    Das Argument mit dem überkochen:

    Also so oft wird ja wohl nichts überkochen, es ist ja nicht gang und gebe. Eher seltener der Fall. Zudem hat ein gutes Feld eine Ankochelektronik, das heißt, Sie kochen mit höchster Stufe an und können zum fortkochen eine kleinere Stufe wählen. Dies geschieht automatisch nach vorheriger einfacher Einstellung und man muß nicht daneben stehen und immer aufpassen. Zudem kann bei Induktion nichts einbrennen, da alles um den Topf herum "kalt" bleibt. Das heißt konkret, daß selbst wenn mal was überkocht, es einfach schnell mit einem Lappen gefahrlos schnell wegwischt werden kann, ohne das der Lappen einbrennt oder man sich die Finger verbrennen kann.

    Mit der Auffangschale meint Ihr Verkäufer wohl das Hitzeschutzblech unter dem Feld. Das sich dort Literweise Flüssigkeit ansammelt und gammelt ist meiner Meinung völliger Quatsch!

    Flächenbündiger Einbau:

    sehr pflegeleicht und chic. Würde ich im Granit oder ähnlichen ebenen Steinlatten empfehlen.
    Bei rahmenlosen Auflagefeldern besteht die goße Gefahr, daß man doch mit dem Topf dagegenhaut und es dann kaputt ist, zumindest eine Macke drin ist, in welche dann wirklich Flüssigkeit geraten kann und es im dümsten Falle auch zu einem Stromschlag führen könnte.

    Wobei ich allerdings aufpassen würde, ist die Montage! Aus meiner ehemaligen 10jährigen Montagezeit weiß ich die Unterschiede.der Montagequalitäten. Ich persönlich würde den Monteuren beim Einbau auf die Finger sehen. Es gibt immer Möglichkeiten, Höhendifferenzen fachgerecht auszugleichen, so daß das Feld auch nicht höher steht als die APL-Fläche und auch nicht deutlich tiefer, nur nicht jeder gibt sich gleich viel Mühe. Es gibt immer gute und schlechtere Monteure. Ich würde auch hitzeunempfindliches Silikon nehmen, da es besser ist. Vor allem aufpassen, das es für Naturstein geeignet ist.

    Induktion allgemein würde ich immer vorziehen, da es die effizienteste Art zu kochen ist, schneller und sicherer als Gas, vor allem bei Kindern im Haushalt. Meistens geben die Hersteller sogar ein Tofset gratis dazu von Selit z.b.


    Probleme mit der Gewährleistung sehe ich bei einem fachgerechten Einbau nicht.

    Grüße und viel Spaß mit der neuen Küche!!
     
  6. mozart

    mozart Spezialist

    Seit:
    2. Apr. 2007
    Beiträge:
    1.938
    Ort:
    Wiesbaden
    Hallo Küchenkäfer,
    mal einige Gegenargumente, auch wenn ich den flächenbündigen Einbau auch klasse finde:
    Bei Induktion entfällt die Notwendigkeit, Töpfe von der heißen Flamme wegzuziehen, denn die Hize ist mit dem Ausschalten der Kochzone fast sofort weg.
    Zieht man regelmäßig schwere Töpfe über Kochfeld und Kochfeldrand, muß man sich über Kratzer im Ceran nicht wundern...
    So ganz 100%ig absatzfrei ist auch flächenbündiger Einbau nicht. Der Steinmetz entschärft die Kante, die Fa. Siemens z.B. rundet die Glaskeramik auch ordentlich aus. Das führt dazu, daß das Silikon immer etwas vertieft abgezogen werden muß, im Prinzip wie bei Fliesenfugen. Und dadurch entsteht wieder eine Rille. Siemens baut auch eine Kantenvariante mit sehr chicker (!) Edelstahllisene seitlich und Facette vorne. Das sehe ich auch als gute Möglichkeit.

    Grüße,
    Jens
     
  7. atmos

    atmos Mitglied

    Seit:
    3. Feb. 2008
    Beiträge:
    461
    Ort:
    Großraum Frankenmetropole
    hallo Küchenkäfers

    wir atmosse sind für den ganz flachen Edelstahlrahmen, da weiß ich wie der in 10 Jahren aussieht, das kann man bei der Silikonfuge (aus Lebenserfahrung) nur erahnen!

    außerdem kocht bei mir regelmäßig Nudel-und Klößwasser über *schäm*

    wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, dann macht‘s so wie an der Spüle, ob unter, bündig oder drüber, hauptsache gleich

    Grüße atmos
     
  8. enielex

    enielex Gast

    Hallo,

    ich habe mich für den aufstehenden Rahmen entschieden (siehe Miele Induktionsfeld KM 5731). Das Kochfeld kann flächenbündig montiert werden, es steht lediglich ein minimaler Inoxrahmen mit 1 mm breite über, der eventelles Wasser abhält. Ansosten würde ich das flächenbündige Kochfeld nehmen. Auch wenn mal was überkocht wird die Silikonfuge nicht sonderlich in Mitleidenschaft gezogen, schliesslich glaube ich nicht, daß das Wasser stundenlang liegenbleibt bzw. nicht aufgewischt wird. ;-)

    Also viel Spass beim weiteren Planen und Aussuchen der Küche und der Geräte.

    enielex
     
  9. martin

    martin Moderator

    Seit:
    23. Jan. 2006
    Beiträge:
    9.374
    Ort:
    Barsinghausen
    Wir haben seit über 25 Jahren ein flächenbündiges Kochfeld im täglichen Gebrauch und das absolut problemfrei.
     
  10. Vielen Dank für Eure Ratschläge, der Favorit ist jetzt das Siemens Glaskeramik-Induktionskochfeld mit touchSlider-Bedienung und Facetten-Design, 90 cm (EH95S501). Sieht wie von mozart beschrieben auch sehr gut aus und hat, seitlich einen sehr schmalen Edelstahlrahmen und vorne im Facettenschliff die Bedienungselemente.
     
  11. moni

    moni Gast

    Hier möchte ich auch mal meinen Senf zugeben!

    Also, wir haben auch ein flächenbündiges Kochfeld von AEG und sind sehr zufrieden damit.
    Was wir jedoch noch ändern lassen müssen, ist die Silikonfuge.

    Da das Kochfeld wegen Kratzer getauscht wurde, musste die Silkonfuge 2 x gemacht werden.
    Die Monteure unseres Küchenstudios können dies einfach nicht!
    Sieht absolut unsauber aus, auch haben die Monteure beim zweiten Mal das neue Silkon nur rausgekratzt und nicht komplett entfernt ...
    Nach Rücksprache mit dem Chef der Firma hat dieser sich lediglich wie folgt dazu geäussert: "ob wir denn wüssten, wie oft die Monteure so etwas machen müssten - das käme vielleicht 2 x im Jahr vor ..."
    Fakt ist, dieses Küchenstudio möchte solche Felder gar nicht verkaufen! Von daher vermute ich, dass dies bei andern Studios ähnlich ist.

    Hier wollten wir es dann lieber nicht mehr auf einen 3. Versuch der Monteure ankommen lassen.
    Unser Fliesenleger hat das echt voll drauf und der wird uns bei nächster Gelegenheit das Kochfeld mit Silkon ordentlich ausfugen.

    Liebe Grüsse
    Moni
     
  12. Michael

    Michael Admin

    Seit:
    1. Jan. 1998
    Beiträge:
    12.559
    Ort:
    Lindhorst
    Hallo Moni,

    das ist schon ein merkwürdiges Studio. Ich kann mich gar nicht mehr an den Tag erinnern, an dem ich kein Silikon an den Fingern hatte. Zwei mal im Jahr... *crazy*
    Wenn sie es nicht können, dann sind die zweimal im Jahr schon zweimal zu viel.

    Dass die Fuge jetzt von Deinem Fliesenleger gemacht wird, halte ich jedenfalls für eine gute Entscheidung.
     
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