Hier ist der Link zur Montageanleitung von bauformat-Küchen. Auf S.4 werden Arbeitsplatten beschrieben.
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Health and Family
Hallo allerseits und einen guten Abend,
welche Dichtungsart empflehlen die hier schreibenden Experten? Ich schwanke zwischen Silikon oder wasserfestem Leim zur Abdichtung einer L-Eckverbindung von zwei APL. Was ist zu empfehlen? Hoffe die Arbeitsplatte muss so schnell nicht wieder auseinander gebaut werden, die Spüle ist fast drei Meter weg daher ist kein Problem mit Standnässe zu erwarten.
Gruß von der Bergstrasse
Ingo
Hier ist der Link zur Montageanleitung von bauformat-Küchen. Auf S.4 werden Arbeitsplatten beschrieben.
helmipur heißt das mittel der wahl
Hallo Ingo,
bezüglich der Resistenz gegen Feuchtigkeit kannst du nehmen was du möchtest. Wenn es Leim ist, benutze einen mit längerer Standzeit, sonst wird er schneller hart als du korrigieren kannst.
Ich selbst nehme ausschliesslich dauerelastische Dichtmassen hoher Qualität. Vornehmlich passe ich diese noch der Arbeitsplattenfarbe an und erhalte damit seit Jahren hervorragende und reklamationsfreie Verbindungen.
Hi Ingo,
in der "Suche" findest Du auch interessante Threads.

Da werden Tipps gegeben... und dann.
Die Unbelehrbaren![]()
MfG Homer
ich habe nur schlechte Erfahrungen mit Silikon gemacht, die liegen allerdings 15 bis 20 Jahre zurück. Seither nehme ich ausschliesslich Leim und habe NULL Probleme. Die Diskussion läuft auch in anderen Treads, deshalb habe ich mal Ausschnitte meiner letzten Arbeitsplatte Stressgetestet. 3 Nächte Wasser auf die Leimfugen und noch einen nassen Lappen drauf. Bisher noch kein Problem.
Was ich mir mal noch anschauen werde ist dieses "Helmi-Dingens" auf das hier manche schwören
*winke*
Samy


Samy, ich nehme ebenfalls Helmipur, gute Sache gugsch mol Hier
Hi,
Helmipur ist sicher die erste Wahl; allerdings läßt die Farbauswahl leicht zu wünschen übrig.
Weiterer Nachteil wäre die relativ lange Abbindezeit.
Ich verwende seit einiger Zeit PUR-Leim. Obere Kante PUR- drunter ne Spur Leim.(beschleunigt die Abbindezeit).
Großes Problem: manche APLs quellen schon bei der Angabe von Weißleim.
Geändert von shopfitter (29.12.2010 um 21:38 Uhr)
Den Einwand mit der langen Abbindezeit verstehe ich nicht. Ich lege Wert auf eine lange Abbindezeit. Die Küche steht 20 Jahre und länger und es ist doch wurscht ob das Abbinden 20 Minuten oder 2 Tage dauert.
Und in manchen Dingen bin ich auch unbelehrbar, das stimmt. Das haben schon einige versucht und nachdem ich auf sie hörte, weil ich musste, fing das Theater an.
Dichtmittel ist Dichtmittel und keines der hier genannten verhindert bei kontinuierlicher Feuchtigkeitseinwirkung das Aufquellen. Und wenn dauerelastische Dichtmassen für Verklebungen genutzt werden handelt es sich nicht, wie vielfach behauptet, um Wartungsfugen. Das ist was anderes.
Evtl. kann ich auch einfach nicht mit Leim umgehen. Bin ja kein Tischler.
Aber ich bin Ästhet und die schönsten Verbindungen gelingen mir mit farblich angepasstem Silikon.![]()
Hi Michael,
Spätestens beim Anblick meiner Arbeitshosen....kann ich auch nicht mit Leim umgehen
Überzeugen will ich Dich auch nicht; schließlich bin ich bekennender Eckverbindungsverächter....trotzdem wird hier der Begriff Dichtmittel leicht fehlgebraucht.
Der faule Kompromiss bei ner Eckverbindung bleibt die Kombi..Stabilität, keineswegs Dichtheit, dazu soll das Aufquellen der Spanplatte verhindert werden....
Wie das der Monteur erreicht ist letztendlich Banane und um noch mal auf den Tischler zurückzukommen; fachgerecht ist Deine Lösung nicht.
Allerdings ist die Realisierung einer der Feuchtigkeit ausgesetzten Spanplattenverbindung genausowenig fachgerecht.
Küchenmontage ist ja auch keine Tischlerarbeit.
Sture Tischler waren noch nie eine Hilfe und quasi 80% des Tages arbeitslos. Insofern nenne ich in unserer Materie "fachgerecht" was nachhaltig und schön ist.
Zugegebenerweise ist die von dir angesprochene Stabilität ein Problem. Dem wirke ich entgegen indem ich nicht nur APL-Auflagen in toten Ecken, sondern auch bei Eckschränken (Eckspülschrank und 90/90 80/80) schaffe.
Wer nur mit erstklassigem APL-Material zu tun hat, ist mit Leim gut bedient. Realistisch ist doch aber, dass ein hoher Prozentsatz der Lieferanten dermassen krumme Stränge liefern, die mich manchmal 30-45 Minuten Zeit pro Eckverbindung kosten. Das bekomme ich mit Leim nicht hin. Der härtet ab bevor ich fertig bin und jede anschliessende Korrekturmassnahme ist erfolglos.
Die Fuge muss natürlich auch halten.
Eine vollflächig verleimte Fuge ist schon extrem belastbar, es müsste aus der Spanplatte selbst ausreissen. Natürlich muss für möglichst gute Auflage der Platten gesorgt werden.
Ich habe mir jetzt mal dieses Helmipur angeschaut und bin noch nicht überzeugt, vorallem da ich so kleine 10g-Tuben mit so nem Zeugs schon mal in den Fingern hatte... fühlt sich kaum anders an wie Silikon... schaumer mal, ich habe vor das mal mit vergleichenden Tests zu probieren, bzw suche solche Tests und ihre Ergebnisse.
Grundsätzlich ist wohl fest zu stellen... Fugen, speziell im Feuchtbereich sind immer "gefährlich", vielleicht muss man damit auch leben.
Schaut auch mal da....Arbeitsplatte blüht an Stoßkante auf
*winke* und a guads Nei´s noch allen
Samy
Also ich habe es jetzt mit wasserfestem Leim abgedichtet / zusammengeleimt. Habe den Leim beidseitig vollflächig mit einem Pinsel dick aufgetragen und dann mit den Spannverschraubungen die APL zusammen gezogen. Den übesquellenden Leim habe ich abgewischt und die Platten so einen Tag ruhen lassen. Dann aus eher optischen Gründen eine ganz hauchdünne Naht (ca 1,5 mm breit) mit schwarzen Fenstersilikon oben auf der sichtaberen Stoßkante entlang gezogen. Sieht nun super aus und müsste ausreichend dicht sein.
Ach ja, es handelt sich dabei um schieferfarbene APL von RESOPAL des Typ Resoplex 3505/XX. Diese sind ziemlich leicht, da die Holzspäne in der Mitte der Platte mit Styroporkugeln gemischt sind. Unter der Oberfläche ist ein 3mm dicker Kustsoffliner in den die Spüle und das Kochfeld eingefräst wurden.
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