Aufgequollene Arbeitsplatte

Lisale

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Hallo zusammen,

wir haben ein kleines Problem mit einer aufguellenden Arbeitsplatte, an der unser Vermieter uns die Schuld geben will.
Wir wohnen jetzt seit knapp 2 Jahren hier und die Küche war ganz neu, als wir eingezogen sind.
Die Platte quillt an 2 Stellen auf. Am Stoß zur Nebenplatte und am Wasserhahn, der zur Platte hin überhaupt nicht abgedichtet ist. Ich hänge Bilder an.
Das mit dem Wasserhan sieht der Vermieter mehr oder weniger ein.
Aber am Plattenübergang gibt er uns die Schuld. Wir hätten einen heißen Topf darauf abgestellt, daraufhin hätte sich die Versiegelung gelöst und seid dem dringt Wasser da ein.
Wir haben aber keinen heißten Topf darauf gestellt und ich denke die Vesiegelung ist schlecht gemacht worden (leider wissen wir nicht, wie genau das gemacht worden ist).
Ich weiß nicht, wie ich meinem Vermieter gegenüber argumentieren kann, dass wir nicht daran schuld sind.
Was ist eure Meinung dazu? Könnte wirklich ein heißer Topf eine gute Versiegelung so zerstören?
Der Vermieter hat angeboten, wir können einen Gutachter kommen lassen und wer im Unrecht ist, bezahlt.
Das Problem ist, es sieht eigentlich schon alles so aus, als ob es mal gut eingebaut worden wäre.
Und kann man das irgendwie reparieren, oder neu versiegeln, dass es nicht schlimmer wird, ohne gleich die ganze Arbeitsplatte auszutauschen?
 

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Snow

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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Hallo Lisale,
kleines Problem iss gut, ich fürchte, bei dem Murks hilft nur KOMPLETT auswechseln und zwar von Fachfirma;-). Knapp 2 Jahre, da könnte noch die Gewährleistung in Betracht gezogen werden. Ich glaube fast, mehr falsch machen geht net.
 

Snow

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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Sabine, wenn ja sollte er besser auf ein Gutachten verzichten, bevor sich dem die Haare sträuben;-)
 
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martin

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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Meine ganz persönliche Sicht:

Es sind 2 Arbeitsplatten mit Dickkante stumpf aneinander gestoßen worden. Es gibt also keine Arbeitsplatten-Eckverbindung. Das ist schon mal, ich drück's mal ganz vorsichtig aus, unüblich. Der Stoß zwischen den Platten ist auf Grund der immer leicht angefasten Dickkanten auch bei großer Sorgfneu direkt neben der Spüle kaum in ausreichendem Maße trocken zu halten, selbst wenn dort mit Silicon abgedichtet wurde.

Der Feuchtigkeitsschaden im Bereich der Armatur deutet darauf hin, dass hier nachlässig abgedichtet wurde. Ich denke, die Vermutung der Nachlässigkeit kann man auf den APL-Stoß übertragen.
 
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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Ähhhhh Vanessa? Bin zwar eine multiple Persönlichkeit, aber eine Vanesa ist nicht mit dabei.

Ups, ich geb mal gerade einen aus.
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Aber jetzt mal im Ernst, schau dir mal das Bild mit der Armatur an. Selbst wenn das ein Fachbetrieb montiert hat, so einen Murks nimmt man doch nicht ab.

LG
SABINE
 

Lisale

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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Ok, mal abgesehen von der Amartur, die ist eindeutig schlecht gemacht worden. Wenn jetzt nur das Problem am Stoß wäre, würdet ihr einen Gutachter bestellen?
 

menorca

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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Wie wäre es, den Vermieter ganz unschuldig fragen, ob denn nicht das Küchenfachgeschäft, das montiert hat, innerhalb der ersten zwei Jahre für solche Schäden haftet.

Und würde man nicht einen bräunlichen Topfabdruck sehen, wenn ihr wirklich einen heißen Topf da drauf gestellt hättet? Diese Platten sind nicht so hitzestabil...

Und: wenn ihr von unten die Plattenverbindung anschaut: sind da solche Einfräsungen mit Klammern drin, die die beiden Platten zusammenziehen? (Wenn das überhaupt sichtbar ist dort). Falls nein: nicht fachgerecht gemacht, das würde auch jeder Gutachter bestätigen.
 

Lisale

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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Ich glaub der hat die selber mit seinem Kumpel montiert und die einzelnen Bauteile mindestens ein mal schon woanders montiert gehabt. Zumindest sind da Schraubenlöcher sichtbar wo eigentlich keine sein sollten.

Hier noch ein Bild unserer Spülmaschine:
Aufgequollene Arbeitsplatte - 121603 - 7. Feb 2011 - 16:16
Die Schraube hängt nur noch lose in dem ausgefransten loch.
 

Lisale

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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Also die Platten sind jeweils an den Unterschrank darunter angeschraubt und die Unterschränke miteinander.
Ob die Platten selbst miteinander verschraubt sind kann man leider nicht sehen.
Hier mal ein Bild von unter der Spüle, auf dem man sieht dass die Platte an den schrank geschraubt wurde:
Aufgequollene Arbeitsplatte - 121608 - 7. Feb 2011 - 16:29
Wenn die zwei Arbeitsplatten von unten miteinander verschraubt und zusammen geklemmt sind, könnte man das ja hier evtl. sehen? Tut man aber nicht. es sein denn die Spannklemmen sind nur so schmal, dass sie nicht mehr neben der Spüle rausschauen. Wie lang sind denn solche Klemmen?
 

Snow

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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Ich will ja net böse sein,
so langsam wächst der Verdacht in mir, der weiß um seinen Murks und will ne neue Küche durch euch finanziert haben. Mehr:-X
 
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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Ich schließe mich der Einigkeit an.
Keine Nut- und Federverbindung führt unweigerlich zu Aufquellungen des Materials.
Montagefehler.

Eine Mischbatterie wird niemals in eine Spanplatte gebaut. Dafür ist Platz in der Spüle. Man kann die Bohrung zwar gut abdichten, aber spätestens bei einem Defekt der Mischbatterie sind Quellschäden nicht zu verhindern, weil man gegen permanente Feuchtigkeit keine Spanplatte schützen kann.
Montagefehler.
 
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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Hallo,

Dem ist eigendlich nichts mehr hinzuzufügen.

1.:knuppel:APL Stoß nicht gefräst- das genau neben dem Becken...
2.:knuppel::knuppel:Wasserhahn Bohrung in einer Holzarbeitsplatte so ein Quatsch,das kann ja nur in die Hose gehn- wohl keine Lochstanze gehabt um im Becken ein Loch zu stanzen.
3.:knuppel::knuppel::knuppel:Das Abdichten des Ausschnittes war wohl auch völlig überflüssig- macht das Kraut aber auch nicht mehr fett.

Hol den Sachverständigen,das wird ein Spaß:cool:

MfG Homer
 

Gatto1

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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Fassen wir doch einmal zusammen

- eine Beschädigung der Platte durch einen heißen Topf scheidet definitiv aus, da die Platte keinerlei Beschädigungen aufweist, wie sie durch einen heißen Topfboden entstehen würde (ganz oder teilweise Verfärbung, ganz oder teilweise Ablösung der Kunststoffdeckschicht)
- die Platten wurden nicht fachgerecht montiert, weil die erforderliche Verbindung der beiden Platten fehlt (dabei werden die Platten von unten ausgefräst und mit speziellen Verbinderschrauben fest zusammengezogen)
- und auch eine wasserdichte Fugenmasse zwischen den beiden Platten nicht zu erkennen ist (und selbst wenn sie drin gewesen wäre, hatte sie sich innerhalb kürzester Zeit wieder gelöst, da die beiden Platten gegeneinander arbeiten können und Silikon dabei "reisst")
- ausgehend von der Verarbeitung am Kochfeld, vermute ich, das auch der Spülenausschnitt unfachmännisch - oder sogar unsachgemäß hergestellt wurde. Beim Kochfeld ist deutlich zu erkennen, das die erforderliche Versiegelung der Schnittflächen nicht erfolgte (Spanplatte liegt offen) und das läßt vermuten, das dies auch beim Spülenausschnitt nicht erfolgt ist.
- Das würde auch erklären, warum die Dickkante im Quellbereich noch relativ intakt aussieht. Es steht nämlich zu vermuten, das das Wasser auch über die Schnittflächen unterhalb der Spüle in die Platte eingedrungen ist (bitte umgehend kontrollieren und mit Bildern dokumentieren)

Selbst bei penibelster Pflege und Anwendung der erforderlichen Sorgfneu wäre ein aufquellen der Platte nicht zu verhindern gewesen, da hierfür nicht falsche Benutzung, sondern fehlerhafte Montage ursächlich sind.
Das wird Dir wohl jeder Sachverständige bestätigen - und dann bist Du raus aus dem Schneider.
 

Lisale

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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Hallo Leute,
das ist gut zu hören, ihr macht uns Mut :-D Der Vermieter kann mir jetzt nix mehr erzählen...
Gatto, das hast du schön zusammen gefasst, aber hat noch ein paar Haken:


Fassen wir doch einmal zusammen

- die Platten wurden nicht fachgerecht montiert, weil die erforderliche Verbindung der beiden Platten fehlt (dabei werden die Platten von unten ausgefräst und mit speziellen Verbinderschrauben fest zusammengezogen)
Leider bin ich mir bei dem Punkt nicht ganz sicher, weil man das denke ich nicht so richtig erkennen kann. könnte sein, dass die Verbindungen nicht sichbar sind.

- und auch eine wasserdichte Fugenmasse zwischen den beiden Platten nicht zu erkennen ist (und selbst wenn sie drin gewesen wäre, hatte sie sich innerhalb kürzester Zeit wieder gelöst, da die beiden Platten gegeneinander arbeiten können und Silikon dabei "reisst")
Da ist schon was Silikonartiges in ganz durchsichtig zwischen den beiden Platten

- ausgehend von der Verarbeitung am Kochfeld, vermute ich, das auch der Spülenausschnitt unfachmännisch - oder sogar unsachgemäß hergestellt wurde. Beim Kochfeld ist deutlich zu erkennen, das die erforderliche Versiegelung der Schnittflächen nicht erfolgte (Spanplatte liegt offen) und das läßt vermuten, das dies auch beim Spülenausschnitt nicht erfolgt ist.
Das auf den Bildern ist die Spüle von unten - nicht das Kochfeld. - Umso schlimmer...


- Das würde auch erklären, warum die Dickkante im Quellbereich noch relativ intakt aussieht. Es steht nämlich zu vermuten, das das Wasser auch über die Schnittflächen unterhalb der Spüle in die Platte eingedrungen ist (bitte umgehend kontrollieren und mit Bildern dokumentieren)
Da ist leider überhaupt nichts erkennbar. Die Spanplatte sieht aber eigentlich von unten gut aus.

Danke :-)
 

martin

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AW: Aufgequollene Arbeitsplatte

Es gibt keine gefräste Eckverbindung, wie sich das gehört. Es sind nur zwei Platten mit Dickkante stumpf aneinander gesetzt. Das ist Murks.

Hinzu kommt: auf einer PP-Dickkante hält Silicon nur schlecht bis gar nicht.

Du brauchst nichts zu befürchten, außer dass Dein Vernmieter Dich nach einem Gutachter-Besuch nicht mehr grüßt ;-).
 

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