Alten Küchenfliesenspiegel mit 4mm Dekorplatte vor dem neuen Fliesen begradigen sinnvoll !?

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Hallo Leute, bei ist der Fleisenspiegel nicht 100% eben. Ich wollte die neuen Spiegel überfliesen. Um nicht alles abzukloppen und das ganze nach 4J. nochmal zu wiederholen, wenn es mir nicht mehr gefällt, dachte ich mir ich klebe vorher eine dünne Span/Dekorplatte mit Silikon vor, um auch leichte unebenheiten zu verdecken und um es später leichter tauschen zu können.

Ist davon abzuraten? Eine feste Montage möchte ich vermeiden. Weiter die Frage ob es ev. fettabweisenden hellen Fugenfüller für die Mosaikfliesen gibt oder nimmt man dort auch den Standard?

Danke für Tipps
 

martin

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Das korrekte handwerkliche Vorgehen ist: neuen Fliesenspiegel aufrauhen, planeben spachteln und dann darauf neue Fliesen kleben.

Es gibt sehr schmutzabweisende Fugmaterialien im Fliesenfachhandel. Baumärkte versagen hier regelmäßig.
 
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da die Fliesen Modefliesen sind, möchte ich gerne auch der Einfachheit halber eine Platte verkleben, um auch später ohne viel Dreck und Arbeit einen Austausch vornehmen zu können.

Was spricht denn dagegen auch wenn es nicht 100% korrekt ist?

Welche Fugenfüllen empfiehlst du denn?

Vielen Dank für Tipps&Erläuterungen

Gruß Chris
 

martin

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Typische Heimwerkertipps wirst Du von mir nict bekommen. Dazu ist das Ergebnis zu zweifelhaft.

Es gibt einige ordentliche Lieferanten von gutem Fugmaterial, teilweise auch regional begrenzt. Der Fachhandel hält soetwas vorrätig. Ob da nun Fugenkalk 08/15 oder Edelfuge 4711 drauf steht ist eigentlich relativ egal. Das einzige Geheimnis ist ein paar Euronen mehr in Fachhandel für Qualität auszugeben.
 

Gatto1

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Als Trägerplatte ist 4mm zu dünn - außer Du verklebst die vollflachig. Ich würde eher zu 9mm Furnierplatte oder wedi-platte raten. Als Fuge würde ich Dir Keraflex von Mapei empfehlen
 
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Als Trägerplatte ist 4mm zu dünn - außer Du verklebst die vollflachig. Ich würde eher zu 9mm Furnierplatte oder wedi-platte raten. Als Fuge würde ich Dir Keraflex von Mapei empfehlen
warum ist 4mm zu dünn, wenn diese wie eine Verspachtelung auf die neuen Fliesen verklebt wird und als leicht lösbarte Unterlage dienen soll . Gibt es denn alternativ etwas, wie sich die neuen Fliesen bei bedarf leicht von den neuen lösen können, dann würde ich auch diekt draufkleben. An teilbereichen habe ich die neuen Fliesen abgekloppt und das war die Hölle. Der Lehmputz kam mit runter, riesen sauerrei und ich bin kein Anputzmeister, daher die Idee mit der dünnen Platte.

Empfohlen wurde auch epoxi Fugenfüller (Chemielabore) und eine versiegelung mit Autopolitur. Fand die Idee auch nicht schlecht, denn der jetzige Kochbereich sieht bei den hellen Fugen recht unschön aus. Damals wurde wahrscheinlich nur der normale Fugenmörtel aus dem Bad genommen.

Danke für Eure Tipps.

Gruß Chris
 
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Warum überhaupt neue Fliesen. Stell doch einfach eine Nischenrückwand im Material deiner Wahl davor. Die wird nur Punktweise geklebt, du kannst bei Bedarf schnell wieder rückbauen und die Frage nach der besten Fuge erübrigt sich auch.
 
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Also Fliesen sind vom Frauchen gesetzt, könnten uns auf keine Platte einigen, daher die Frage von oben, warum die 4mm zu dünn sind und was gegen meine Umsetzung spricht? :(
 

Snow

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Hallo Leute, bei ist der Fleisenspiegel nicht 100% eben.
Wie darf man sich dass denn vorstellen? Sprichst du da von wenigen mm, oder von mehreren cm?

Um nicht alles abzukloppen und das ganze nach 4J. nochmal zu wiederholen, wenn es mir nicht mehr gefällt
Steht denn bis dorthin eine neue Küche zu Debatte?

Also Fliesen sind vom Frauchen gesetzt,
und die, weil uneben oder nicht schön wieder zu pappen....?
könnten uns auf keine Platte einigen, daher die Frage von oben, warum die 4mm zu dünn sind
Wenn ihr euch auf keine Platte einigen könnt, warum dann die Frage ob eine 4mm-Platte ausreichend ist? Sinn würde doch machen, estmal eine Einigung zu treffen, um dann zu fragen od es realisierbar ist, oder ned?
Vielleicht hast du mal einige Bilder....
 
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Hallo,
als Anlage die Bilder, damit man das Ganze ev. besser relativieren kann.

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Die neue Küche steht leider schon. Mit Platte meine ich eine glatte durchgängige oder einmalig geteilte wegen der Länge von 2,80m. Am Ende ist noch zusehen, dass ein Stück fehlt, damit es bündig mit der Arbeitsplatte abschließt.

Da die Kreativität ständig wechselt, sollte das Ganze möchlichst Abriss und Austauschfreundlich gestaltet sein auch wenn dies sicherlich Sinn der Sache ist daran vor dem Aufbau zu denken :( Ob der Fliesenspiegel beim Tausch der AP oder der Dunstabzug tätsächlich im Notfall unbeschädigt bleibt sehe ich ev. kritisch.

Die Idee mit der dünnen Trägerplatte für die dünnen "Glasmosaikfliesen" soll das ganze fleixbler machen, da ich so meine Erfahrung zum Thema Lebenszyklus gemacht habe. Die jetzige Rückwand war eine Lösung die genau 1j. bestand hatte und soo das verbaut werden, was farblich vom Kontrast sehr gut passen sollte und in der originalfliese sehr hochwertig wirkt:
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Die weitere Frage ist auch, ob man vorher die Platte dranbaut und dann fliest oder umgekehrt.
 
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martin

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Die Idee vorher zu Fliesen vergiss ganz schnell. Eine solide Lösung wäre noch: Rigips oder Fermacell als Trägerplatte an die Wand kleben und dann Fliesen. Deine 4mm-Idee funktioniert nicht, zumal Du ja derzeit ungeflieste Bereiche überbrücken musst.
 

KerstinB

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Generell halte ich das für keine so gute Idee. Du planst jetzt 8 mm, die ich .. auch für nicht realisierbar halte, denn normale Nischenrückwände haben sonst 16 mm Stärke. Und das vor den jetzigen Fliesenspiegel gesetzt. Der Abstand insbesondere zum Kochfeld verringert sich ja dann um diese Dicke.
 

Keita

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Unter den gegebenen Umständen halte ich es für gar nicht so abwegig, die Fliesen auf eine Platte zu kleben und die Platte anschließen an die Wand zu bringen. Ich hatte ursprünglich Bedenken, dass der TE die Platte gar nicht plan auf den Fliesenspiegel bringen kann und das die Platte im Laufe der Zeit der Schwerkraft folgen und auf dem Boden landen würde. Da aber die Zeile schon steht und die Platte somit auf der AP stehen würde, sehe ich es nicht mehr so skeptisch.

Als Untergrund würde ich eine dünne verwindungssteife Platte wählen, bspw. HPL mit einer Stärke von 6 mm, um die Gesamtstärke so gering wie möglich zu halten. Das ganze ließe sich wie jede andere Nischenverkleidung punktuell auf den Fliesenspiegel kleben, an den Seiten müsste das ganze entsprechend am Rand unterfüttert werden.
 

martin

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Bei entsprechender Fliesengröße könnte das funktionieren, aber nicht bei Mosaikfliesen. Die geben der Trägerplatte ja keine zusätzliche Steifigkeit.
 

Keita

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Daher ja HPL als Träger - bei 6 mm brauchts schon einiges an Kräften, damit sich die Platte verwindet. Zudem ist sie nicht hygroskopisch und somit nicht wie Holzwerkstoffe äußeren Einflüssen unterworfen, wie sie in Küchen vorkommen.

Natürlich ist das nur ein Behelf und wenn's meine Küche wäre, hätte ich als erstes die Fliesen abgekloppt…
 
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Hab ich schon mal gemacht für die Ausstellung, 3-4 mm Siebdruckplatte, flach hinlegen und mit gutem Flexkleber verfliesen, auch Mosaik, aber noch nicht ausfugen.Dann von der Rückseite dünnes Schaumstoffband selbstklebend, so im Raster 10 x 10 cm. Platte an die Wand und mit 4-5 mm Steinbohrer durch die Fugen mit Dübel und Edelstahlschrauben, Anzahl nach Bedarf, nicht zu fest, sonst wirds rund. Dann Flexfuge ausfugen , unten Versiegeln zu APL. Vorher aufschreiben, wo die Schrauben sitzen. Hält so 1-2 Jahre oder länger. TIP: Theoretisch kannst du die Schraubenposition vorher ausmessen und in die Fugen der neuen Fliesen platzieren, warum auch immer.

Viel einfacher--Aluverbundplatte bedrucken lassen mit Overlay Glanz, in 1 Stück mit Spiegelsilikon punktuell kleben,, Stichwort "rback" oder "picit-naber"

seemann
 

Snow

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Man mag jetzt darüber diskutieren wie man möchte, ich persönlich finde den jetzigen Stand doch (für selbst gemacht) vertretbar.

Eine Platte darauf zu pappen halte ich für eine Verschlimmbesserung, zumal mit "irgendwas" das fehlende Stück aufgefüllt werden soll. Ferner hätte ich (kann ich jetzt anhand der Bilder nicht genau einschätzen) Bedenken, bezüglich des Abstand zum Kochfeld.

Mein Fazit:
Sein lassen, bis sich was vernünftiges realisieren läßt. ;-)
 
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