Entscheidung Dampfbackofen V-Zug CombairSteamer v6000 vs. Miele DGC 7865 HCX Pro

msie

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Hi zusammen,

wir sind gerade in der Entscheidungsphase für einen Dampfbackofen - für uns kommen der CombairSteamer v6000 von V-Zug und der DGC 7865 HCX Pro "125 Gala Ed" von Miele in Frage.

Folgende Unterschiede habe ich bisher feststellen können:

-Innenmaterial: Miele hat Edelstahl, V-Zug DualEmaille - Edelstahl wirkt für uns zwar wertiger, aber wie wirken sich die Materialien auf die Hitzeverteilung, Reinigung und Langlebigkeit aus?

-Reinigung: Miele hat das HydroClean, V-Zug auch einen Dampf-Reinigungsmodus - auf den ersten Blick wirkt es so, also könnte das Miele HydroClean aber besser den Garraum reinigen - gibt es hier Erfahrungen, was hier in der Praxis gut funktioniert?

-Regenerieren: Beide Geräte haben diese Funktion, bei V-Zug ist es jedoch etwas prominenter als eine Hauptfunktion dargestellt, während es bei Miele nur unter "Spezialfunktionen" zu finden ist. Beide können knusprig und feucht regenerieren. Von V-Zug haben wir schon Erfahrungsberichte gehört, dass Regenerieren sehr gut funktionieren soll - hat hier jemand Erfahrung mit Miele?

-Gar-Automatik: Das preist V-Zug extra an, da sie das Gargut selbst immer überwachen und somit die Zeit selbst ändert kann. Funktioniert auch beim Regeniermodus

-Festwasseranschluss: Miele kann man optional auch mit einem Festwasseranschluss nehmen (wäre bei uns sogar vorbereitet), lt. V-Zug ist aber ihr Gerät sehr sparsam mit dem Wasser und man kann auch das Wasser nach dem Kochen im Behälter lassen

-Türöffnung: Beide Geräte können grifflos genommen werden, bei V-Zug ist das die optionale "AutoDoor"

-Preis: Sind etwa gleich - was uns etwas wurmt, dass V-Zug Geräte in der Schweiz viel billiger zu haben sind, während Miele etwa zu den gleichen Preisen wie in D/Ö.

-Optik: Hier würde uns das V-Zug Gerät etwas mehr gefallen

Für welches Gerät würdet ihr euch entscheiden und was wären Eure Gründe?

Danke und Grüße
msie
 
Hi,

mich störte bei VZug immer schon, dass es keine Möglichkeit gibt, die Dampf-/Feuchtigkeitszugabe im Combibetrieb selbst einzustellen.
Bei Miele geht das in 5% Schritten, wie bei jedem professionellen Kombidämpfer auch.
Bei VZug wird das über Programme automatisch gemacht.
Ebenfalls automatisch bei den Betriebsarten "Profi Backen" und "Heißluft mit Beschwaden".

Wie gut Mieles HydroClean funktioniert, kann ich nicht sagen. Mein DGC hat das noch nicht.
Ich schätze besser als das Einweichprogramm mit Dampf oder selbst eingestelltes Dampfgaren zum Einweichen, welches ungefähr der Dampfreinigung beim VZug entspricht.

Bei richtig Eingebranntem habe ich starke Zweifel, dass der Garraum komplett sauber wird.
Hinzu kommt, dass man auf Edelstahl mehr sieht als auf dunkler Emaille.
Zu Edelstahl habe ich allerdings mehr Vertrauen wenn viel gedämpft wird, was den Garraum komplett nass werden lässt. Stichwort Korrosion.

Miele kann gut regenerieren. Auch mit dem Mix&Match Programm, wenn man es nicht einfach mit Combigaren (Heißluft+Dampf) macht.

Miele hat Festwasseranschluss den ich empfehlen würde.
Alleine schon wegen des Reinigungsprogramms HydroClean.

Miele hat einen Abfluss im Garraum der beim V6000 60 fehlt.
Daher muss man beim "Dampfgaren" beim VZug ein tiefes Blech unten einschieben um das Kondensat und "Gemüsesäfte" wie Stärke aufzufangen.
Das muss dann geleert, gereinigt und getrocknet werden.

Beim Miele läuft es in den Abfluss und wird bei Tankmodellen in den Kondensattank geleitet, bei der FW Version in den Abflusschlauch.
Das Spülen des Abflusses kann man so konfigurieren, dass es automatisch nach dem "Dampfgaren" passiert.
Auch ein Argument pro FW-Anschluss.

Grundsätzlich bin ich kein Fan von Dampfbacköfen als Einzelgerät.
Besser finde ich einen Backofen mit Pyrolyse + einem Dampfbackofen.
Das macht einen deutlich flexibler und wenn man beide Geräte in 45 cm nimmt ist der Platzverbrauch nicht sooo viel mehr.

Preise sind Preise und Wechselkurse sind Wechselkurse.
Den VZug habe ich online auch schon bei 3K Euro gesehen.

VG
 
Ich kann jetzt nur vom Vorgänger-Modell sprechen, wir nutzen unseren Combi-Steam XSL von V-ZUG sehr gerne. Die Regenerier-Programme sind total simpel und "berechnen" sich auch individuell (z.B. wenn man tiefgefrorene Backwaren regeneriert und parallel ein Brötchen mit regeneriert, was nicht tiefgefroren war-es ist für alle Backstücke das gleiche Ergebnis).

Ja, wenn man dämpft bzw. mit viel Dampf arbeitet, sollte man das Backblech unterlegen. Wobei die anschließende Reinigung simpel ist; einfach wegkippen, abwischen bzw. ggf. abwaschen. Kein großer Aufriss.

Die Garautomatik ist schon ein Traum. Meine Frau backt bspw. bestimmte Kuchen (ich glaube den Quarkkuchen???) mittels Automatik-Programm im Dampf-Backofen. Wahrscheinlich wird er wegen dem Edelstahl-Innenraum dann immer so gut. Ich weiß es nicht!

Das "Reinigen" nach dem Dämpfen ist total simpel, unten einfach direkt auswischen und anschließend bei geöffneter Tür austrocknen lassen. Bei uns sieht der Ofen noch wie am ersten Tag aus und er wird sehr oft in Anspruch genommen.

Ich gebe Evaelectric recht, ein Dampf-Backofen als Einzelgerät ist aus meiner Sicht nicht so optimal. Ich empfehle daher dringend noch einen separaten Backofen.

45er Größe ist vollkommen ausreichend. Auch die große Weihnachtsgans "passt".

Ach so, bei Interesse gebe ich gerne einen Händler durch, der angemessene V-ZUG-Preise hat.
 
Danke Euch für die ausführlichen Antworten!

Hast du beide Geräte schon mal bedient? Sind sehr unterschiedlich.

Hat VZug nicht auch Edelstahl?

Speziell den V-Zug haben wir schon bedient, das Bedienelement mit dem TouchDisplay und dem CircleSlider finden wir sehr gut. Miele ist auch ok, aber nicht ganz so benutzerfreundlich unserer Meinung nach.

Der CombAIRSteamer von V-Zug hat "DualEmaille" und kein Edelstahl, nur der CombiSteamer von V-Zug hat Edelstahl. Der CombAIRSteamer soll lt. Hersteller ein richtiges Kombigerät mit vollwertigem Backofen sein. Aber es fehlt Pyrolyse und man kann nicht mit hohen Temperaturen >230 Grad backen, also so 100% vollwertig ist es dann nicht. Die Reinigung ist also von eingebranntem Fett mühsam, da die Reinigungsmodi der Geräte das nicht schaffen - Vermutung ist, dass das HydroClean das aber besser kann als V-Zug - aber Erfahrungen wären super hilfreich :-)

Leider sind mittlerweile die Geräte so teuer, dass leider 2 Geräte finanziell nicht drin sind, obwohl wir gern 2 hätten.. Unter der Woche verwenden wir noch dazu aus Zeitgründen einen ThermoMix, da wir beide berufstätig sind.

Ach so, bei Interesse gebe ich gerne einen Händler durch, der angemessene V-ZUG-Preise hat.
Sehr gerne :-)

Wenn noch jemand Erfahrungen mit diesen Geräten hat, gerne noch teilen :-) Vielleicht hat auch jemand schon in der Praxis den Vergleich der beiden Geräte gemacht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der CombAIRSteamer soll lt. Hersteller ein richtiges Kombigerät mit vollwertigem Backofen sein. Aber es fehlt Pyrolyse und man kann nicht mit hohen Temperaturen >230 Grad backen, also so 100% vollwertig ist es dann nicht.

Das gibt es auch nicht "100% vollwertig".

Sobald richtiges "Dampfgaren", also nur mit Dampf im Garraum garen, im Paket ist, gibt es diese Geräte nicht mit Pyro und die Maximaltemperatur liegt, je nach Hersteller, zwischen 230 und 250 Grad.

Wenn zwei Geräte von VZug oder Miele zu teuer wären, gibt es auch noch Siemens .
Da kosten selbst die beiden 45 cm Topgeräte -Dampfbackofen CS958GDD1 und Ofen CM978GQB1- aus der studioLine ungefähr so viel, wie der eine, oben genannte, 60er Miele.

Der Ofen kann bis 300 Grad hat Pyro und eine Mikrowellenfunktion plus Kamera im Garraum.
Der Dampfbackofen hat FW-Anschluss.
 
Der CombAIRSteamer von V-Zug hat "DualEmaille" und kein Edelstahl, nur der CombiSteamer von V-Zug hat Edelstahl. Der CombAIRSteamer soll lt. Hersteller ein richtiges Kombigerät mit vollwertigem Backofen sein. Aber es fehlt Pyrolyse und man kann nicht mit hohen Temperaturen >230 Grad backen, also so 100% vollwertig ist es dann nicht.

Pyrolyse gibt es nirgendwo bei Dampfgarern. Und bitte löst euch endlich von dem Irrglauben, das irgendjemand heutzutage bei einem "Combi Air Steamer" noch Temperaturen über 230 Grad braucht.

Es sein denn, du willst dein Essen verkohlen. 230 Grad feuchte Heissluft entspricht etwa 270 Grad Oberunterhitze. Der Unterschied ist, daß das Verkohlen viel schneller geht, das Ergebnis aber meist besser ist und deutlich weniger Energie verbraucht. Wer hohe Temperaturen will, nimmt kurz den Infrarotgrill mit dazu.
 
Und bitte löst euch endlich von dem Irrglauben, das irgendjemand heutzutage bei einem "Combi Air Steamer" noch Temperaturen über 230 Grad braucht.

Wenn man zusätzlich noch einen richtigen Backofen mit Ober-/Unterhitze und höheren Maximaltemperaturen hat, kommt man mit den 230 Grad beim Combidämpfen auch gut hin.

Vielleicht sollten sich einige Konsumenten von dem Irrglauben lösen, dass jeder Küchen-/Geräteverkäufer etwas vom Kochen und Backen versteht. ;-)
 
Ja, korrekt,das sind halt die 1% der Leute die eben meinen, sie brauchen noch Ober- und Unterhitze und dafür brauchst du halt über 250 Grad. Die meisten Leute nutzen Ober- und Unterhitze weil es so in Omas Rezept steht und es damals nichts anderes gab. Ziehe 20 bis 30 Grad ab und nimm Heissluft und es klappt genauso. Bei feuchter Heissluft nochmal 20 Grad abziehen.

Besondere Spezialitäten, Fastfood aus Italien und regionale Einzelfälle mal ausgenommen.
 
Ja, korrekt,das sind halt die 1% der Leute die eben meinen, sie brauchen noch Ober- und Unterhitze und dafür brauchst du halt über 250 Grad

Dafür, dass das angeblich nur 1% der Leute meinen, gibt es aber eine Menge Backöfen mit Ober-/Unterhitze. ;-)
Die braucht man nicht nur bei Temperaturen > 250 Grad.
 
Spannende Diskussion bzgl. Ober/Unterhitze, 230Grad und Pyrolyse. CombairSteamer hätte im Vergleich zum CombiSteamer von V-Zug sogar Ober- und Unterhitze, aber bis 230 Grad. Pyrolyse fehlt.
 
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