Einbauherd, Spülmaschine, Boiler - sichere Installation

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Hallo zusammen,

Ich habe mir gerade eine einzeilige Küche für meine Wohnung gekauft.
Sie beinhaltet an Elektrogeräten folgendes:
· Kühl-Gefrierkombi (Exquisit EKGC 225/40-11 / Leistungsaufnahme 110W)
· Einbau-Herdest (Beko BUM22323X)
o Leistungsaufnahme Zone 1: 1,7KW
o Leistungsaufnahme Zone 2: 1,2KW
o Leistungsaufnahme Zone 3: 1,2KW
o Leistungsaufnahme Zone 4: 2,4KW
o Backofen: 880W
· Spülmaschine (Zanussi ZDT21001FA / Anschlusswert: 1,95KW)
· Dunstabzugshaube (EXQUISIT KFD 60-2 / Leistungsaufnahme 120W)

Da ich leider kein Warmwasseranschluss in der Küche habe, wird dieses über einen 5-Liter-Boiler erzeugt:
· AEG HUZ 5c (Leistungsaufnahme: 2KW)

Im Anhang findet ihr einen Plan der Küche an sich (ich bin leider nicht so ein guter Zeichner). Die Küche wird an Wand 1 aufgestellt werden.
Die Stromkreisläufe 1 / 2 / 3 sind jeweils mit einer 16A Sicherung ausgestattet.
Der Starkstromanschuss ist mit insgesamt 3 x 16A Sicherungen ausgestattet.

Mein Plan war nun, dass ich die Spülmaschine und den Boiler an den Kreislauf A anschließe. Die Kühl-Gefrierkombi und die Dunstabzugshaube an den Kreislauf C.
Das Einbau-Herdset an den Starkstromanschluss.
Meine Befürchtung ist nun allerdings, dass der Betrieb von Spülmaschine und Boiler zusammen nicht über die eine Steckdose bzw. den Kreislauf A laufen kann, da mir dann womöglich die Sicherung rausfliegt, wenn ich beides parallel betreibe.
Wie seht ihr diese Problematik?

Ich hatte überlegt, ob man stattdessen vielleicht das Ceranfeld an zwei Phasen des Drehtstromanschlusses setzen kann und den Backofen zusammen mit der Spülmaschine an die dritte Phase des Drehstromanschlusses hängt.
Das ganze würde ich nicht selber machen, sondern ein Elektriker ;-)

Danke im Voraus für eure Antworten!
 

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Ok, bei dem Satz mit dem Elektriker habe ich mir es etwas einfach gemacht.
Die Küche wird vom Personal des Küchenstudios mit aufgebaut inkl. Elektrogeräte.
Den Boiler packen die aber nicht an, da der bereits in der Wohnung war und die nur eigene Geräte anschließen.
Den Boiler will der Vermieter anschließend anschließen lassen.

Ich habe die Befürchtung, dass das Personal vom Küchenstudio die Spülmaschine einfach an der Steckdose A anschließt und wenn der Vermieter dann jemanden schickt, der den Boiler anschließt, wird mir vorgeworfen, dass das jetzt gar nicht mehr geht, da ja alle Steckdosen und Anschlussmöglichkeiten schon in Gebrauch sind.

Außerdem verstehe ich solche Dinge auch gerne selber bevor ich mit Vermieter, Küchenaufbaupersonal, etc. bespreche. Dafür ist ein Forum ja auch da :-)
 
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Deine Bedenken sind berechtigt.
Spülmaschine und Boiler können an einer Sicherung nicht gleichzeitig betrieben werden. Eine denkbare Lösung wäre, den Herd nur zweiphasig anzuschliessen, und die dritte Phase für Boiler oder Spülmaschine zu verwenden. Du wirst dann aber am Herd vermutlich nicht alle Platten gleichzeitig voll nutzen können.

Ob und wie das geht, sagt dir dein Elektriker.

Oliver
 
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Hallo und danke für die Antworten!
Könnte ich dann quasi wie folgt anschließen lassen:
Kochfeld 1 & 2 an L1.
Kochfeld 2 & 3 an L2.
Backofen & Spülmaschine an L3.

Müsste dann ja jede Phase ausreichend gesichert sein, oder?
 
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Der echte Norden
Meine Empfehlung, insbesondere bei Deinen Vorkenntnissen: Besprich das mit einem Elektriker!

Ansonsten wie schon beschrieben den Herd 2-Phasig anschließen
Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
, dann hast Du eine Phase für den GSP über!
 
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Ich wills ja auch gar nicht selber anschließen, habe ich ja oben geschrieben.
Ich will nur verhindern, dass der Mitarbeiter vom Küchenstudio, der die Küche aufbaut und die Geräte anschließt, den Herd an den Starkstrom anschließt und die Spülmaschine an die einzelne abgesicherte Steckdose.
Dem Küchenbauer kann es ja egal sein, ob ich später meinen Boiler nicht mehr anschließen lassen kann. Und das will ich verhindern, dafür möchte ich die Materie aber vorher verstehen.

Der Hinweis, dass ich das einen Elektriker machen lassen soll, ist ja auch nett gemeint, aber ich habe ja auch geschrieben, dass ich selber die Anschlüsse nicht vornehmen werde. Also warum muss man immer solche Antworten erhalten?
Ist ein Forum nicht auch dazu da sich weiter zu bilden und Fragen zu stellen bzw zu beantworten?

Trotzdem danke für die Antworten.
 

martin

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Natürlich dient das Forum auch der Weiterbildung. Allerdings lesen hier viele mit. Da müssen wir schon sehr sorgfältig abwägen, was wir gefahrlos für die User des Forums von unseren Kenntnissen Preis geben können und was nicht.

Du erklärst dem Küchenmonteur, dass da noch ein Untertischspeicher angeschlossen werden soll. Dann wird es schon gut gehen.
 
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Den Tipp hab ich mal in einem Juraforum erhalten: Frag deinen Rechtsanwalt. *rofl*

Wenn ich richtig gerechnet habe solltest du bei der Kochfeldleistung + Backofen ohne Einschränkung mit zwei Phasen klarkommen. Musst du doch aber gar nicht.

Dir bleiben doch noch 3 x 16A für Niederdruckspeicher, Geschirrspüler und Kühlschrank mit Dunstabzugshaube. Oder übersehe ich etwas?
 
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Ich will nur verhindern, dass der Mitarbeiter vom Küchenstudio, der die Küche aufbaut und die Geräte anschließt, den Herd an den Starkstrom anschließt und die Spülmaschine an die einzelne abgesicherte Steckdose.
Die einfachste Lösung ist doch:
sag den Küchenbauern das diese Steckdose nicht zur Verfügung steht.
Klebe die Steckdose für den Boiler wegen meiner ab....... um ganz sicher zu gehen.

Außerdem finde ich es sehr wichtig das immer wieder darauf hingewiesen wird, es nicht selber zu machen..........
Denn mein Mann bekommt oft genug interessante lebensgefährliche Eigenbauten zu sehen. :rolleyes:
 

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