[Abluft] Eine Frage zu Dunstabzugshaube mit Abluft

thomas2004

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Hallo,

ich benutze eine Dunstabzugshaube mit Abluft zu Hause. Ablauft hat Vorteile und Nachteile. Vorteile will ich hier nicht viel reden, da weiss man ja.

Nur finde ich, bei Einschalten muss man das Fenster offen lassen, so dass die Luft zirkuliert werden könnte. In Sommer ist ja ok, im Winter ist ja kalt. Es saugt Menge kalte Luft rein.

Hat jemand auch solch unangenehmen Erlebnis und was kann man dagegen tun?
 
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martin

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Ob Du nun nach dem Kochen das Fenster zum Lüften öffnest oder während des Kochens für Zuluft sorgst, ist releativ egal. In beiden Fällen kommt im Winter kalte Luft in die Küche.

Alternativ kannst Du natürlich im Winter das Kochen einstellen ;D.
 

TobiasM.

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z.B. gibt es gegen dieses Problem umschaltbare Hauben, die man im Sommer im Abluftbetrieb nutzt und wenn es draußen zu kalt ist im Umluftbetrieb.
 

TobiasM.

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Naja, das kommt ja auf das Belüftungskonzept des Hauses an... Aber bei vielen Häusern stimmt das natürlich.
 

mydunsthaube

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Naja kalte luft im Winter ist ja wie schon erwähnt normal.
Am besten einfach die Heizung dazu anschalten oder die Küche schliessen falls möglich.
 
Michael

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das kommt ja auf das Belüftungskonzept des Hauses an
Genau - ne schöne KWL löst natürlich das Lüftungsproblem bei Umluft.
Dass man ansonsten auch im Winter lüften muss dürfte klar sein und die kalte Luft ändert daran nichts und macht zudem nur Probleme, wenn sie in einem Bereich zuströmt, der für den Bewohner unangenehm ist.

Das könnte man z.B. mit diesem Waibel System lösen.
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Die Zuluft lässt sich dann in einem Bereich platzieren, der vor kalter Zugluft schützt. (Tote Ecke, Sockelbereich, etc)
Im Sockel könnte man z.B. auch noch einige Meter Flachkanal über die Fussbodenheizung laufen lassen, die die zuströmende Luft wieder ein wenig erwärmt bevor sie austritt.

Wenn eine konkrete Küchenplanung vorliegt kann man sich damit intensiver auseinandersetzen.
 

serendipity

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Wie ist denn der obige Weibel Mauerkasten im Vergleich zum
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einzuschätzen?

Und wie ist das mit der nötigen Zuluft einzuschätzen? Nehmen wir mal an, wir haben einen 40qm-Raum, der durch eine große Schiebetür mit einem weiteren 20qm-Raum verbunden ist. Offener Giebel, d.h. Deckenhöhe 2,50 Meter aufwärts.

Es gibt keine KWL, es ist kein Passivhaus, aber es gibt 3-fach Verglasung und die Dämmung ist up-to-date. Es gibt aber einen raumluftunabhängigen Schwedenofen und einen Unterdruckwächter. Die Entscheidung fiel explizit gegen einen Fenster-Kontakt-Schalter, damit nicht immer ein Fenster offen sein muss, wenn die DAH läuft.

Ist zu erwarten, dass immer, wenn man die DAH einschaltet, Unterdruck entsteht und man ein Fenster aufmachen muss? Oder wird dies eher nur in seltenen Fällen vorkommen, wenn DAH und Kamin gleichzeitig in Betrieb sind?

Sollte man wirklich auch einen Zuluftkasten setzen oder kann man auch auf "normales" Lüften setzen?

Wenn man vorher noch nie Abluft hatte, ist dies schwer einzuschätzen...
 
martin

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Ich schrieb es schon in einem anderen Thread von Dir: Abluft braucht Zuluft(!) Wen Du Luft hinausbeförderst, muss Luft in gleicher Menge nachströmen, sonst entsteht ein Unterdruck (insbesondere bei den heute superdichten Gemäuern). Das Raumvolumen beeinflusst nur, wie lange es dauert, bis der Unterdruckschalter reagiert. Ohne Zuluft reagiert er garantiert während der "Kochorgie" schon nach wenigen Minuten auch bei kleinster Lüfterstufe.

Wenn Du an einem Strohhalm Flüssigkeit aus einem Glas saugst, sinkt der Pegel im Glas ja auch, es sei denn, Du schüttest etwas nach.

Der Berbel MK bringt nur Vorteile in Kombination mit einer Berbel-Haube, da er da zuverlässig direkt angesteuert wird. Bei anderen Hauben halte ich beide System für annähernd gleichwertig.
 

serendipity

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Hallo Martin, danke für Deine Antwort. Ich lese mich gerade durch alle möglichen DAH-Threads... Ok, ob Weibel oder Berbel ist zweitrangig. Sind denn beide gleich gut gedämmt? Beide bestehen ja den Blower-Door-Test, aber beim Weibel habe ich etwas von 3 Dämmebenen gelesen, bei Berbel steht nichtsdergleichen.

Ich überlege jetzt wirklich, ob ich noch einen zweiten Mauerkasten für die Zuluft daneben setze und diese in das tote Kücheneck puste und dann hoffe, dass es mir nicht kalt um die Füße zieht.
 
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martin

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Wir haben so eine Zuluftlösung via toter Ecke (und gut 1 cm "Luft" oberhalb der Sockelblende. Unsere Erfahrung: bei Außentemperaturen unter -5°C merken wir schon einen unangenehm kühlenLuftstrom an den Fußgelenken, aber sicherlich angenehmer als Kälte vom gekippten Fenster. Alles kan man halt nicht haben.
 

serendipity

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Puh, puh, puh... Dann haben wir wieder den Luftstrom... Genau dieser (von der Berbel BIU) hat mich (neben der unterkontrollierten Wasserdampfproblematik in den Unterschränken bei der BIU) ja erst zur Abluft gebracht... :(

Und die Sockelblende muss also logischerweise auch in der Zuluft-im-toten-Eck-Version niedriger werden...

Irgendwie beißt sich die Katze in den Schwanz....
 
martin

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Unsere Sockelblende ist rundum 1,2cm niedriger als der Abstand Fußboden/Korpusunterkante. Grund 1: Zuluft vom Zuluft-MK, Grund 2: Zuluft für den Kühlschrank, Grund 3: Wärmebafuhr für die Grohe blue. Jetzt sag nicht: da zieht doch jede Menge Schmutz drunter. Der zieht genauso auch bei 1mm Abstand drunter.
 

serendipity

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Bei der Sockelblende ging's mir nur um die Optik. Aber vermutlich sieht man die 1,2cm nicht.

Nach deinen Ausführungen habe ich mich von einem Zuluft-Mauerkasten verabschiedet.
 

serendipity

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Ja, mir schon klar, aber das ist dann sinnvollerweise mit einem Zuluft-Mauerkasten bei uns nicht umzusetzen.
Wenn es eine Abluft-DAH-Lösung wird, muss die Zuluft eben, wenn sich der Unterdruckwächter meldet, durch ein Fenster kommen.
 
martin

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Sehe ich aus eigener Erfahrung anders. Bei den heutigen höchst leistungsfähigen Dunsthauben arbeitets Du normalerweise auf Stufe 1, maximal Stufe 2. Der Zuluft-MK schafft diesen Ausgleich, Da sind mir dann kühle Knöchel aber allemal lieber als ein Temperaturabfall von mehreren Grad in der gesamten Küche.

Abgesehen davon: ausschließlich Zuluft über das gekippte Fenster ist energetisch eine Fast-Katastrophe
 

serendipity

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Zusammenfassend ist die Problematik folgendermaßen:
- Abluft-Mauerkasten nur an der Wetterseite (sehr windige Gegend) des Hauses möglich
- Zuluft-Mauerkasten nur direkt oberhalb/unterhalb des Zuluft-Mauerkastens möglich (-> Geruchsproblematik) oder seeeehr weit weg

Ich glaube, dass die Aussage, dass Abluft immer besser ist, zu pauschal ist. Es gilt so viele Faktoren abzuwägen; Kosten und Umsetzbarkeit gehören einfach dazu.
 
martin

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Schon richtig, aaaber die Problematik stellt sich ausschließlich bei einer KWL. Ansonsten ist Abluft IMMER besser als Umluft.
 

serendipity

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Nein, wir haben keine KWL, dafür aber einen Kaminofen.
Zertifizierte Unterdruckwächter sind zudem wirklich immer noch sehr teuer (400 Euro aufwärts) UND können auch wieder
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bereiten - insbesondere an der Wetterseite des Hauses... Die Minusseite der Plus-Minus-Liste wird immer länger.

DieKücheNeu kam am Ende ja auch bei Umluft an...
 

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