DAH Berbel Firstline: Einbau und Erfahrungen?

diggy

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Hallo zusammen,

wir wollen unsere gut 30 Jahre alte Küche (siehe Skizze, Bestand mit freistehendem Kühlschrank und Herd ohne Geschirrspüler) nun doch gegen eine Neue ersetzen.
Die Grundriss-Planung bzw. Auswahl der Schranktypen ist soweit abgeschlossen und die Auswahl der E-Geräte ebenfalls bis auf die Dunstabzugshaube.
Wegen unserer Raumsituation (Durchgangsraum mit Grundfläche ca. 4,2x2,3 m (abzüglich zweier Türen und einer Dachschräge mit Drempelhöhe 40 cm, U-Küche mit den Maßen 2,6x2,3x2,1 m jeweils an den Wänden auf Arbeitsplattenhöhe gemessen) können wir faktisch nur eine 60 cm breite Unterbauhaube verwenden.

Wir würden gern die Unterbauhaube Berbel Firstline einbauen. Unsere momentane Unterbauhaube arbeitet mit einem Metall-Lagen-Fettfilter, den wir über die Jahre nicht zufriedenstellend von Fett befreien konnten und für den es im Handel aufgrund des Alters der Haube auch keinen adäquaten Ersatz mehr gibt. Deshalb scheint uns das Funktionsprinzip der Berbel-Haube interessant.

Es haben sich nun einige Fragen ergeben, die Ihr mir vielleicht beantworten könnt.

1. Gibt es positiven/negative Erfahrungen mit der Berbel Firstline?

2. Berbel Firstline vs. Berbel Firstline Touch? Wo genau sind die Vorteile? Können Wrasen , die an der Vorderseite der Haube vorbeiziehen, über die Zeit die Funktion der Tasten der Firstline negativ beeinflussen und sollte man aus diesem Grund lieber die Firstline Touch in die engere Wahl nehmen?

3. Wir planen momentan, die Haube im Umluftbetrieb zu verwenden. Wir haben allerdings in der Raumdecke einen Abluftkanal mit d=100 mm, der über eine spezielle Dachpfanne nach draussen geleitet wird.
Unser Küchenplaner sagte uns, dass die Haube im Umluftbetrieb annähernd gleiche Werte erreichen würde wie im Abluftbetrieb und wir deshalb auf einen Umbau des Abluftkanals auf d=125 verzichten könnten.
Nun habe ich auf der Berbel-Homepage gelesen, dass ein Hybrid-Betrieb möglich wäre.
Bei der Umluft-Variante muss ein Aktivkohlefilter nachgeschaltet werden, der die Abluft über einen Ausschnitt des oberen Schrankbodens an den Raum abgibt. Bei der Hybridvariante gibt es lt. Berbel-Webseite ein sog. Hybridmodul, mit welchem man in Zusammenarbeit mit dem optionalen Mauerkasten umschalten könne, ob Abluft- oder Umluftbetrieb verwendet wird.
Braucht man dieses Hybrid-Modul nun zusätzlich zu dem Aktivkohlefilter?
Funktioniert das auch ohne sich elektrisch öffnenden Mauerkasten für unsere Situation mit einem offenen Rohr in die Dachfläche?

Es wäre super, wenn der eine oder andere User dieses Forums seine Erfahrungen mitteilen könnte.

Viele Grüße,

Jörg
 

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US68_KFB

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Die Haube hat einen 125 mm Ausgang, daher würde ich hier einfach ein Reduzierstück auf 100 mm einbauen und den Abluftbetrieb bevorzugen. Man muss aber wissen, daß die Haubenleistung auch entsprechend abnimmt. 100er Rohre sind für Lüfterleistungen bis max 300 m³/h ausgelegt. Die Haube bläst aber mit 600 m³/h. Ich würde auf die Intensivstufe verzichten, weil der Druck dann zu hoch wird. Die Haube wird laut und die überschüssige Luft drückt am Gebläse vorbei zurück aufs Kochfeld oder sucht sich sonstwo seinen Weg.

Die Firstline kann keinen Wechsel zwischen Ab- und Umluft. Die Firstline Touch ist aber dafür vorbereitet. Dazu muss irgendwo diese Stellklappe verbaut werden Sicherheit & sonstiges Abluftzubehör | berbel Ablufttechnik GmbH
Wenn die geschlossen ist, dann hast du Umluft. Wenn sie offen ist, dann hast du Abluft. Der Kohlefilter bleibt da wo er ist, aber die Luft strömt einfach mitten durch und nicht durch die Kohle.
k3.jpg


Über die Schalter und Wasserdampf musst du dir keine Gedanken machen.
 
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diggy

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Moin zusammen,

erstmal vielen Dank für Eure Anregungen.

Wir hatten gestern ein ausführliches Gespräch mit unserem Küchenplaner. Er vertreibt Berbel , war zwar in Sachen Hybrid nicht sattelfest, will sich aber noch genauer informieren.
Nichtsdestotrotz werden wir wohl die Firstline Touch erstmal in der Umluftvariante inkl. Aktivkohlefilter in die engere Auswahl nehmen.
Die Möglichkeit der Nachrüstung auf Abluftbetrieb besteht ja.
Eine Änderung des Durchmessers des vorhandenen Abluftkanals ist in unserem Fall aufwendig, da wir von innen wegen eines ausgebauten Dachgeschosses nicht an das Rohr herankommen. Wir müssten das Dach von aussen (Dachpfannen und darunterliegende Verbretterung inkl. Dämmung) aufmachen. Der Aufwand erscheint uns momentan noch zu hoch (Steiger mieten, neuen Dachauslass, etc.). Und lt. Berbel sollten wir beim Hybridbetrieb bei Verwendung der Stellklappe einen Kondenswasserabscheider mit einplanen, da unser Rohr senkrecht nach oben geht.

@US68_KFB
Laut Datenblatt liegt der Volumenstrom der Berbel im Umluftbetrieb in den Stufen 1-3 bei 140/180/240 m³/h und in der Powerstufe bei 300 m³/h. Im Abluftbetrieb sind Werte von 200/250/310 und 350 m³/h angegeben.
Wie kommst Du auf 600 m³/h?

Neben dem höheren Volumenstrom der Abluftvariante steht als Plus vielleicht noch das gerigere Betriebsgeräusch, aber wir glauben, dass das sowohl die Leistung als auch das Betriebsgeräusch allemal leiser ist, als bei unserer alten Sepplfricke-Unterbauhaube ;-) .

Na, schauen wir mal ...

Gruss,
Jörg
 

kuechentante

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Nicht alles was machbar wäre , sollte man auch tun.

Eine Runterreduzierung bei Abluft würde ich nicht machen.
Ggf. büsst Du dadurch die Garantie (im Falle eines Falles) ein .
Berbel gibt 5 Jahre Garantie.
 

diggy

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Moin zusammen,

wir haben uns für die Umluftvariante Berbel Firstline Touch mit einem geführten Abluftsystem (BUF 125+) entschieden. Die Abluft wird in einem geschlossenen System über eine Öffnung im oberen Schrankboden in den Raum zurückgeführt.
Bei der Variante mit dem aufgesetzten Aktivkohlefilter (BUF 125+) wird die Abluft auch teilweise in den Schrank abgeführt. Das erschien uns bezgl. der Verteilung von Wasserdampf (z. B. beim Nudeln kochen) letztendlich ungünstig.

Vielen Dank nochmal für Eure Kommentare.

Gruss,
Jörg
 

diggy

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Moin zusammen,

wir haben uns für die Umluftvariante Berbel Firstline Touch mit einem geführten Abluftsystem (BUF 125+) entschieden. Die Abluft wird in einem geschlossenen System über eine Öffnung im oberen Schrankboden in den Raum zurückgeführt.
Bei der Variante mit dem aufgesetzten Aktivkohlefilter (BUF 125+) wird die Abluft auch teilweise in den Schrank abgeführt. Das erschien uns bezgl. der Verteilung von Wasserdampf (z. B. beim Nudeln kochen) letztendlich ungünstig.

Vielen Dank nochmal für Eure Kommentare.

Gruss,
Jörg
Das geführte Abluftsystem muss natürlich BGU 125L heissen ;-).
 
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