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Neff Induktionskochfeld
Neff Induktionskochfeld 2

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Einbaugeräte

Induktionskochfeld
Michael   03 Juni 2009  
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Ein Induktionskochfeld ist eine besondere Form eines Glaskeramik-Kochfeldes, bei dem die gewünschte Hitze nicht in Heizwendeln, sondern durch einen Induktionsstrom (Wirbelstrom) im Boden des Kochtopfes entsteht. Dazu erzeugt das Kochfeld mit einer stromdurchflossenen Spule in einem z.B. Kochtopf ein magnetisches Wechselfeld (im Bereich von etwa 25 bis 50 kHz).
Um eine korrekte Funktionsweise zu erzielen, sind spezielle Kochtöpfe mit Böden aus ferromagnetischem Material erforderlich. Wird ein nicht geeigneter Kochtopf verwendet, erfolgt keine Wärmeentwicklung – der Topf bleibt kalt! Die meisten Induktionskochfelder schalten automatisch ab wenn kein ferromagnetischer Topf auf der Kochplatte steht.

Obwohl das Induktionskochfeld prinzipiell bei allen metallenen (stromleitenden) Töpfen (z.B. auch aus Aluminium) funktioniert, ist für eine ausreichend gute Funktion mit handelsüblichen Induktionskochfeldern spezielles Kochgeschirr mit Böden aus ferromagnetischem Material notwendig. Das magnetische Wechselfeld der Induktionsspule breitet sich in alle Richtungen aus. Erst der Einsatz von ferromagnetischem Material im Topfboden bewirkt eine sehr effektive Bündelung dieses Feldes, wodurch die abgestrahlte elektromagnetische Energie gezielt in die elektrisch leitende Unterseite des Topfes übertragen wird. So wird einerseits ein schnelles Aufheizen ermöglicht, andererseits wird die Abstrahlung an die Umwelt minimiert

Vorteile der Induktionskochfelder sind:

  • Sehr geringe Reaktionszeit auf Temperaturänderungen (sehr kurze Vorwärmzeit; schnelles, genau dosierbares Anbraten wie sonst nur beim Gasherd)
  • Eine relativ kühle Kochplatte, da diese sich nicht selbst, sondern nur am Topf erwärmt
  • Energieersparnis besonders bei kurzen Kochzeiten, da keine schwere Elektroplatte erwärmt werden muss und nicht wie beim Gasherd große Teile der Energie durch Strahlung und Konvektion verloren gehen, deshalb z.B. besonders geeignet für das Kochen mit einem Schnellkochtopf


Nachteile der Induktionskochfelder:

  • Höhere Kosten bei Kochgeschirr, da die meisten Kochtöpfe (Aluminium, viele Edelstähle, Keramik) nicht ferromagnetisch sind
  • Mögliche Beeinträchtigung der Funktion elektrischer Geräte wie Herzschrittmacher

Um zu überprüfen, ob Kochgeschirr für ein Induktionskochfeld geeignet ist, kann man folgenden Test durchführen: wenn ein Magnet auf der Unterseite haften bleibt, ist der Topf bzw. die Pfanne geeignet. Sollte beim Zubereiten von Speisen ein leises, „singendes“ Geräusch wahr genommen werden, so ist dies keineswegs als Defekt des Gerätes zu deuten. Dieses Geräusch tritt bei einigen Baureihen der Induktionskochfelder auf und ist völlig normal.

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