Bitte Hilfe beim Induktionsfeld

Haru

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Hallo,

Ich suche Hilfe bei der Wahl unseres Induktionsfeldes. Wir hätten gern etwas mehr Platz als bisher (60er Ceran) und dachten an 80 oder 90.
Ich fand das Miele 7575 hier ganz nett weil jedes Feld einen eigenen Slider hat und ich das zusammenschalten der Platten nützlich fand - ihr seht Volllaie.

Im Küchenstudio wurde mir zu Bosch Serie 8 geraten, da sie das etwas billiger anbieten können und es sonst gleich sein soll. Ich sehe 5 Kochfelder und die Bedienung könnte auch gehen. Sind die beiden vergleichbar außer den 10 cm mehr Breite?


Worauf muss ich achten? Ist das Bosch eine gute Wahl? Meine aktuellen Töpfe sollten daraufpassen.

Und Bonusfrage: wie breit muss ich den Anzug als Umluftkopffreihaube wählen? Mir wurde die Kochfeldbreite angeboten aber ich dachte ich hätte mal gelesen, die sollte breiter sein?
 

bibbi

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Hast du denn den erforderlichen Anschlusswert von 11 KW mit 3 x 16A ?
Sonst kannst du bei beiden Kochfeldern die volle Leistung nicht nutzen.
Eine breitere Abzughaube ist immer besser,allerdings wird da nicht so viel angeboten.
Im höheren Preissegment (z BSP Berbel ) ist die Auswahl grösser.
Aktuell spielt auch die Verfügbarkeit der Geräte eine erhebliche Rolle.
 

US68_KFB

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Wenn du es dir leisten kannst, nimm das Miele . Das Bosch Kochfeld ist auch Top. Die Bedienung musst du dir vorher ansehen. Es ist halt nur ein breiter Monoslider und die Kochzonen links und rechts gehen nicht von oben nach unten durch. Beim Miele übrigends auch nicht.

Wenn du Einzelslider bevorzugst, dann lege ich dir noch dringend IKE95474XB | Induktionskochfeld autark 90 cm | AEG ans Herz.
v4.jpg

Wenn es statt Flexi-Bridge, lieber 2 einfache Bridge Zonen sein sollen, dann auch AEG IKE95454XB | Induktionskochfeld autark 90 cm | AEG

v2.jpg
 

Haru

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Hast du denn den erforderlichen Anschlusswert von 11 KW mit 3 x 16A ?
Ja, ist Neubau, das kann ich jetzt so einplanen lassen wie gebraucht.

Wenn es statt Flexi-Bridge, lieber 2 einfache Bridge Zonen sein sollen
Das klingt für mich chinesisch. Was ist der Unterschied?

Wenn du es dir leisten kannst, nimm das Miele .
Aus dem Bauch tendiere ich zu dem. Darf ich fragen, woran du deinen Rat festmachst?
 

US68_KFB

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Bridge = zusammenschalten von 2 Kochzonen
FlexiBridge = sind eigentlich 4 kleine ovale Kochzonen, die sich unterschiedlich groß einteilen lassen und wo verschiedene Temperaturbereiche voreingestellt sein können. Du kannst also die Leistung des Kochfeldes vorab festlegen und regelst dann durch verschieben des Topfes, statt mit schmierigen Fingern auf dem Kochfeld rumdrücken zu müssen.

Miele ist für mich die beste Wahl, wegen der vermuteten längeren Lebensdauer, den Einzelslidern und dem umlaufenden Edelstahlrahmen, der das Glas besser schützt, als nur die seitliche Boschlisene.

Ich selbst habe ein 80er AEG Kochfeld seit 2 Jahren zu Hause, weil ich das Geld leider nicht selber drucken kann ;-). Ich würde es jederzeit wieder kaufen.
 

Haru

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Und auch hier, vielen Dank für deine tolle Hilfe, das hilft mir bei der Entscheidung enorm!
 

gpapo8b

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Ich habe auch ein Miele Kochfeld (allerdings Vollfläche) und würde dieses nicht wieder kaufen. Hauptgrund ist die sehr kleine Kochfläche dirch die Bedienung (Slider) vorn. Ich habe hier auch einige Bilder mit Töpfen eingestellt.

Ich empfehle die folgendes. Klebe dir auf einem Tisch die wirkliche Kochfläche mit Kreppband o.ä. ab und probiere dann deine Töpfe und Pannen aus, wieviel du wirklich benutzen kannst.
 

Soßenqueen

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Ich kann mich nur anschließen, testen. Wirklich auf die Größe der einzelnen Felder achten. Bei mir ging es um's Pfannen stellen. Ich koche gern mit 2 großen Pfannen. Ich habe mir eine Schablone beider Pfannen aus Zeitungspapier gemacht und bin damit durch die Küchenaustellungen gelaufen.

NEFF - T68BT6QN2 - Induktionskochfeld

Beobachte dich beim Kochen, wie viele Töpfe, wie groß, welche vorne welcher hinten etc.

Die Bedienung ist Geschmackssache. Ich hatte leihweise (mein Kochfeld kam später als die Küche) ein AEG mit 4 Slidern, das geht wirklich gut.

Jetzt das Neff mit Magnetdrehknopf ist für mich noch besser, u.a. als Linkshänder so wie ich ans Kochfeld ran trete und es ist weniger empfindlich, da weniger Fläche zum bekleckern. Mancher findet es vielleicht umständlicher als Einzelslider, da man das Feld beim Wechsel vorher antippen muss. Geschmackssache.
Ich habe mir in unterschiedlichen Studios die angeschlossenen Kochfelder zeigen lassen, daher wusste ich, dass der Knopf für mich passt.
 

Evaelectric

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Die Zonenkonstellation vom Bosch gibt es auch von Siemens, aber mit zwei Slidern.

Neff hat es auch mit TwistPad, aber rahmenlos aufliegend.

Gaggenau hat es auch mit TwistPad und umlaufendem Rahmen. Aber da sind die Flexzonen nur 38 cm tief. Bei den anderen Schwestermarken sind es 40 cm.

Auf eine 40 cm tiefe Zone kann man einen 24er und einen 20er Topf hintereinander stellen. Bei der 38er wäre das sehr gequetscht.
Wenn die Töpfe unterschiedlich hoch sind kann man noch ein paar Millimeter raus holen.
Leistungstechnisch ist das egal. Die Spulen sind nur einen Hauch weiter auseinander montiert.
Hinter/Vor eine 28er Pfanne passt gerade noch ein 16er Topf.


Die verschiedenen Bedienungsarten sollten unbedingt ausprobiert werden.


Der Vorteil der Flexzonen mit vier ovalen Spulen liegt für mich bei der besseren direkten Beheizung mittig der Flexzone bei größeren Teilen.
Schaltet man zwei runde Spulen zusammen hat man mittig einen "Eieruhreffekt".

Die Erwiterungsspulen der 80er Felder machen auch die Nutzung von Teilen mit 30 cm Boden möglich.
Bei Böden(!) bis 24 cm Durchmesser bringen die nichts großartig, was die direkte Beheizung angeht.

Das erwähnte verstellen der Leistung durch Verschieben (PowerMove) ist eine Spielerei die erst später bei den Flexzonen integriert wurde.
Ich nutze das nie, weil es keinen großartigen Vorteil bringt.

Im Gegenteil-Die Flexzone ist dann mit einem, auch kleineren Teil, komplett belegt und ob ich jetzt mit fettigen Fingern auf den Slider tippe, oder den Topf anfasse/verschiebe ist doch egal, außer dass das Verschieben länger dauert.

Aber der geneigte Hobbykoch darf sich beim Verschieben dann fühlen, wie der Profi, der vor der Glühplatte eines Molteni Herdes steht.;-)
 

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