Arbeitsplatte aus Beton Erfahrungen

Airbreaker

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Hallo zusammen,

wir sind gerade mitten in der Küchenplanung für unser neues Häuschen. Wir hatten uns eigentlich von Beginn an für eine Arbeitsplatte aus Beton entschieden (wird in mehreren Schichten gespachtelt). Wir finden die Optik einfach stark. Je mehr ich jedoch darüber lese, desto weniger überzeugt bin ich davon.
Speziell die Empfindlichkeit lese ich immer wieder als Nachteil. Klar, die Optik lebt auch davon, dass der Beton mit der Zeit eine Patina entwickelt. Das ist mir bewusst und macht gewiss auch den Charme einer Beton-Arbeitsplatte aus. Ich bin jedoch sehr empfindlich gegenüber unschönen Flecken, habe das Problem aktuell schon bei meinem Eichenfußboden, da muss ich gefühlt jeden Wassertropfen sofort trocken wischen, damit kein Fleck zurückbleibt.
Ich frage mich, wie schnell Flecken denn entstehen wenn man mal kurze Zeit etwas liegen lässt und wie diese dann aussehen. Muss man immer gleich ab- und hinterherputzen, wenn man kocht?
Habt ihr Erfahrungen mit Beton-Arbeitsplatten im Alltag?
Wäre euch sehr dankbar, evtl. habt ihr ja sogar Bilder, wie eure Arbeitsplatte nach ein paar Einsatzjahren aussieht?
Schließlich bringt es mir nichts, wenn man beim Kochen immer gleich putzen muss, um Flecken zu verhindern. Dann machts einfach keinen Spaß.

Ich freue mich über eure Rückmeldung.

Vielen Dank & Grüße
 

US68_KFB

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Die Hersteller von Arbeitsplatten mit Betonoptik (Ceramic/Quarz...etc) geben sich alle erdenkliche Mühe möglichst viele Flecken auf die Platte zu bekommen. Dafür bekommst du eine nichtsaugende und pflegeleichte Oberfläche mit Flecken ab Werk.

k2.jpg

Und du möchtest eine fleckenfreie Betonoberfläche? Echte Betonoberflächen dürfen quasi nicht geputzt werden, weil du die obige Optik sonst nie hinbekommst. Bist du sicher, dass Beton das richtige Material für dich ist?

Das erinnert mich immer an den Kaffeetrinker, der behauptet seinen Kaffee am liebsten heiß, schwarz und stark zu mögen.

Aber dann tut er immer ein bisschen Milch und Zucker rein, damit es nicht zu schwarz und zu stark ist und pusten tut er auch, damit es nicht zu heiß ist.
 

Airbreaker

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Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Unser Küchenbauer wird die Arbeitsplatte individuell herstellen, in einem nach seine Aussagen sehr zeitintensivem Spachtelverfahren mit mehreren Schichten.
Ich habe mal ein Beispiel angehängt, so wird die Arbeitsplatte aussehen. Man sieht, die Oberfläche ist sehr ofenporig. Mir gefällt die Optik super, kann jedoch nicht abschätzen wie die Arbeitsplatte nach Benutzung im Alltag irgendwann aussehen wird.
 

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Fernblau

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Ich verstehe @Airbreaker so, dass er gerne einen Initialzustand hätte, der sich durch Benutzung möglichst nicht ändern sollte. Also irgendwie stochastisch verteilte Flecken, die die Betonoptik ausmachen, aber nicht den neuen, riesigen gelblichen Fleck am Kochfeld, der durch in Fett gelöste Safran- und Chillifäden entstanden ist ;-).
Wenn dem so ist, dann ist die Keramik-Lösung in Beton-Optik sicher eine gute Wahl. Eine individuell aus mehreren aufgetragenen Schichten aufgebaute Betonplatte ist nochmal ein anderes Ding. Gerade eine Insel kann dadurch cool und monolithisch wirken. Aber man muss dann nicht nur akzeptieren, sondern bestenfalls sogar wollen, dass sich eigene Lebensspuren auf dem "Bauwerk" abbilden.
 

Airbreaker

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@Fernblau

Ganz genau, die Arbeitsplatte sollte bestenfalls auch nach Jahren noch so aussehen wie neu auf den Bildern.
Ich möchte nicht jeden Wassertropfen/Ölspritzer oder was auch immer mal spritzt (lässt sich ja nicht vermeiden beim Kochen) gleich wegwischen müssen, um Angst zu haben, dass er sich sofort in die Arbeitsplatte zieht und unschöne Flecken hinterlässt.
 
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Nie wieder!!!!!! Ich hatte auf meiner Bax Küche eine Beton Arbeitsplatte . Was soll ich sagen, die Küche habe 2012 erworben und bereits dieses Jahr ist alles raus geflogen! Schön war sie, aber nur zum angucken. Bei mir war es auch aufgetragen bzw. gegossen (Sau schwer), weil auch das Spülbecken aus Beton in einem Guss war. Das ist natürlich noch schlimmer. Man kommt ja schon hier da mal dran und wenn es die es nur die Messerspitze ist. An dieser Stelle hat man dann nicht nur eine Beschädigung, sondern da dringt dann auch Wasser ein und der Schaden nimmt seinen Lauf. Irreparabel! Ich weiß nicht, ob es da Unterschiede gibt, aber Beton ist Beton. Mir wäre es das Risiko nicht mehr Wert! Da gibt es einfach andere Möglichkeiten.
38FE86AE-1C3C-4107-83CB-CA215C3D851A.jpeg

Ich weiß nicht, ob du es sehen kannst, aber an der Kante vor dem Topf ist eine fette Abplatzung.
 

Airbreaker

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ok, ja das kann ich sehen. Hast du auch Bilder von der Arbeitsplatte an sich, wie sah diese nach diversen Spritzern etc. denn aus?
 
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Die Frage ist, will man auch die 10e Stelle reparieren und ständig nur ausbessern? Ich habe sonst Granit und musste in 17 Jahren nichts an der Arbeitsplatte machen und sie war wie neu. Das ist mein Verständnis und Anspruch an eine Arbeitsplatte. Ich habe leider nur noch Fotos beim Abbau, da sieht man die Beschädigungen nicht. Dafür muss man näher ran gehen. Spritzer auch Fett usw. konnten relativ einfach mit Spüli entfernt werden. Ein Rand von einer Rotweinflasche dagegen nicht.
25C19FEC-701E-4544-8049-DC63C50EB814.jpeg

Das Material an sich hat für mich gar keine positiven Eigenschaften, außer, dass es sich formen lässt. Wenn es nur um die Optik geht, dann sieht Keramik täuschend ähnlich aus.
 

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