Anzahlung

mfastnetzer

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Ich weiß nicht, ob ich damit hier richtig bin aber ich stelle einfach mal die Frage.

Was ist so üblich oder Angemessen bei einer Küchenbestellung an Anzahlung? Was passiert wenn der Anbieter vor der Lieferung pleite geht oder wird das irgendwie abgesichert?
 

Nice-nofret

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da gibt es einen aktuellen Thead dazu ... nicht nötig nochmal einen zu eröffnen.

ich schliesse hier
 

KerstinB

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@Nice-nofret ... schliessen müssen wir nicht gleich, den anderen Thread habe ich verlinkt, aber evtl. hat @mfastnetzer ja dann individuelle Fragen etc. und das ist in einem eigenen Thread dann schon besser aufgehoben.
 

mfastnetzer

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Also die Küche inkl Geräten wird ca 10.000 Euro kosten. Zusätzlich soll noch eine neue Decke mit Spots eingezogen werden und andere Zusatzarbeiten. Die dann nochmal bei 2000 Euro liegen.

Die Küchenmöbel liegen bei ca 3500-4000,-

Ich gehe mal davon aus, das das Risiko , dass der Küchenbauer eingeht in erster Linie bei den Küchenmöbeln liegt. Der Rest sind Arbeiten oder Standardgeräte, die er kurz vor der Montage erst selbst einkauft/bezahlt und wahrscheinlich im schlimmsten Fall im Großhandel retounieren kann. Oder lieg ich da falsch?
 

KerstinB

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Es geht nicht darum, was du oder andere als Risiko sehen, sondern, was der Anbieter als Risiko sieht. Und da kennst du auch die Verträge mit seinen Lieferanten nicht.

Tu doch einfach Butter bei die Fische und sage, was dir angeboten wurde.

Und unabhängig davon, kann man immer Bürgschaften vereinbaren, wenn man Sicherheit will. Diese Kosten sind dann halt extra, lohnen sich aber manchmal für den ruhigen Schlaf.
 

mfastnetzer

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Nichts, ich wollte es vorher nur mal wissen und warum interessiert es nicht? Was ich als Risiko ansehe? Eine Risikobewertung muss schon einer Logik folgen. Und wenn der Küchenprofi mir das nicht logisch begründen kann... Dann interessiert mich seine Risikofantasie auch nicht ;-)

Wenn er nicht fast pleite ist, kauft er auf Rechnung. Kann die nicht individuell angefertigten Teile jederzeit zurück geben. War damals bei dem Großhandel , wo ich gearbeitet habe jedenfalls so.

Die Arbeit fällt eh erst wirklich an, wenn es losgeht und ich habe kein Problem gelieferte Ware zu bezahlen aber nicht 6-12 Wochen im vorraus. Wer weiss ob er pleite ist. und das ist doch auch der Grund, warum der Küchenprofi Vorkasse haben will. Um einzuordnen, ob ich Zahlungsfähig bin. Deshalb sollte die Vorauskasse begründbar sein. Auf einem anderem Niveau würde ich nie mit einem Händler diskutieren. Dann eben nicht
 

mfastnetzer

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Also das Möbelhaus in der Region wirbt mit 0 Anzahlung ab 100 Euro Wert. Und ohne Absicherung sind mir 30% echt zu viel. Das Geld ist weg, wenn er nicht mehr kann und dann hat er übrigens auch nix mehr davon. Dann wandert alles an Gläubiger.

Habe übrigens vor 1/2 Jahr eine neue Heizung gekauft. Der wollte die Hälfte Anzahlung und die müsste am Tag der Montage auf seinem Konto sein. Das ist fair
 

mfastnetzer

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Möbelhändler, gehört meiner Meinung zu den Seröseren(kein 70% auf Küche gequatsche in Prospekten), hat das allgemein definiert. Man kann da auch online bestellen. Wie gesagt steht oben auch mein Beispiel zum Heizungsbauer. Das wo jemand real ins Risiko geht, das ist ok. Das waren beim Heizungsbauer die Geräte und die haben ungefähr die Hälfte des Preises ausgemacht. Da habe ich es eingesehen, da ich mal in einer Firma gearbeitet habe, die eine große Immobilie von einer Insolvenz übernommen hatte und kurz vorher wurden noch hochwertige Netzwerkgeräte eingebaut. Der Handwerker konnte alles abschreiben, da schon fest mit dem Gebäude verbaut. Das nenne ich Risiko
 

Michael

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Eine Einbauküche wird auch fest mit dem Gebäude verbunden. Das nenne ich Risiko. :so-what:

Hast du sie als Händler eingebaut darfst du sie nicht mehr ausbauen wenn der Kunde nicht zahlt.
 

mfastnetzer

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Ja aber nicht 8-12 Wochen vorher. Du liest meine Kommentare nicht? Wenn er hier mit der Gerätschaft aufschlägt, ist es kein Problem dann die 60-80% zu bezahlen aber warum 2-3 Monate vorher. Das klingt dann eher um die Solvenz des Händlers für andere Projekte zu sichern. ;-) Er zahlt auch nicht bei Bestellung, zumindest nicht alles. Vielleicht auch ne Anzahlung oder er ist bei der Firma schon als Risikopatient bekannt, dann vielleicht nur gegen Vorkasse

Sowas gibt es eigentlich fast nirgends. Ein Auto zahl ich auch erst bei Abholung
 

KerstinB

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Ja, du kannst das ja unpassend finden, deshalb hatte ich Bürgschaften ins Spiel gebracht. Du kannst auch versuchen zu handeln, wie Anzahlung bzw. generell Zahlungsmodalitäten aussehen sollen, aber du hast KEINEN Anspruch darauf, dass sie genauso aussehen, wie du es willst ;-) .. Angebot und Nachfrage und freies Vertragsrecht.
 

mfastnetzer

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Zitat :

Wer redet von Anspruch? Ach ja, der Küchenverkäufer hat auch keinen Anspruch auf einen Auftrag :O Wollen wir uns jetzt lieber den Fakten und der Logik zuwenden? Was wirklich realistisch gerechtfertigt ist und das ist das Risiko des Verlkäufers, wenn ich abspringe,..
 

Michael

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Du liest meine Kommentare nicht?
Doch. Aber ich komme mir hier wie der Angeklagte vor. Dabei steht nirgends, dass ich das alles gut finde. Du kannst dich also wieder beruhigen und dir ein anderes Feindbild suchen.

Also nochmal: Üblich sind 30-50% Anzahlung bei Auftragserteilung. Im Möbelhaus eher 50%.

Wenn dir das nicht gefällt teil das doch denen mit und nicht mir. Sind nicht meine Regeln... :so-what:
 

mfastnetzer

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Doch. Aber ich komme mir hier wie der Angeklagte vor. Dabei steht nirgends, dass ich das alles gut finde. Du kannst dich also wieder beruhigen und dir ein anderes Feindbild suchen.

Also nochmal: Üblich sind 30-50% Anzahlung bei Auftragserteilung. Im Möbelhaus eher 50%.

Wenn dir das nicht gefällt teil das doch denen mit und nicht mir. Sind nicht meine Regeln... :so-what:
Es geht vielleicht auch eher um einen vorherigen Kommentar, der mir absprach einschätzen zu dürfen, was realistisch ist als Anzahlung. Und das es keine Abnahme gibt. Ich möchte kein: Das hat er verdient, sondern ein: Er hat ein Risiko, dass sich aus a bc rechtfertigt und das akzeptiere ich als Anzahlung. Wenn ich dem Küchenhändler 50% im Vorfeld rüber schiebe. Also 6-12 Wochen vorher, ist das für mich auch ein imenses Risiko. Das erkennen viele erst, wenn es zu spät ist. Und aktuell geht es einigen Händlern eben nicht gut - siehe Corona. Während Küchenquelle wahrscheinlich das Geschäft seines Lebens macht :-)
 

bibbi

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Eigentlich geht es den meisten Küchenstudios im Moment sehr gut,wir haben mehr Aufträge,als wir bewältigen können.
 
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