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Küchenbeleuchtung

Michael   03 Juni 2009  
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Die Leuchtstoffröhre

Es ist wohl die klassische Küchenbeleuchtungsform, welche auch heute noch in unterschiedlichsten Formen in der Küche eingesetzt wird.
Leuchtstofflampen werden im Volksmund oft fälschlicherweise als Neonröhren bezeichnet, obwohl sie kein Neon, sondern Quecksilberdampf und als Edelgas das wesentlich häufigere und billigere Argon enthalten. Eine ebenso verbreitete falsche Annahme ist, dass Leuchtstofflampen beim Einschalten so viel Energie verbrauchen würden wie bei längerem Betrieb. Richtig ist, dass kurzes Ausschalten (unter 10 Minuten) wegen der Lebensdauerkürzung mehr kostet als die eingesparte Energie. Die zum „Zünden“ notwendige Energie ist jedoch sehr gering - der Startvorgang ist nur Sekundenbruchteile lang und die aufgenommene Wirkleistung ist dabei sogar geringer als im Betrieb. Leuchtstofflampen eignen sich jedoch nur bedingt für wiederholte Schaltvorgänge und kurze Brenndauern unter 10 Minuten, eine solche Betriebsweise verschleißt die Kathoden.


Grundsätzlich sind Leuchtstoffröhren, wie alle anderen im Handel erhältlichen elektrischen Geräte, auf elektromagnetische Verträglichkeit hin geprüft und erfüllen entsprechende Grenzwerte. Dies besagt unter anderem das auf den Leuchtmitteln angebrachte CE-Kennzeichen welches bei elektrischen Geräten auch eine entsprechende Gewährleistung der elektromagnetischen Verträglichkeit sicher stellt. Damit sind Störaussendungen auf ein Maß begrenzt, bei dem eine Beeinträchtigung unwahrscheinlich bzw. deren Effekt hinnehmbar (weil gering oder kurzzeitig) ist.
Alle Leuchtstofflampen erreichen erst einige Zeit nach dem Einschalten ihre volle Leuchtkraft. Sie haben eine hohe Lichtausbeute und damit einen niedrigeren Energiebedarf.
Das Quecksilber in Leuchtstoffröhren ist giftig für Mensch und Umwelt, die Beschichtung der Röhre ebenfalls. Zudem sind die verwendeten seltenen Erden relativ teuer und können zurückgewonnen werden, weshalb ausgediente Leuchtstoffröhren unbedingt zu einem Händler gebracht werden sollten, der auch solche verkauft. Alternativ können die Röhren in größeren Recyclinghöfen zurückgegeben werden. Das gilt zumindest für die Schweiz, Österreich und Deutschland. Leuchtstoffröhren sind Sondermüll und dürfen nicht über den Hausmüll oder den Altglas-Container entsorgt werden.


Halogenlampen

Eine besondere Gattung der konventionellen Glühbirne ist die Halogenglühlampe. Die Zugabe des Halogens Brom oder Iod steigert die Lebensdauer auf 2.000 bis 4.000 Stunden.

Leuchtdioden

Anders als Glühlampen sind Leuchtdioden keine Temperaturstrahler. Sie emittieren Licht in einem begrenzten Spektralbereich, das Licht ist nahezu monochrom.
Als Lebensdauer der LED wird die Zeit, nach der die Lichtausbeute der LED auf die Hälfte des Anfangwertes abgefallen ist, bezeichnet. Leuchtdioden werden nach und nach schwächer, fallen aber i. d. R. nicht plötzlich aus. Leuchtdioden sind unempfindlich gegen Erschütterungen. Sie haben keinen Hohlkörper, der implodieren kann. Die Lebensdauer hängt von dem jeweiligen Halbleitermaterial und den Betriebsbedingungen (Wärme, Strom) ab. Die angegebene Lebensdauer reicht von einigen tausend Stunden bei 5-Watt-LED bis zu über 100.000 Stunden bei mit niedrigen Strömen betriebenen LED. Hohe Temperaturen (z. B. durch hohe Ströme) verkürzen die Lebensdauer der LED drastisch.
Aufgrund der möglichen geringen Bautiefe können LED-Möbelleuchten flächenbündig in 19mm Spanplatten eingesetzt werden. LED können als Niedervoltsystem betrieben werden (SELV) und entwickeln kaum Wärme (keine Entzündugsgefahr). Nicht nur um Beleuchtungszwecke zu erfüllen, sondern oft auch um das Möbel zu einem Lichtobjekt zu machen, werden LED in Möbel integriert.

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