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Das Küchen-Forum befindet sich in der Kategorie:
Health and Family
Hallo Michael, Deinen letzten Beitrag finde ich sehr gut, da er die Thematik differenziert auflöst.
Deutlich wird auch: Ihr Spezialisten schreibt hier im Forum in verschiedenen Rollen. Du, Michael, als Monteur, Gatto als Küchenhändler und -verkäufer. Das sind - obwohl Ihr aus der Sicht von uns Kunden alle mit Küchen zu tun habt, verschiedene Paar Stiefel.
Ich glaube, der Kunde spürt irgendwann, ob der Verkäufer sich engagiert, weil beide Seiten auf gleicher Augenhöhe arbeiten und ermsthaft bei der Sache sind. Und auch der Verkäufer spürt irgendwann, ob der Kunde nur auf Angebots-Tournee ist, sich eigentlich schon entschieden hat (für einen anderen), aber noch einmal woanders Preise einholen geht, nur um seinen Verkäufer im Preis noch einmal zu drücken.
Wir waren im Vorfeld unseres Kaufs in einer Menge Studios, haben viele Küchenberater kennengelernt und vieles angeschaut. Wir haben uns aber immer bemüht, den Aufwand für den Berater minimal zu halten, z. B. indem wir nicht jeden Trockenbau und jedes Fitzelchen berechnen ließen, sondern z. T. nur Grobschätzungen eingeholt haben. Oder indem wir eine Standardplanung vorgaben, die der Berater nur abkupfern musste. Oder indem wir uns selber vorab im Internet informiert haben und nicht mit jeder Detailfrage x Berater beschäftigt haben.
So empfand ich es als durchaus fair.
Moin Racer.... letztlich muss ich im Grunde so rechnen, sprich ich könnte auch das Angebot so machen.
Bei mir hat sich herausgestellt, dass feste Einzelpreise für Baugruppen (Schrank x ....) nie die tatsächliche Kostenstruktur einer Küche darstellen... entweder zu teuer oder zu billig.
Sprich ich rechne das ganze Objekt.
Ich häng mal ein Angebot/Auftragsentwurf an. Feedback, speziell auch von Kundenseite, erwünscht.
*winke*
Samy
P.S.: die Preise wären verhandelbar![]()
Geändert von Schreinersam (09.06.2010 um 09:27 Uhr) Grund: Anhänge soll man auch anhängen *tztztz*
Hallo Sam,
du bist halt kein Billiger und weisst, was du wert bist. In Konkurrenz zu dir stehend würde ich das Angebot locker um 25% unterbieten und für drei Millionen liefern. Und zwar incl. aller Anschlüsse.![]()
du bst n Billigheimer ?
Hi,
Barzahlung an Ort und Stelle direkt nach Montage sehe ich allerdings kritisch.
Ich schicke die Abschlußrechnung zwar meist sehr bald nach der Montage raus, finde aber, der Kunde sollte Zeit haben, sich die Küche in Ruhe nochmal anzusehen, um sicherzugehen, daß die Leistung wirklich erbracht ist.
Skonto gewähre ich nicht mehr, das ziehen sich zu viele auch nach Fristende.
Planungsunterlagen gebe ich immernoch gerne heraus. Gerade wenn ich weiß, daß beim Kunden noch andere Angebote von Studios liegen, ist mir wichtig, daß er beim Vergleich sieht, was die anbieten und was bei mir anders und individueller ist.
Es gibt einen Händler in der Pfalz, dessen Angebote ich wirklich schätze-wenn sie beim Kunden zum Vergleich ausliegen, steigen meine Chancen beträchtlich.
Jens
ich kassiere auch sehr sehr selten in bar, allerdings will ich das Recht dazu haben, und alle anderen Zahlungsarten gelten nur Erfüllungshalber, sprich ein Scheck ist erst dann eine Zahlung, wenn er sich in Bargeld verwandelt hat (soll ja gelegentlich auch vorkommen, dass sich bspw. Schecks in Engel verwandeln... Flügel bekommen)
ich denke, es kristallisiert sich hier sehr schön heraus, wie jeder seine individuellen Stärken einsetzt und in Vorteile umwandelt.
Wer das tut, kann seine Unterlagen bedenkenlos herausgeben. Wer allerdings keine Stärken hat...
Soll ich dir sagen warum du kein Ordendliches Angebot bekommst und warum die Pläne im Laden bleiben? Nicht wegen uns Händlern sondern wegen euch Kunden!!
Hallo
sorry - aber bei solchen Aussagen hättest Du Dich bei mir als Händler disqualifiziert.
Der Kunde ist nicht der Feind. Der Kunde ist auch nicht verpflichtet, beim ersten besten Händler zu kaufen.
Wenn ich ein Auto kaufe, wird es niemand als verwerflich ansehen, wenn ich bei jedem Autohaus einen Wagen probefahre, der in mein Budget paßt.
Und wenn ich bis zu meiner Entscheidung 20 Wagen probefahre und mich von 20 Verkäufern beraten lassen bis zu meiner Entscheidung - auch dann ist das zu akzeptieren. Wenn ich den Wagen in meiner engeren Auswahl auch mal länger fahren will - auch das ist problemlos möglich.
Damit binde ich sicher genausoviel Zeit und "Aquisegeld" wie bei einem Küchenberater. Denn das Autohaus zahlt für den Vorführwagen, jeder km kostet die Geld (Wertverlust), das Benzin, die roten Nummernschilder und die Verkäuferzeit.
Kein Mensch wundert sich über sowas - auch kein Verkäufer. Und da bekomme ich auch ein genaues Angebot und kann es mit dem Angebot der Konkurrenz vergleichen.
Diesen Vorwurf an "die bösen Kunden" kann ich nun gar nicht verstehen - und ich arbeite sogar noch in einer Branche, die ebenfalls von "Geistesleistung" lebt - ich bin in einem Architekturbüro - und da gehört eine verbindliche Kostenberechnung für den Kunden zu den Pflichten. Mit Einzelkosten. Und auch uns passiert es, daß nach den ersten Terminen der Kunde noch abspringt - und nicht immer kann man da ne Rechnung schicken - auch wir müssen manches Mal was unter Aquise abbuchen...
Wendy
Ich muss meine Aussage über unseren Küchenverkäufer revidieren. Diese Woche hat eine Bekannte dort gekauft und sie hatte vor ca. 4 Wochen ein schriftliches Angebot per Post von ihm erhalten.Samy.... und unser Küchenberater, bei dem wir gekauft haben (auch Küchen-Schreiner wie Du), macht es eher nicht, aus den gleichen Gründen wie Du, Ausnahmen macht er hin und wieder... Ulla
Ich denke, bei gefühltem seriösen Interesse und wie Gatto immer so schön sagt "auf gleicher Augenhöhe"....
Wendy, das spricht nicht gegen Deine Erfahrungen und Haltung!
Also ich fange nicht das diskutieren an,
da hab ich keine lust darauf aber ich hab
das problem glücklicherweise auch nicht erst
unterschreibt der kunde einen planungsvertrag
dann nehme ich den bleistift in die hand.
........ und was kostet der Planungsvertrag?
oh je, da hat *mein* Küchenschreiner wohl was falsch gemacht .. wir haben garnichts unterschrieben und von ihm trotzdem alle Pläne und Offerten bekommen .. mhh und Geld hat er von uns auch noch kein gesehen...
Handschlag zählt wohl bei Dir nicht mehr?
@User001: so wie Du rüber kommst, würde ich mit Dir eher nicht geschäften
@Nice-nofret
ich gehe ebenfalls davon aus, dass wir nie
ins geschäft gekommen wären.
Also ich arbeite entweder auf Stundenbasis als
"Architekt" (habe nie Studiert) in Planerischer und
beratender Forum. Wenn der Kunde zum Beispiel seinen Haus-
und Hofschreiner hat oder verpflichtungen gegenüber
anderen Studios hat.
Der Planungsvertrag wir über eine Summe X abgeschlossen
jenachdem wie viel der Kunde ausgeben möchte. Allerdings
setzt der Planungsvertrag auch eine Mindestsummer voraus.
User, damit kann man sicherlich sein Geld verdienen, das aber hat doch eigentlich gar nichts mit dem Alltagsgeschäft eines Küchenstudios oder Küchenfachmarktes zu tun.
Ich gehe auch mal davon aus, das Dein Klientel auch ein ganz anderes ist.
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