Unbeendet Erste Überlegungen Bitte um Tipps

Krutz

Hallo.
Ich habe zunächst eine Bitte für grundsätzliche Tipps zu unserer neuen Küche.
Leider haben wir noch keinen Grundriss der neuen Küche, das wird mit dem Architekten noch 2-4 Wochen Diskussion in Anspruch nehmen.
Wir haben jedoch derzeit folg. Gedanken/Überlegungen und wären für gute Ratschläge zu den einzelnen Punkten dankbar oder auch Gedanken dazu was denn fehlt oder unsinnig ist.

- Küche Vollholz, also vermutlich hochqualifiziertes Küchenstudio oder spezialisierter Schreiner
- Große Vorratskammer für Geräte wie Römertopf/Backautomat etc. sowie die notwendigen Lebensmittel-Vorräte, dabei dachten wir an selbst gebaute Echtholz-Regale. Die Gefriertruhe soll hier stehen.
- Keine Hängeschränke, dafür eine kleine Ablage (Regal oder gemauert?) etwa auf Höhe Hängeschrank-Unterseite, genutzt für Dosen mit Zucker, etc. plus Ausziehschrank
- Küche hat eine U-Form
- Fenster an der kurzen Seite, darunter die Spüle mit zwei gleichgroßen Becken, daneben das Kochfeld (soweit unser Idealwunsch...)
- an der rechten Seite des "U" Schränke die von beiden Seiten aus "ladbar" sind - rechts ist das offene Esszimmer; auf dieser Seite Schiebetüren
- an der linken Seite des "U" Herd und Spüma; höher eingebaut, beides am liebsten von Siemens, hier sind alle Möbel höher, also keine Arbeitsfläche
- großvolumiger (fast doppelt so hoch wie ein normaler) Kühlschrank A++
- DAH Berbel, Blockline oder Glasline
- sehr breite Schubladen für Besteck etc.
- Statt Schränken mit Türen ausziehbare Groß-Schubladen (mir fehlt das richtige Wort)
- Hinter einer Schrankblende die 4 obligatorischen Mülleimer (groß!!), auch zum ausziehen

Es ist alles noch ein bissel unsortiert, aber es geht ja auch zunächst um einzelne Punkte oder grundsätzliche Tipps.
 
KerstinB

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AW: Erste Überlegungen Bitte um Tipps

Hallo Krutz,
vielleicht wäre es aber sinnvoll, die Grundrissdiskussion, die du mit dem Architekten führst, hier quasi zu reflektieren, weil dann gleich ein paar Küchentipps mit einfließen können.

VG
Kerstin
 
martin

martin

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AW: Erste Überlegungen Bitte um Tipps

Vorab: habt Ihr schon mal eine hochgebaute Spüma im Küchenstudio getestet? Ich könnte mir vorstellen, dass der obere Korb hier für einen Rollifahrer schlechter zu bedienen ist, als der Unterkorb in einer bodenstehenden Maschine.

Es gibt Spezialanbieter für behindertengerechte Küchen und auch einen dänischen Anbieter, der Beschläge für (elektrisch) höhenverstellbare Ober- und Unterschränke anbietet. An letzteren lassen sich Küchen der meisten Hersteller installieren.
 

Krutz

AW: Erste Überlegungen Bitte um Tipps

Hi.
Hochgebaute Spüma haben wir im Studio getestet, ist besser als unsere jetzige Lösung.
Die "fahrbaren" Schränke haben ihre Nachteile und sind auch nicht erforderlich, da wir ja auf Hängeschränke verzichten werden.

@Kerstin:
Der Haus-Grundriss ist sehr unkonventionell und aufwändig, vor allem ist die linke Seite des Hauses (da ist die Küche) noch nicht fertig konzipiert. Mir geht es ja eher um grundsätzliche Tipps zu unseren Vorstellungen. Der vorläufig endgültige Küchengrundriss dauert sicher noch 2 Wochen.
 
KerstinB

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AW: Erste Überlegungen Bitte um Tipps

Na ja,
grundsätzliches hast du selber schon viel geschrieben ... und du schreibst auch schon von einem U ... also muss es ja durchaus Pläne geben. Und, anhand von Räumlichkeiten läßt sich immer besser etwas sagen, da das eine oder andere eben auch von der Art der Räumlichkeiten abhängt. Und hier soll ja Küchenplanung ganz konkret erfolgen ;-)
Dann warten wir halt noch ein bisschen, bis Pläne da sind.
VG
Kerstin
 
martin

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AW: Erste Überlegungen Bitte um Tipps

Die "fahrbaren" Schränke haben ihre Nachteile und sind auch nicht erforderlich, da wir ja auf Hängeschränke verzichten werden.]

War ja auch nur ein Hinweis, dass es so etwas gibt. Wenn auf den Stauraum in Oberschränken verzichtet werden kann, umso besser. Dann lassen sich auch höhere Gegenstände auf der Arbeitsplatte abstellen, ohne dass es zu Kollisionen kommt.

Aber vielleicht ist ja ein in der Höhe verstellbares (und evtl. unterfahrbares) Spülbecken hilfreich.
 

Krutz

AW: Erste Überlegungen Bitte um Tipps

Sorry Martin, ich wollte nicht barsch klingen.
Übrigens hat mich der Gedanke mit der verstellbaren Spüle darauf gebracht, die Spüle ebenso wie das Kochfeld abgesenkt installieren zu lassen.
Seit ich den Beitrag eingestellt habe bemerke ich auch die Widersprüche in unseren Überlegungen.
Spannend wirds wohl echt mit dem Grundriss.
 
Schreinersam

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....und ich freu mich drauf, hierbei gelegentlich planerische Anmerkungen machen zu können, vor allem wenn sich auch Kerstin um diese Planung kümmert.
*winke*
Samy

Frage... welche Gründe Eurerseits führten zu "Massivholz" ???
 

Krutz

AW: Erste Überlegungen Bitte um Tipps

Ohje, das ist vielschichtig und schwer zu verdeutlichen.
Wir hatten in der vorherigen Küche eine kleine Vollholzküche, war echt prima. Jetzt haben wir eine die zT (Fronten) aus Voll-Holz ist.
Wir mögen einfach eher das natürliche und Holz gehört irgendwie dazu.
Wir waren jetzt (erst) in 3 Küchenstudios - und alle eher etwas hochwertig.
Ich will niemandem zu nahe treten aber was wir dort an grauenvoll poliertem Schleiflack (oder was immer das war), an schlechter und billiger Verarbeitung hinter den Fronten teurer Nobelmarken und furchtbarem Pressspan gesehen haben war erschütternd.
Ich habe ein Holz-Regal das mir vor ca. 12 Jahren ein Schreiner für rund 1.000.- DM gebaut. Es sieht aus wie neu.
Ich habe einen Holz-Schreibtisch, auch Handarbeit vom Schreiner. Bestens. 2.500.- DM vor 12 Jahren, unkaputtbar.
Kurz: Wir finden Holz toll, fühlen uns damit wohl und verwenden es dort wo es möglich ist; und wir mögen gar nicht billiges Plasticzeugs und auch keine völlig überdrehten Designer-Küchen.
Sorry, ich wollte niemand auf den Schlips treten, nur pointiert darstellen.
 
AW: Erste Überlegungen Bitte um Tipps

Wenn ich bislang alles richtig verstanden habe, ist eine Vollholz-Küche nicht teurer als eine mittel- bis hochwertige Küche eines Marken-Herstellers.
Und wenn jmd. noch handwerklich begabt ist...
Ich bins leider in keinster Weise.
 
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AW: Erste Überlegungen Bitte um Tipps

Wenn ich bislang alles richtig verstanden habe, ist eine Vollholz-Küche nicht teurer als eine mittel- bis hochwertige Küche eines Marken-Herstellers.
Und wenn jmd. noch handwerklich begabt ist...
Ich bins leider in keinster Weise.
*w00t* *uff* über welches Preissegment redest Du ??
Also... eine einzeln angefertigte Vollholzküche... incl. Korpen aus Vollholz, ist... so denke zumindest ich... ERHEBLICH teurer als eine
Küche aus den üblichen Materialien.
Wie gesagt... einzeln angefertigt.
Es hängt (beim einzel angefertigten Möbel) natürlich auch von der Ausführungsart ab.

Industrieprodukte werden (je nach Holz) ggf. im Preisbereich höherwertiger Küchen aus den anderen Materialien liegen.

Samy
Seine Sammlung den hiesigen Obstbauern abgequatschte Waldkirsche, Apfel, Nuss und Zwetschge beruhigend streichelt... ich verkauf Euch nicht :-)
 
AW: Erste Überlegungen Bitte um Tipps

Hm. Also ein hiesiger Tischler den ich mit meinen sehr groben Vorstellungen gezwungen hatte eine ca. Preis zu nennen sagte mir, dass sich meine Vorstellung mit 16 bis 18.000.- Euro realisieren lassen dürften.
Dies deckt sich in etwa mit der Aussage eines Küchenstudio-Inhabers der in der Nähe unseres jetzigen Domizils sitzt und neben seinem Küchenstudio auch Vollholz-Küchen fertigt, er nannte mir einen ca.-Preis von rund 26.000.- Euros für eine Küche mit Geräten.
Ich hoffe, dass diese Zahlen nicht so sehr abwegig sind, denn wesentlich mehr wollen wir auch nicht ausgeben.
 
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sag ich doch... dieser Treat is der Traum jedes ollen oder jungen Küchen-Schrein....öhm.. -Tischlers.;D
Ich denk mal, für dieses Budget bekommst "äbbass G´scheids".
Vielleicht kannst Du ja mal inzwischen das "Vollholz-Küche" näher definieren ?
Mehr so bayrisch rustikales Herrgottsgeschnitze ?.... oder
neudeutsch bodenständige Eiche ?.... oder
englisch elegantes Mahagoni ?

oder doch eher modern, halt aus Holz ???

HilfreicH wären mal bspw. paar Bülderln von was, was Euch so gefällt
(oder Links )

*winke* aus dem feiertagenden Schwabenland
Samy
 
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AW: Erste Überlegungen Bitte um Tipps

Uff, dann bin ich beruhigt.
Ich persönlich bin zwar der Küchenfreak bei uns, aber meine Liebe hat Grenzen.
Vor allem nachdem meine Frau meint eine Berbel DAH Block- oder Glasline sei das allein seligmachende. Woher die immer nur ihre Infos hat, dabei ist sie für den Hausgrundriss, die Bäder und Bodenbeläge zuständig.:unfair:

Ja das Holz habe ich noch nicht ausgewählt.
Gefallen tun mir Pinie, Ahorn und Buche, alle irgendwie ähnlich, aber auch die edle Kirsche.
Ich wollte es anhand von Mustern entscheiden und auch der Preis spielt sicher eine Rolle. Kirsche dürfte sehr hochpreisig sein.
Und momentan habe ich ne Sehenscheidentzündung uva weil ich versuche mit dem Alno KP einen hochgebauten Backofen darzustellen.
 
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ich meinte nicht nur die Holzart, sondern die Art der Fronten.
-Rahmen mit Füllungen
-glatte Fronten
-gotische Bögen
....
Samy
P.S.: Gib Frauchen ein Budget für die Geräte... so wie Du es mit dem Lieferanten auch machen würdest.;D
Küchengeräte über 9000,- heisst Badfliesen unter 1000,-
 
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Ich glaube glatte Fronten wären das beste, aber das muss ich mir noch life ansehen.
 
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Das denke ich für Küchen auch, es ist halt auch für die Kostenfrage ein wichtiger Aspekt.... für flächige Fronten wird anderes Material gebraucht als für Rahmenfronten...
Die Kunden wollen ja Holz "weil es lebt...", das Problem ist... es lebt tatsächlich;-)
Alte Schreinerkunst besteht diesbezüglich hauptsächlich darin, Holz leben zu lassen, ohne dass der Benutzer das merkt... bzw. dem "Leben" des Holzes konstruktiv (u.A.) entgegenzuwirken.

Samy
Holz liebt, aber es deshalb nicht überall verwendet
 
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KerstinB

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Wie, Krutz, du arbeitest schon mit dem Alnoplaner ... und wir dürfen nicht? ;D;D;D

VG
Kerstin
 
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Ich nehme an, glatte Fronten sind die kostengünstigere Variante?
 

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