Elektro-Problem-Küche

Axel25

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Wir haben eine Küche bestellt /reserviert, kennen auch die Geräte für die Küche mit Namen, die wir einbauen möchten.
Die Problematik liegt nun darin, dass wir in einem Altbau-Haus wohnen.
Bedeutet: Möchten wir mehr Strom haben, (neue Leitungen & co), um die Geräte alle zu betreiben bzw.einsetzen zu dürfen, kommen wir in einen Konflikt, laut Elektriker 1.
Es sei: "erheblicher Aufwand" die Leitungen zu legen, die wir brauchen, um alle Geräte anzuschließen.
Des Weiteren würden wir Probleme mit dem "Bestandsschutz der Altanlage kommen".
Und zu guter letzt: Möchten wir ein Induktionsherd haben, der aber (so habe ich es verstanden) nicht einsetzbar ist, da wir Wechselstromzähler besitzen.

Wer kann uns hier weiterhelfen, um die optimale Lösung zu finden, was wir in der Küche einsetzen / einbauen dürfen & was nicht.

Vielen Dank im voraus, Axel.
 

kloni

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Huch das hör ich zum ersten mal das Induktionsherde bei normalen Stromzählern nicht einsetzbar sind. Wo hast du denn die Info her? (Dann dürftest du deinen Staubsauger auch nicht mit aufgewickeltem Kabel betreiben)
Was man machen könnte ist das Induktionskochfeld an geringere Leistung anzuschließen, gibt da verschiedene Anschlussschema. Aber dann Funktioniert es natürlich nicht mehr so gut.
Es sollten veraItete Strominstalationen grundsätzlich erneuert werden, gerade auch wegen der Brandgefahr die davon ausgeht.
 

Axel25

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Hallo Sandra,
danke für die schnelle Antwort.
Was genau meinst du mit Strominstallation ausgewechselt werden?

Gruß
Axel25
 

kloni

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Wenn das zb. so Stoffummantelte Kabel sind die verlegt sind sollte man über einen Austausch dringend nachdenken. Auch Fehlerstromsicherungen sind nicht umsonst erfunden worden. Es gibt eben durchaus Gründe dafür Altbauten stromtechnisch auf den technischen Stand von Heute zu bringen.
Auf den Bestandschutz würde ich da nicht setzten wollen, neu ist immer besser. Ist natürlich ein Kostenfaktor aber die neue Küche ist ja auch nicht kostenlos und es wär ja schade wenn man sie nicht benutzen kann.
 

Keita

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Das Problem mit dem Stromzähler liegt darin, dass Wechselstromzähler nur einphasig sind, für den Betrieb eines Indu-Kochfelds aber zwei bzw. drei Phasen benötigt werden (Drehstromzähler).
 

Axel25

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Was würde passieren, wenn man bei einem Wechselstromzähler ein Induktion-Kochfeld einsetzt?
Darf man das überhaupt oder muss man dann mit Brandschäden rechnen?
Vielen Dank Keita für den Tipp.
 

kloni

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Einfach gesagt an der Anzahl der Leitungen Drehstrom ist auch Wechselstrom blos das er drei Phasen hat, 220-240V "Wechselstrom" nur eine. Also eine Stromleitung besteht mindestens aus 3 Leitungen: Phase, Nullleiter und Erde. Da können dann noch 2 Leitungen für die weiteren Phasen dazukommen.
Wie ist denn der bisherige Herd angeschlossen?
Und
Welches Kochfeld habt ihr euch denn Ausgesucht?
 

Keita

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Wenn das Kochfeld korrekt an nur eine Phase angeschlossen wird, steht je nach Kochfeld nur ein Teil der Kochflächen zur Verfügung (i.d.R. zwei von vier).
Dreh- und Wechselstromzähler sind entsprechend beschriftet.
 

Axel25

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Ich lade mal das Bild vom Herdanschluss (jetzt) hinein.
Vielleicht hilft uns das erstmal weiter?
Ignis-Induktions-Kochfeld Gesamtanschlusswert: 6,5kW TouchControl. (4 Induktionskochzonen).
Ignis Einbaubackofen Edelstahl Gesamtanschlusswert: 2,5 kW.

Hilft Euch das weiter?
 

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kloni

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In der Bedienungsanleitung ist auch ein Anschlussschema für 240V abgebildet S.6, wieviel dann vom Kochfeld noch nutzbar ist kann ich da leider nicht erkennen.

Auf deinem Bild erkennt man eigentlich nichts, also ich zumindest. Welches ist denn das Kabel vom Ofen? Und wie sieht das aus wo's in den Ofen reingeht?
 
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Einfach gesagt an der Anzahl der Leitungen Drehstrom ist auch Wechselstrom blos das er drei Phasen hat, 220-240V "Wechselstrom" nur eine. Also eine Stromleitung besteht mindestens aus 3 Leitungen: Phase, Nullleiter und Erde. Da können dann noch 2 Leitungen für die weiteren Phasen dazukommen.
In alten Häusern würde ich dies nicht pauschalisieren. Man sollte Duspol messen. Früher wurde auch gerne dreimal 220 Volt verlegt. Dies ergibt aber noch lange keinen Drehstrom.
 

Axel25

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Das Kabel vom Ofen ist das weiße.
Der Ofen ist ein etwas älteres Modell.
Name: Amica SHE 508EE.
Die Anleitung habe ich gerade gefunden. Dabei gibt es auch einen Schaltplan.
Weiß aber nicht, in wie weit der mir hilft.
Dachte halt, dass ich dadurch vielleicht sehen kann, wie der Ofen angeschlossen wurde.
 

Axel25

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@llllincoln : Okay. Duspol misst der Elektriker? Oder kann man das irgendwo ablesen?

@ all: Des weiteren habe ich einen Elektriker gefragt, was ich denn nun alles von den Geräten, die ich gerne bestellen möchte, in meiner Küche wirklich installieren darf.

Seine Antwort: Der Gesamtanschlusswert übersteigt den Anschlusswert ihrer Mietwohnung.
Später: Ich könnte mir selbst errechnen, welche Geräte eingebaut werden können.

Als ich Ihn dann fragte, wie hoch denn meine Mietwohnung abgesichert ist, konnte er mir keine Antwort geben. Wo kann ich diese Informationen herholen?

Er sagte, es gäbe drei Absicherungen 20, 25 , 32 Ampere.

Würde man die Sicherungsverteilung bzw. Elektroinstallation stark verändern, entfällt der Bestandsschutz.

Kurze Frage: Was bedeutet das dann genau? Bestandsschutz entfällt?

Weitere Frage: Ist der Vermieter nicht dafür verantwortlich, dass ich genug Strom in meiner Wohnung haben, um alle Geräte zu betreiben?
Und: Darf mein Vermieter sagen, dass ich die Wohnung nur gemietet habe "und mit dem auskommen muss, was vorhanden ist?"

Vielen Dank erst einmal. ;-)

Axel
 

kloni

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@llllincoln es liegt da mit ziemlicher sicherheit kein Drehstrom, Axel versucht grad rauszufinden wie er am Effektivsten diesen in seine Mietwohnung zu bekommen. Vermieter sagt mach doch aber du musst es selbst Zahlen, "Hauselektriker" ne machen wir nicht, wollen wir auch nicht mitspielen. Und dann hat er noch ein Angebot von einem Elektriker der meint kein Problem. (@Axel25 hoffe es ist okay das ich deine dm so zusammenfasse)
 

UweM

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Hallo,

das Anschlußkabel sieht wie ein gewöhnliches flexibles Geräteanschlußkabel mit 3*1,5 mm² Querschnitt aus. Damit kann man zwar einen Herd betreiben, aber nur wahlweise Kochfeld mit max. zwei Platten gleichzeitig oder Backofen. Besonders vertrauenserweckend ist das aber nicht. Wenn an der gleichen Sicherung noch weitere Steckdosen bzw. Verbraucher hängen, dann sieht es ziemlich trübe aus.

Kann es sein, daß in diesem Haus bisher ausschließlich mit Gas gekocht wurde?

Viele Grüße

Uwe
 

Axel25

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@kloni: Klar. Danke. ;-)
Ich hänge seit 3 Monaten an der Wohnungseinrichtung. Wir hatten damals mit der Küchenplanung als erstes angefangen. Jetzt liegt die Küche fast fertig vor, aber Sie kann halt nicht "installiert" werden, weil nicht klar ist, was von dem Haus her geht.
 

kloni

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Mit Bestandschutz ist wohl gemeint das wenn du deinen Wohnungsanschluss auf Stand bringst und deswegen was am Hausanschluss gemacht werden muss, dass dann das ganze Haus auf den neusten Stand gebracht werden muss.
In wieweit man ein Anrecht auf einen ordentlichen Stromanschluss hat musst du einen Anwalt fragen. Allerdings weiß ich von einem Urteil, da wurde der Vermieter dazu verpflichtet eine Küchenwand bereit zu stellen an der man Hängeschränke befestigen kann. Ob's übertragbar ist keine Ahnung.
 

Axel25

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@UweM : Ob damals mit Gas gekocht wurde, weiß ich nicht.
Der Vermieter stellte den Ofen zur Verfügung.
Ich kann euch gerne Mal ein Bild von dem Schaltkasten senden. Vielleicht könnt ihr damit was anfangen?

Bitte nicht erschrecken. Ich hatte vorher auch Nie sowas gesehen.
Ich kenn' da eher nur Schaltheben.

Die gesamte Wohnung wird nur durch 4 Sicherungen "gesichert". Eine Sicherung ist zurzeit nicht belegt. "Bad".
 

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KerstinB

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... und, Rechtsberatung dürfen wir hier grundsätzlich nicht machen ;-).

Bestandsschutz ist so gemeint, wie Sandra es beschrieben hat.
Aber, ich würde mal an den Vermieter appellieren, dass es in seinem Interesse ist, genau feststellen zu lassen, was mit welcher Leistung angeschlossen werden kann und dies dann auch seinen Mietern bekannt zu geben.
 

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