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Einbaugeräte

Mikrowelle
Michael   03 Juni 2009  
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Das Konzept der Mikrowelle, durch Erzeugung eines Wellenbereichs von 2,5 Gigahertz organische Stoffe zu Erwärmen, verhalf den Mikrowellengeräten Mitte der 80er Jahre zu einem wahren Erfolgssturm. Sie gehörte bald darauf zum guten Ton in der Küche, und wer sie noch nicht hatte, der plante zumindest die Anschaffung.
Genauso erfolgreich waren die Hersteller der Mikrowellen-Fertiggerichte, bei denen sich heute wohl den meisten der Magen umdreht. Ein Umdenkungsprozeß fand statt, und viele der eigentlichen Argumente für die Mikrowelle lösten sich in Luft auf. Sparsamkeit wurde ganz oben genannt, und im gleichen Atemzug das Auftauen von Gefriergut. Welche Energieverschwendung. Gefrorenes taut schließlich bei Zimmertemperatur von allein. Seine wahren Stärken spielt die Mikrowelle fast nur in Verbindung mit der herkömmlichen Backart aus. Hier sind tatsächlich Energieeinsparungen bis zu 60% möglich. Die Anschaffung sollte gut überlegt werden und dem täglichen Gebrauch bei der Küchenarbeit angepaßt sein.

NEFF Mikrowelle Es ist darauf zu achten, dass die Leistung des Magnetrons immer ausreichend absorbiert wird, da es sonst Schaden nehmen kann (Rückreflexion). Deshalb sollte man kein Mikrowellengerät mit leerem Garraum einschalten. Aufgrund des unterschiedlichen Wassergehalts verschiedener Speisen (oder Teilen davon) kann es trotz Stirrer und Drehteller zur inhomogenen Erwärmung kommen – so erwärmen sich beispielsweise Knochen im Vergleich zum Fleisch relativ gering. Salziges erwärmt sich mehr als Fettiges.
Zum sicheren Durchgaren der Speisen ist es daher ratsam, diese abzudecken und ggf. mit geringerer Leistung länger zu garen. Es wird auch empfohlen, die Speisen in mehreren Intervallen mit Pausen dazwischen zu erwärmen. Moderne Mikrowellenherde verfügen auch über eine sog. Auftaufunktion. Hierbei wird in kurzen Abständen zuerst durch Mikrowellen bereits geschmolzenes Wasser erwärmt, dann einige Zeit gewartet, bis durch die zugeführte Wärme noch gefrorenes Wasser aufgetaut wird, um dann wieder von vorne zu beginnen.
Berüchtigt sind so genannte „hot spots“ in den Speisen – diese können zu Verkohlungen und Schadstoffen führen. Auch der Effekt des Überhitzens von Wasser in glatten Gefäßen ist eine mögliche Gefahrenquelle: Es kann passieren, dass Wasser über den eigentlichen Siedepunkt erhitzt wird, ohne zu sieden – diese Gefahr besteht vor allem bei mehrmaligem Erhitzen in der Mikrowelle. Das überhitzte Wasser kann dann bei Bewegung plötzlich verdampfen. Das bedeutet, dass bei Entnahme ein Teil des Wassers explosionsartig zu Dampf wird und Wasser aus dem Gefäß schleudert. Abhilfe kann hier ein im Glas stehen gelassener Glasstab schaffen, an dem sich beim Sieden Dampfblasen bilden können.
Metalle im Garraum erhitzen sich je nach ihren Abmessungen unterschiedlich stark: Dünne Metallschichten (z. B. Alufolie, Geschirr mit metallischen Verzierungen) werden schnell heiß; dickere (z. B. Besteck) eher mäßig schnell, besonders wenn man sie „kühlt“: Man kann, entgegen dem verbreiteten Gerücht, Metall sei tabu in der Mikrowelle, beim Erhitzen einer Flüssigkeit z. B. einen Metall-Löffel hineinstellen, was auch dem Siedeverzug entgegenwirkt. Wenn man Metallstücke mit geeigneter Geometrie (z. B. Gabeln) in den Garraum einbringt, können Funkenüberschläge entstehen

exclamationGefahren

Die Mikrowellenstrahlung selbst hat eine thermische Wirkung auch auf menschliches Gewebe, die zu Verletzungen (insbesondere Verbrennungen) führen kann. Bei einem intakten Mikrowellenherd treten jedoch nur geringe Strahlungsleistungen aus, von denen keine Gefahr ausgeht. Mikrowellenherde sind sehr gut gegen Betrieb mit offener Tür geschützt – auch im Fehlerfall. Da die Tür nicht dicht anliegt, besteht eine theoretische Gefahr, wenn metallische Gegenstände in diesen Spalt geschoben werden.
Geräte mit beschädigtem/verbogenem Gehäuse oder Tür sollen nicht oder nur nach einer Leckstrahlungsmessung weiterverwendet werden. Die Entstehung von Röntgenstrahlung in einem Mikrowellenofen ist vernachlässigbar.
Die größte Gefahr geht von Reparaturversuchen durch Nicht-Fachleute aus: die im Inneren vorhandene hohe niederohmige Spannung von ca. 5 kV führt bei Berührung zu einem tödlichen Stromschlag.

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