Elektroanschluss Einbauherd

Dieses Thema im Forum "Elektro" wurde erstellt von kochplatz, 27. Mai 2016.

  1. kochplatz

    kochplatz Mitglied

    Seit:
    6. Jan. 2016
    Beiträge:
    94

    Elektroanschluss Einbauherd

    Hallo zusammen,

    ich habe noch eine offene Baustelle in meiner Küchenplanung: den elektrischen Anschluss von Kochfeld und Backofen. In unserem Altbau sind dazu 3 Sicherungsautomaten mit 230 V und jeweils 16 Ampere vorgesehen.

    Die Verbraucher konventionelles Cerankochfeld und Backofen müssten nach meinem Verständnis Scheinleistung = Wirkleistung haben, also wäre demnach der Anschlusswert: P = U * I * cos(phi) = 230 * 16 * 1 = 3680 Watt * 3 Phasen = 11.040 Watt Maximalleistungsaufnahme.

    Ich möchte nun ein Siemens Einbauherdset aus 60 cm Ceran-Kochfeld + Backofen kaufen. Umluft-Backofen, versenkbare Drehwähler, Vollauszug und gerne mit Timer. Ein Beispiel dafür: |Link ist nur für Mitglieder sichtbar|

    Problem: Elektroanschlußwert (W)11.400 W

    Das ist nun 360 Watt mehr als das, was abgesichert ist. Keine Kleinigkeit. Zudem sind die Leitungen wahrscheinlich schon älter, vielleicht noch 1,5 mm² dick und ich kann nichts an der Elektroinstallation ändern.

    Andererseits hat auch der teuerste bestausgestattete Herd einen Anschlusswert von 11.600 W. Und auch dort steht "Absicherung (A) 3*16 A" im Datenblatt.

    Wie verhält es sich nun? Kann man entspannt und sicher dauerhaft 3,2% mehr Strom durch die alte Elektroinstallation durchlaufen lassen als vorgesehen und macht das nichts? Ich möchte nur einen schönen Herd sicher betreiben und mir keine Gedanken machen müssen, ob nun die Schnellaufheizung für den Backofen lieber aus bleibt, weil die Elektrik über das Limit hinaus belastet wird.

    Die Alternative wären absolute Billig-Herdsets einfachster Bauart, die nur mit 10.600 Watt Anschlusswert angegeben sind. Ist das die einzige Lösung ohne die Elektrik zu verändern?
     
  2. martin

    martin Moderator

    Seit:
    23. Jan. 2006
    Beiträge:
    9.383
    Ort:
    Barsinghausen
    3,2% Überbelastung sind unbedenklich, zumal die Wahrscheinlichkeit, dass alle Herdkomponenten gleichzeitig mit Höchstlast arbeiten (Stichwort Anlaufstrom), gegen Null geht.
     
  3. kochplatz

    kochplatz Mitglied

    Seit:
    6. Jan. 2016
    Beiträge:
    94
    Danke, damit ist dieser Punkt geklärt. Dann kann der schöne Mitteklasseherd kommen. :-)
     
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