Bulthaup B1 mit Granitarbeitsplatte

E 15 Juni 2014
 
0.0 (0)
14843   0   19  
Kommentar schreiben
Zur Liste hinzufügen
Bulthaup B1 mit Granitarbeitsplatte

Ich habe meine Küche leider nicht mit dem Forum geplant, habe aber vor der Bestellung hier viel gelesen. Leider fehlte mir die Zeit, die Küche mit euch zu planen. Wir haben eine im Bau befindliche Neubauwohnung gekauft und wollten ursprünglich unsere (gerade 4 Jahre alte)  alte mitnehmen, haben es uns allerdings ein paar Monate später anders überlegt. Dann musste es aber flott gehen, weil die Installationsanschlüsse festgelegt werden mussten. Die nächsten Tage habe ich überwiegend damit verbracht, im Forum zu lesen und Bilder anzuschauen. Und seitdem  bin ich „küchenforumsüchtig“, lese immer noch täglich und freue mich, wenn es neue Fotos fertiggestellter Küchen gibt. Deshalb dachte ich mir, ich zeig euch einfach auch mal meine, die jetzt auch schon länger als ein halbes Jahr steht und erzähle euch, was gut und weniger gut daran ist. Zumal ich zu einigen Themen, die im Forum immer wieder diskutiert werden, aus der Erfahrung beitragen kann. Auch wenn das gute Stück kein „Forumsbaby“ ist.

 

Für uns standen einige Dinge von Anfang an fest:

Es sollte eine geradlinige Hochschrankwand mit einer großen Koch- und Spülinsel sein. Ich wollte nichts mehr rumstehen haben. Lange Zeit gefielen mir sichtbare nette Küchenaccessoires , Allessi und Mono Kram, die freistehende Kitchenaid usw.. Aber auf einmal wollte ich das alles nicht mehr sichtbar im Blick haben, so ändert sich die Sichtweise. Die Arbeitsplatte sollte überstehen, so dass man auch zu mehreren an der Insel sitzen kann. Die Hochschrankwand sollte mit vertikalen Griffleisten sein, in BoraProfessional haben wir uns von Anfang an verliebt und ich wollte unbedingt einen monstergroßen Kühlschrank mit Eiswürfelzubereitung. Weiß, Lack, matt sollte sie sein und die APl in Nero assoluto, aber nicht poliert.

 

Mein Lebensgefährte hat sich dann nach dem Besuch einiger Küchenstudios in die Bulthaup B1 verknallt,  also sollte es die werden. Das hat dann auch die Feineinteilung vereinfacht, weil die B1 ja nur über ein reduziertes Programm verfügt und die Möglichkeiten daher im Verhältnis zu anderen Herstellern eingeschränkt sind. Ich bestand aber auf Auszügen in der Hochschrankwand, die man aufmachen kann, ohne erst eine Tür öffnen zu müssen. Erst hieß es, das gehe nicht. Aber als ich stur blieb und sagte, „keine Auszüge, kein Auftrag“, hat sich der Küchenstudioinhaber bereit erklärt, sie als Spezialanfertigung machen zu lassen. (Geht nicht, gibt´s nicht J)

 

Jetzt leben wir seit 6 Monaten mit dem guten Stück und sind rundum zufrieden. Allerdings muss ich zugeben, dass die Optik der grifflosen B1 ein paar Kompromisse zulasten der Funktionalität erfordert hat. Aber es lässt sich super in der Küche arbeiten und es ist einfach so, dass manche Entscheidung zugunsten der Optik oder zugunsten der Funktionalität getroffen werden muss. Da muss jeder in sich gehen und entscheiden, was letztlich das für einen selbst wichtigere ist. Und dann mit den entsprechenden Nachteilen leben.

 

Zu den Einzelheiten

-       Die Küche als 2zeiler mit Insel anzulegen, ist meiner Meinung nach grundsätzlich ziemlich ideal. Diese Einteilung würde ich jedem empfehlen, wenn sie machbar ist, egal ob es eine freistehende Insel oder eine Halbinsel ist, ob die Insel mit Hochschrankwand oder mit Zeile oder mit einer Mischung aus Hochschränken und Zeile kombiniert ist. Man hat minimale Laufwege und mit wenigen Schritten und einer Drehung alles im Griff.
Die Insel mit 360 x 115 ist schon Arbeitsflächenluxus, 90 cm zwischen Kochfeld und Spüle und weitere 90 cm rechts von der Spüle sind schon üppig, zumal man auf der breiten Insel alles nach hinten schieben kann, was einem grad im Weg ist. Einfach genial!! Auch das Arbeiten zu mehreren um die Insel rum macht einfach nur Spaß. Allerdings würde ich mal sagen, dass bei einem 2 zeiler, bei der eine Zeile komplett eine Hochschrankwand ist, die Insel schon allermindestens 3 m lang sein sollte, sonst wird es knapp mit Arbeits- und Abstellfläche. In der Tiefe würden aber auch 100 oder 110 cm reichen. Wenn die Insel zu breit ist, kann man sie nicht mehr aus einer Richtung abwischen, sondern muss drumrum laufen. 115 cm kann ich gerade noch mit recken und strecken aus einer Richtung abwischen.

-       Der Abstand zwischen Hochschrankwand und Insel war eigentlich auf 105 cm geplant, geworden sind es am Ende 102 cm (warum auch immer). Der Abstand ist ok, weniger wäre aber schwierig. Der Kühlschrank geht gerade noch auf, wenn die GSP offen ist (Gott sei Dank). 2 Personen kommen noch knapp gut aneinander vorbei, jedenfalls wenn die Türen geschlossen sind. Allerdings würden Türen, die nur 90 Grad öffnen, mit voll ausgezogenen Auszügen kollidieren. Wir haben aber an der einzigen Tür, die kollidieren könnte, 160 Grad Scharniere. Die kann ich bei Hochschranktüren wirklich empfehlen, haben aber den Nachteil, dass die Scharniere größer sind  als die normalen und deshalb nicht jede Position von Innenauszügen zulassen. Insgesamt muss ich sagen, bei der Kombination Hochschrankwand – Insel sollte der Abstand eigentlich schon 105 cm sein, 90 cm wären definitiv zu wenig. Anders dürfte es bei der Kombination Unterschränke – Insel sein, da würden wohl auch 90 cm reichen.

-       Deckenhohe Hochschränke wirken nach meiner Meinung überhaupt nicht wuchtig. Im Gegenteil, sie verschwinden eher in der Wand und tragen deshalb eher weniger auf als Hochschränke die um die 2 m hoch sind.

-       Kaffeemaschine (wir haben nur eine Nespressomaschine) und Mikrowelle stehen einfach im Hochschrank, ohne Klappe oder sonst etwas. Es funktioniert prima. Küchenmaschine und Blender ebenso, allerdings auf einem ausziehbaren Tablar. Das klappt auch prima. Die Geräte sind immer eingesteckt und mit einem Handgriff bedienbar. Wer allerdings eine Kaffeevollautomaten möchte, sollte ihn bei der Hochschrank-Insel Lösung einbauen lassen oder einen Rolloschrank dazunehmen.
Die Küchenrolle habe ich auch einfach im Hochschrank stehen, daneben liegt meist das gerade im Gebrauch befindliche Geschirrtuch.

-       Sitzplätze an der Insel sind einfach nur spitze, auch wenn der Esstisch direkt daneben steht. Dies ist meine 4. Küche mit Inselsitzplätzen und ich möchte nie ohne wohnen müssen. Bei Einladungen stehen/sitzen alle anfangs um die Insel rum, das ist super kommunikativ und nicht so statisch wie das Sitzen am Tisch. Bei uns stehen/sitzen nach dem Essen meist auch alle bald wieder an der Insel. Unsere Gäste lieben es und würden es bei sich auch sofort so machen, wenn sie es nicht schon so haben. Wenn wir nur zu zweit sind, essen wir auch immer an der Insel. Es macht Spaß, wenn einer dasitzt, während der andere kocht. Man kann plaudern, mal schnell was zum probieren rüberreichen ... Teller kann man in einer Sekunde aus dem Auszug holen und dem anderen in die Hand drücken. Abräumen geht in Sekunden. Also, meiner Ansicht nach sollte jeder, der gerne Sitzplätze hätte, versuchen, sich den Wunsch nach dem Sitzen an der Insel zu erfüllen. Auch wenn der Tisch nur ein paar cm nebenan steht, auch wenn es Stauraum kostet, auch wenn ein Inselblock geschlossen etwas besser aussieht. Eine Theke oder ein Thekenbrett braucht man aber wirklich nicht, um gemütlich zu sitzen, die überstehende Arbeitsplatte erfüllt den selben Zweck, trägt nicht auf und ist auch sonst noch super zu nutzen.

-       Dass die Sitzplätze vor der Spüle sind, stört mich nicht. Schmutziges Geschirr wird meist gleich in die GSP geräumt, wenn was stehen bleibt, wird es einfach im Becken versenkt. Dort ist es für die, die davor sitzen, schon kaum noch sichtbar. Es lohnt sich aber, ein großes Becken anzuschaffen, wo man noch etwas abspülen oder -gießen kann, obwohl schon was drin steht und zugunsten der Arbeitsfläche und der Optik auf eine Abtropfe zu verzichten. Ich vermisse sie in keiner Weise. Habe mir auch den Magisso Spültuchhalter gekauft. Superpraktisch, sieht gut aus und auf die 40 Euro kommt es bei dem Preis der Küche wirklich nicht mehr an. Bei einem großen Becken sollte man allerdings eine Armatur mit Schlauchbrause haben. Wir haben die leider nicht, weil mein Göga unbedingt das MGS Designteil wollte. Ich bereue es, weil man die entfernten Ecken nicht ausspülen kann. Apropos Spüle. Wir haben eine Blanco Claron. Der Eckradius ist noch ok, weniger wäre aber gelinde gesagt mühsam.

-       Kühlschrank in der Nähe des Wohnraumes empfinde ich als wohltuend, bei meiner letzten Küche war er im hinteren Eck und ich finde es nervig, wenn man für jedes Glas Wasser ins andere Eck der Küche tippeln muss.

-       Grifflos – sieht einfach gut aus, ist aber wirklich ein Kompromiss. Ich  hätte an der Insel lieber aufgesetzte Griffe gehabt, die dann eine 1-1-2-2- Aufteilung ermöglicht hätten, aber Göga wollte ja unbedingt eine B1. Bei uns fehlt der Stauraum nicht unbedingt, weil die 5 Hochschränke wirklich massenhaft Stauraum haben, wir auch noch eine Abstellkammer haben und wir nur zu zweit sind. Wenn es aber auf Stauraum ankommt, würde ich zu einer Anordnung raten, die 1-1-2-2 zulässt. Hochschränke kann man ja trotzdem mit vertikalen Griffleisten nehmen, wenn man die paar cm, die die Griffleisten in der Senkrechte kosten, noch übrig hat.
Die Auszüge lassen sich zwar gut greifen, aber dass man den 2. Auszug der Unterschränke von unten greifen muss,  ist auch ein Komfortverlust, den man der griffosen Optik schuldet.

-       MUPL ging leider nicht, hätte ich zwar gerne gehabt, ist aber nicht soooo schlimm, weil die  Mülleimer in der B1 ziemlich hoch und deshalb gut erreichbar sind. Man muss den Müll nicht von ganz weit oben reinschmeißen.

-       Auszüge und Schubladen sind mit Abstand das Beste, um übersichtlichen, gut bedienbaren Stauraum zu schaffen. Wir haben in der Hochschrankwand 12 Innenauszüge in unterschiedlichen Höhen und 8 „direkte“ Auszüge bzw. Schubladen, jeweils in 60er Breite. In der Insel sind es 4 Auszüge und eine Schublade in 90 cm  sowie 2 Auszüge und eine Schublade in 30 cm. Es ist echt genial, was da alles rein passt. Wir haben auch alles Geschirr in Auszügen ohne irgendwelchen Abtrennungen. Da fällt weder was um noch klappert es.

-       Dass im Ess/wohnraum der Esstisch in derselben Richtung wie die Insel steht, wirkt m.E. nicht „schlauchig“ sondern homogen.

-       APL in Granit Nero assoluto satiniert: Granit ist einfach ein geniales Material, sieht tollt aus, ist robust, man kann etwas Warmes drauf abstellen und für Teigausrollarbeiten ist es einfach spitze. Der uni-dunkle Nero Assoluto in matt ist allerdings ein bisschen heikel. Uns gefällt er wahnsinnig gut, auch die Haptik ist irgendwie besser als beim polierten (er wirkt nicht so hart und kalt, irgendwie fast wie Leder) aber man sieht man Wasser- oder Fettflecken gut und man ist ziemlich am wischen. Es geht zwar alles wieder weg, aber man sieht die Flecken eine Weile. Wenn man da empfindlich ist, würde ich von satiniertem unifarbenen Granit abraten und entweder einen polierten oder einen etwas unruhiger Gemusterten nehmen.

-       Bora funktioniert gut, sieht geil aus und ist easy zu reinigen. Wir wollten keinen Dunstabzug vor der Nase hängen haben und die ohnehin nicht allzu hohe Decke nicht auch noch abhängen. Der Stauraumverlust hält sich in Grenzen. Die Schublade unter dem Kochfeld fällt weg, dafür hat man aber die schönen und bedienfreundlichen Drehknebel. Dahinter braucht man auf einer Breite von ca. 50 cm noch knappe 20 cm Tiefe für die Technik. Auf der Inselrückseite haben wir einen von 3 60er Schränken deshalb tiefenreduziert (ca. 28 cm).

-       Teppanyaki ist eine schöne Spielerei, die Spaß macht. Wenn ich aber täglich für eine Familie kochen müsste, hätte ich lieber ein größeres (bzw. bei Bora ein2.) Kochfeld.

-       Einen Wasserkocher braucht man mit Induktion wirklich nicht mehr. Ich würde auch keinen Wasserkessel rumstehen haben wollen, sondern nehme einfach einen Kochtopf zum Wasser erhitzen.  Jeder, der wegen seiner alten Töpfe noch zögert, sich für Induktion zu entscheiden, sollte sich einen Ruck geben. Noch 200 € auf den Küchenpreis draufgelegt und man hat schon mal eine Grundausstattung neuer Pfannen und Töpfe  und für die nächsten Jahre eine Super-Technik.

-       Combidampfgarer mit Festwasseranschluss ist eine tolle Sache und bei uns im Dauereinsatz. Gemüse schmeckt unvergleichlich gut und Filet, Lammrücken, Geflügel oder Roastbeef zubereitet mit einer Kombination aus Dampf und Hitze sind spitze. Ich mache auch Schmorgerichte drin, nur mit Dampf, man schiebt den angebratenen Braten mit Gemüse usw. rein, stellt ihn an und gut ist. Es brennt nichts an und man kann den Raum verlassen. Auch für Reis und Suppen einfach perfekt. Aufgewärmte Essensreste schmecken deutlich besser als aus der Mikrowelle und aufgebackenes Brot schmeckt besser als das meiste frisch gekaufte.

-       Die Einbauhöhe der Dampfgarers bei uns ist grenzwertig. Die Unterkante ist auf 129 cm, Oberkante bei 174 cm und das ist schon ganz schön hoch. Es geht gerade noch, weil bei Gaggenau die Türen zur Seite aufgehen. Hätte das Gerät eine Klappe, wäre es eindeutig zu hoch.

-       Der Gaggenau Backofen enttäuscht mich bei der Ausstattung. Für den Preis, den der kostet, dürfte er wenigstens Teleskopauszüge haben. Pyrolyse hab ich noch nicht ausprobiert. Der Backofen führt wegen des Combidampfgarers irgendwie ein Schattendasein. Irgendwann gönne ich mir noch den Pizzastein!

-       Die Wärmeschublade ist super. Weniger zum Tellerwärmen, sondern mehr zum Warmhalten von Speisen genutzt. Es passt auch in den niederen Speisewärmer eine normal große Schüssel rein. Wenn Stauraum knapp ist, würde ich aber darauf verzichten.

-       Der Kühlschrank (Liebherr SBS Es 7165) ist ein Traum. In das Weinteil passt ordentlich was rein, auch Rotwein ist toll zu temperieren. Die ständige Verfügbarkeit von Eiswürfeln macht Spaß. Die 0 Grad Zonen sind super, alles hält viel länger als normal und das Kühlteil ist riesig, eigentlich für unseren 2 Personenhaushalt im Normalbetrieb fast zu groß. Bei größeren Einladungen entfaltet er allerdings seinen ganzen Nutzen. Hatte kürzlich 3 Kaninchen drin, eine Sahnetorte, 10 Sektflaschen und den Nachtisch. Und das alles zusätzlich zu dem, was ohnehin immer drin ist. Und es war immer noch ein bisschen Platz. Das Gefrierteil ist auch recht üppig, wenn man nicht extreme Tiefkühlvorratshaltung betreiben möchte.

 

 

 

 

★ Küchenhersteller
Küchendetails
Stilrichtung
Moderne Küchen
Modell
Bulthaup B1
Datum der Fertigstellung
November 2013
Gerätedetails
Kochfeld
Bora Vollflächeninduktion
Backofen / Einbauherd
Gaggenau
Geschirrspüler
Miele
Kühlschrank
Liebherr
Dunstabzugshaube
Bora
Mikrowelle
steht im Schrank
Dampfgarer
Gaggenau
Küchen-Raumdetails
Küchenraum-Art
Koch-/Ess-/Wohnraum
Reine Küchengröße
16,1 bis 20 m²
Gesamtraumgröße
mehr als 45m²
Exakte Raumgröße in m²
16m²
Raumform
Rechteckig
Küchenform
1-Zeiler mit Insel
Planungsinfos
Planungskriterien
  • Inselspüle
  • Kochen auf Insel
  • Küchenarbeit mit mehr als 1 Person
  • Sitzplatz in APL-Höhe
Gerätekriterien
  • Muldenlüfter
  • SBS-Integration

Bilder

IMG_0024.JPG
IMG_0043.jpg

Benutzer-Bewertungen

Großartige Küchenplanung!

Hallo Elke, habe gerade Deine großartige Küche entdeckt - gratuliere! Hoffe sehr, dass Du auch heute noch so zufrieden bist, wie Du es letztes Jahr geschrieben hast!?!

Habe auch entdeckt, dass Ihr einen Holzfußboden in der Küche habt. Wie zufrieden bist Du damit? Wir haben nämlich auch gerade eine neue Küche gekauft und überlegen, ob wir unsere Fliesen herausnehmen und den Holzfußboden verlegen, den wir auch im angrenzenden Wohn/Essbereich haben. Da die Küche ebenfalls weiß und grifflos ist, mit schwarzer Nero assoluto Arbeitsplatte, hoffen wir so, ein wenig mehr Wärme in den Raum zu bekommen. 

Liebe Grüße, Nadine

Antwort des Verfassers

Hallo Nadine,
habe gerade erst deinen Kommentar gelesen!
Freut mich, dass dir die Küche gefällt. Wir sind immer noch super zufrieden mit der Küche, es macht mir immer noch sehr viel Spaß, darin zu kochen. Bin insbesondere von der Aufteilung begeistert… 2 Zeilen sind meiner Meinung nach sehr ergonomisch! Das einzige, was ich beim nächsten Mal tatsächlich nicht mehr machen würde, ist das Teppanyakifeld. Ab und zu fehlt mir schon ein 3. Kochfeld (trotz Dampgarer und Cookingchef). und die Grillfunktion nutze ich nicht so oft, wie einst gedacht :-)
Zum Holzboden: Ich habe zwischen den Zeilen 4 billige Ikeateppiche in 80 mal 80 cm, weil ich ein ziemliches Ferkel bin. Die kosten glaub ich 8 oder 9 Euro das Stück und die schmeiß ich weg, wenn sie zu sehr eingesaut sind. Ansonsten hätte ich mir wahrscheinlich den Holzboden schon ruiniert, weil mir ständig irgendwas flüssig- fettiges runterfällt. Praktischer sind Fliesen schon, ich würde es aber trotzdem wieder so machen. Allerdings nur bei einem offenen Wohnraum. Wenn ich eine abgeschlossene Küchen hätte, würde ich in der Küche wohl eher zu Fliesen tendieren. Es hat leider jedes Ding 2 Medaillen!
Viel Spaß in der neuen Küche!!!
LG
Elke

R
Danke für den tollen Bericht!
(Aktualisiert: 28 Juli 2015)

Hallo Elke,

vielen Dank für den tollen ausführlichen Bericht über Eure tolle Küche!
Für mich wäre grifflos und so puristisch zwar keine Option, aber ich finde die Küche dennoch wunderwunderschön und funktional durchdacht, und sie hat ein paar Features, die mir total gefallen: Bora und Nero assoluto. Und Eure Lösung zur Integration eines freistehenden Kühlgeräts finde ich super, deswegen bin ich auch auf diese Küche gestoßen. So könnte ich mir das für unsere Küche auch vorstellen, die wir gerade planen.

Bzgl. Bora sind wir immer noch nicht ganz überzeugt, aber wie ich das lese, seid Ihr zufrieden damit, und das macht mir Mut. Wir hätten sogar die Möglichkeit zum Abluftbetrieb.

LG Betsy

Antwort des Verfassers

Freut mich, dass dir die Küche gefällt, auch wenn du einen anderen Geschmack hast. Ich sehe mir auch immer gerne tolle Sachen an, die ich für mich selbst zwar nicht wollte, die aber trotzdem schön sind. Wie zum Beispiel eine schöne Landhausküche.
Bora mit Abluft ist mit Sicherheit absolut topp!!!

L
Front Lack matt
(Aktualisiert: 11 März 2015)

Ich fass mich kurz, eure Küche sieht super aus und wir planen eine sehr ähnliche Variante. Schön zu wissen, dass die eigenen Vorstellungen so gut aussehen. Aktuell beschäftigt uns eine Frage: Front in Lack matt oder hochglänzend. Optisch bevorzugen wir eindeutig die matte Front, allerdings hört man häufig, dass diese schwerer zu reinigen sei. Fingerabdrücke wären bei Hochglanz-Fronten einfach wegzuwischen. Bei matten Lackfronten müsste man ordentlich "reiben". Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Würde mich über ein Feedback sehr freuen. Ach ja, fast vergessen, welche Stärke hat die APL? Vielen Dank.

Schönen Gruß

Antwort des Verfassers

Freut mich, dass euch unsere Küche gefällt! Lack matt oder glänzend ist nach meiner Erfahrung eine reine Geschmacksfrage. Fingerabdrücke sieht man nur, wenn die Finger fettig oder schmutzig sind. Das ist bei der matten so und war bei unserer alten Küche in weiß Hochglanz auch nicht anders. Die matte ist eher noch ein bisschen unempfindlicher. Wobei es vielleicht auch bei Lack Unterschiede in der Qualität gibt. Die jetzige ist eine Bulthaup, die Alte war eine Nobilia. Also: wenn euch matt besser gefällt, spricht nichts dagegen.
Unsere Arbeitsplatte ist 4 cm dick. Das ist bei Granit das in der Regel das maximale, was man noch in massiv kriegt.
Viel Spaß beim planen!

H
Bora Lüfter

Hallo Elke,

super Bericht!!!
Wir sind auch am überlegen ob wir uns einen Bora Lüfter einbauen sollen.
Welchen hast du da genau? Was hat der gekostet?
Und das wichtigste: Wie siehts mit der Reinigung aus? Wenn ich da was anbrate, muss ich da dann mit der Hand in die schmale Vertiefung reinfahren und da rausputzen oder wo spritzt das Fett überall hin?

Danke.

LG
Sonnenblu

Antwort des Verfassers

Wir haben den Bora Professional in Umluft mit der kleineren Umlufteinheit UUE1. Der Filter muss jetzt nach einem Jahr und 3 Monaten dringend getauscht werden, es riecht nämlich ein bisschen nach Fett, sobald man den Abzug anstellt. (Nach einem Jahr ist der Tausch auch vorgesehen und kostet ca. 120 €) Ich weiß jetzt nicht mehr, weshalb wir die kleinere Umlufteinheit genommen haben, aber irgendeinen Grund gab es....Wenn es möglich ist und man auf Umluft angewiesen ist, sollte man besser die größere Umlufteinheit nehmen. Da muss erst nach 3 Jahren etwas getauscht werden.Am allerbesten ist natürlich Abluft.
Die Reinigung ist absolut problemlos. Die Abdeckung kann man mit einem Handgriff rausnehmen und abwischen, dann den Filter in die Spülmaschine. Die innere Rinne kann man easy auswischen, da ist alles so glatt, dass es ganz einfach ist. Hin und wieder krappele ich mit der Hand in die Richtung, in die der Abzug zieht, aber da ist nichts, was man wischen müsste. Meine alte Wandhaube war deutlich komplizierter zu reinigen.
Gekostet hat der Spaß mit dem Flächeninduktionsfeld und dem Teppanyaki und 2 Steckdosen knapp unter 7000 € inkl. Mwst.

S
Danke

Hallo Elke,
bin gerade erst über deinen Bericht gestolpert. Ganz großes Kompliment für deine Ausführlichkeit. Das freut mich sehr und da hat deine Küche hier einen schönen Platz und kann vielen Leuten Ideen geben.

Bericht über Insel/Halbinsel kann ich nur bestätigen. Auch meine Halbinsel ist immer erster Anlaufpunkt bei Besuch.

Genießt das Küchenleben weiterhin.

Antwort des Verfassers

Vielen Dank Kerstin. Es freut mich besonders, dass du mit deinem Super-Sachverstand lobende Worte findest!!!
LG.
Elke

K
Alle Benutzer-Bewertungen ansehen