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Das Küchen-Forum befindet sich in der Kategorie:
Health and Family
Hallo liebes Forum,
wie steht es um den Küchenhandel und welches Bild bekommt der Kunde beim Küchenkauf?
Das Fazit dieses Artikels, beim dem es sich zwar nur um 15 regionale Testkäufe handelt, scheint ziemlich eindeutig und verbesserungswürdig.
Oder handelt es sich doch um Ausnahmen?
Hier geht es zum Artikel
Geändert von Michael (10.01.2012 um 22:32 Uhr)
Da hatte ich ein riesenlanges Statement fertig, und war beim "Knopf drücken offline" schade.. weg ist es...
Also die Kurzform:
Ja, ich glaube, dass es in den überwiegenden Fällen so ist.
Schade das offensichtlich wieder mal nur Platzhirsche besucht wurden (Zitat: "genannte Hersteller waren Alno, Nobilia, Nolte und Wellmann") Meiner Meinung nach wohl eher Preiseinstieg als Mittelklasse.. obwohl für 15.000,00 € mit Geräten sicherlich mehr drin gewesen wäre..
Bei "Inhabergeführten Geschäften" (also dort, wo der Chef noch selbst bedient..) liegt meiner Meinung nach die Motivation deutlich höher, dennoch sollte jeder Händler seinen Auftritt und seine Show täglich immerwieder hinterfragen und verbessern, das geht mit dem Kaffee und der Bedarfsermittlung los.. (sollten Basics sein...) das kann bis zum Kochevent ausgebaut werden... (was viele exklusive Händler mit sehr viel Erfolg machen.. erst mit dem Kunden kochen, dann planen..., gute Show, wertiges und leichtes Verkaufen)
Bei einigen Punkten: also Qualitätsunterschiede von Herstellern sowie die Extras von Eckschränken, verweise ich mal auf dieses Forum... häufig wird gefragt welcher Hersteller besser ist, unsere Antwort lautet in den meißten Fällen, schaut euch den Service des Händlers an, das Produkt ist nicht entscheidend... (oder ?? ) und über das vordergründige Verkaufsargument für Eckschränke brauche ich auch nicht viel Worte verlieren, wir wissen, dass dieses Argument, kein Argument ist...
mfg
Racer
P.S. eine Chance mehr für die "kleinen Feinen" sich hier zu profilieren... traurige aber wahr ist natürlich, dass die Endkunden nunmal eine Küche brauchen, die werden wegen des fehlenden Verkaufserlebnisses sicherlich nicht auf die Küche verzichten und deswegen ein Auto kaufen, nur weil das Verkaufserlebnis besser ist... aber sie werden mehr Geld dafür ausgeben...
Hallo,
ich bin zwar nicht in der Küchenbranche tätig, habe jedoch beruflich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun.
Meiner Meinung nach wird der Begriff "Dialog" sehr unterschätzt. Hier geht es nämlich zu 50% auch um das Zuhören, das Verarbeiten des Gehörten, das wirkliche Interesse am Inhalt des Gehörten, eine darauf folgende Resonanz und die damit verbundene Wertschätzung seines Gegenübers.
Es ist eine Unmöglichkeit, wenn dem Gegenüber jegliche Kompetenz - im Vorhinein - abgesprochen wird. Kein Küchenkäufer kommt ohne "Wunsch", oder ohne "Intention" in ein Küchenstudio. Es ist also auch eine sehr emotionale Angelegenheit. Und hier werden m. E. Chancen verpasst. Bindet man die Kunden mit Herz und Verstand in die Planung ein und findet ein wirklicher Dialog statt, wird man ein zufriedenes Klientel haben. Das Erleben von Selbstwirksamkeit ist wichtig! Für Kunden genauso, wie für Verkäufer!
LG
Schatz
Hallo zusammen.
Es ist gut, dass diese Studie so ausgefallen ist. Ich hoffe, dass die Endkunden nun aufmerksamer durch den Küchenhandel wandern und nicht nur auf den Preis achten. Der Preis alleine ist relativ, wichtig ist doch was man für sein Geld bekommt. *crazy*
Nicht zuletzt ist der Service wichtig und ein guter Service kostet nun mal extra.
Service ist für mich auch die Beratungsqualität und diese steht und fällt nun mal auch mit dem Interesse des Verkäufers an der Materie. Ein guter Küchenverkäufer ist nicht nur planerisch versiert und geht auf die Wünsche des Kunden ein sondern hat ebenso Spass am Kochen und häuslichen Arbeiten sowie am Handwerklichen. Diese Spezies ist aber nur sehr selten vorzufinden.
Leider wird diese extra Ausbildung vom Handel auch nicht generell gefördert. Bei den benannten Produkten, in dem der Preisverhau am Stärksten ist, bleibt wohl auch kein Spielraum für "solche Scherze" Da sollte sich der Kunde darüber im klaren sein, das er für BILLIGGELD nicht zu viel geboten bekommt.
Andererseits sehen wir dem Kunden im Segment 10-15.000 Euro etwas anders endgegen und weisen doch an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass er im oberen Mittelpreissegment schon auch mal den Fachhändler an der Ecke besuchen sollte, damit ihm der Spass am Küchenkauf nicht vergeht. Dieser sollte doch besser in der Lage sein im Rahmen seiner Möglichkeiten das Beste für den Kunden aus dem Budget herauszuholen
Bei der Großfläche ist dieser Kunde wohl meistens nicht so gut aufgehoben. Alllerdings gibt es auch hier Ausnahmen.
Den richtigen Partner für die eigene Küche zu finden ist die bekannte Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Grüße von
h.wai
Habe mit Freude die Studie gelesen und dabei festgestellt,
dass ich offensichtlich ( fast ) alles richtig mache.
Völlig richtig. Eine Beispiel hierfür ist, wenn meine Frau - keine Ahnung von Küchenplanung -Meiner Meinung nach wird der Begriff "Dialog" sehr unterschätzt
Kunden durch die Ausstellung führt, weil das Verkaufsteam in Beratungsgesprächen ist. Zu
meinem SEHR großen Erstaunen bedanken sich die meisten Kunden für die gute Beratung
bei meiner Frau .... und meistens hat sie dann auch den Grundriss und die wichtigen Info's
von den Kunden bekommen, weiß z.B. wie die Katze heißt, wo "Frau Kundin" arbeitet und all
die persönlichen Dinge. Das ist die halbe Miete.![]()
Hallo Schatz,
für mich war der Artikel insofern besonders interessant, weil ich erst vor wenigen Wochen zwecks Lampenkauf ein Möbelhaus betreten habe und mir natürlich auch einige Verkaufsgespräche in der hiesigen Küchenabteilung nicht entgehen liess.
Dort geht es genau so zu, wie Du es geschrieben hast: Es wird nicht mehr zugehört.
Mein Eindruck war, dass die geballte Inkompetenz durch die Wortgewalt der Verkäufer zu überdecken versucht wurde.
Sollte der Kunde mal zu Wort kommen, dann höchstens um eine Frage zu beantworten. Wenn es doch einer wagte ganze Sätze zu sprechen wurde diese Zeit vom Verkäufer genutzt seine Computergrafik zu vervollständigen.
Auf andere Dinge des Alltags übertragen kommt man schnell zu der Frage, ob es sich hierbei nicht um ein gesamtgesellschaftliches Problem handelt.
Hallo Michael,
sicherlich hast Du Recht wenn Du diese Vermutung anstellst, es ließe sich auch noch spezifizieren und (ich will hier nicht zu trocken werden) es ist multikausal.
Es hat ein wenig mit Individualisierung zu tun, ein wenig mit Reizüberflutung, hinzu kommt eine Prise Ignoranz, Wertschätzung ist ein Fremdwort und, und, und.
Dem Wort wird nicht mehr so viel Gewicht beigemessen, was auch an der mangelhaften Lesekompetenz - bei vielen Kindern und Jugendlichen - festgemacht werden kann.
Mit der Erfindung der Heizung ist es um die Menschheit geschehen..., von da an war Essig mit Kommunikation im eigentlichen Sinne![]()
. Jeder im eigenen beheizten Zimmer, der Anfang vom Ende der Menschheit
![]()
LG
Schatz
finde den artikel recht nichtsaussagend. sorry, nicht mein fall, erstmal zu sagen GROSSE ist schon echt ALLE-ÜBER-EINEN-KAMM. würde mal sagen. an die falschen Berater gerateneventuell auch zur falschen zeit gekommen. ich kann von mir und meinen Kollegen nur sagen, wir hören schon gut zu und verarbeiten schon das gehörte. Logisch will man das Maximum an Umsatz aus dem Kunden holen, aber definitiv weghören, zielt meist darauf hinaus, dass der Kunde nicht unterzeichnet. und auf Innovationen weisen wir immer hin, allein weil Neuheiten oder eigenheiten oft mehr Umsatz und somit mehr Provision bringen. okay, dass nolte INNEN WIE AUSSEN macht ist nicht unbedingt ein vorteil, aber auch nicht zwingend ein nachteil und bei GRAU wäre auch ich da vorsichtig :-) weil dunkel im Schrank.
also ich finde den Artikel nichtssagend, da keine Unternehmen genannt werden. ausser die Küchenhersteller
Gruss TIno
von drei Küchenberatern, die ich in den letzten Wochen gesprochen habe, waren zwei ruhig, aufmerksam und engagiert. einer fiel für mich aus, weil das Möbelhaus, für das er arbeitet, eine bestimmte Sache, die ich will nicht anbietet. Den zweiten suche ich morgen auf.
Der Dritte war ein rechter eitler Geck, der mich immer wieder damit beeindrucken wollte, wie gut er sich auskennt und dass ich keine Ahnung habe. Er hat mir - weil ich nicht gleich genau sagen wollte (bzw. konnte), was ich genau will (Fronten, E-Geräte, Griffe, einfach alles) - unterstellt, ich käme nur zum Schauen und Arbeitmachen und wolle nicht kaufen. Das fand ich wirklich infam. Mein Mann wartete zwischenzeitlich in der kleinen Cafeteria, in der sich ein paar Küchenplaner des Hauses über Kunden abfällig äußerten.
Vielleicht hätte man es in diesem Haus ja gut gemacht, aber ich war dann so verärgert über diese schlechten Manieren, dass ich einen weiteren Termin - er rief mich nach einer Woche an - abgelehnt habe.
immerhin: 2 von 3en fand ich professionell, auch wenn jeder natürlich soviel wie möglich verdienen will. zu einem vierten aus einem 'richtigen' Küchenstudio will ich jetzt auch mal gehen
inge
Hallo Inge,
Einem kleinen Küchenhändler ist ein zufriedener Kunde wichtiger als ein unzufriedener, den man zuvor ausgenommen hat. In der Regel jedenfalls.auch wenn jeder natürlich soviel wie möglich verdienen will
Zufriedene Kunden sichern durch ihre Empfehlungen sein Überleben. Unzufriedene, weil ausgenommene, sorgen für seinen Untergang.
Wer klein ist, ist dazu verdammt einen guten Job zu machen, mit dem auch der Kunde einverstanden ist.
Die Grossen dagegen setzen andere Prioritäten. Auch hier wieder: In der Regel.![]()
was leider trotzdem die falschen trifft, weil die grossen leben immer nur von dem einzelnen "kleinen" Mitarbeiter. wenn ich meine arbeit nicht richtig mache, heisst es: DER VERKÄUFER XYZ BAUT NUR MIST, ABER DIE REKLAABTEILUNG ARBEITET GUT... ergo kommt zu dir als Verkäufer kein Kunde mehr. da ich das vermeiden will mache ich natürlich meine Arbeit auch konsequent perfekt ... so gut es halt geht...![]()
ich war heute bei einem großen industriellen Küchenanbieter (möbelhaus)... und hatte ein zweistündiges Gespräch und war dann ziemlich geschafft, der Mitarbeiter aber noch recht frisch
...
also, das ist ja nun keine repräsentative Stichprobe, aber der war ziemlich gut, sag ich mal so als Laie. Warum er so gut war, weiß ich nicht... macht er es mit Herzblut, hatte er gute Schulungen, einen guten Chef... oder alles miteinander.
werde mich aber noch bei einem guten Küchenstudio-Familienbetrieb vorstellig machen, weil mir dieses dringend empfohlen wurde. Ist letztlich auch eine Preisfrage und dieses Küchenstudio konzentiert sich vielleicht zu stark auf höherpreisige Lieferanten, so dass es letzlich für uns doch zu teuer wird, auch wenn dort gut gearbeitet wird. Man wird sehen!
im Übrigen muss ich als Kundin und als frischgebackene Hausbesitzerin, die sich ja noch um andere Räume als die Küche kümmern muss, sagen:
um die Küchenbranche kann es so schlecht nicht bestellt sein, wenn es Foren wie dieses gibt, d.h. wenn es Küchenplaner wie hier gibt, die sich selbst organisieren und öffentliche Diskussionen über das "Gewerk" Küche zulassen und einladen.
Ich habe auch im Bereich Bad, Wohnzimmer usw. im Netz gesucht und nichts vergleichbares gefunden. Keine einzige Branche außer der Küchenbranche schafft es anscheinend, so etwas wie hier auf die Beine zu stellen.
also macht Euch nicht allzu schlecht
inge.
Und da liegt der Hase im Pfeffer![]()
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Oft erweckt die Ausstellung diesen Eindruck. Das hat aber mehr damit was zu tun, dass die Küchen einfach anders, ev. etwas liebevoller, geplant, dekoriert und gezeigt werden. Und Liebe gibts gratisIst letztlich auch eine Preisfrage und dieses Küchenstudio konzentiert sich vielleicht zu stark auf höherpreisige Lieferanten, so dass es letzlich für uns doch zu teuer wird, auch wenn dort gut gearbeitet wird. Man wird sehen!![]()
Hallo Inge,
Tipp mal VW-Golf Forum bei Google ein.um die Küchenbranche kann es so schlecht nicht bestellt sein, wenn es Foren wie dieses gibt, d.h. wenn es Küchenplaner wie hier gibt, die sich selbst organisieren und öffentliche Diskussionen über das "Gewerk" Küche zulassen und einladen.Demnach scheint es um die Autoindustrie auch nicht schlecht bestellt zu sein.
Wenn Du schreibst: "Diskussionen zulassen", wird mir wieder deutlich, wie viel diese Branche mit Geheimnis, Vertuschung, etc. zu tun hat. Ich glaube, dass dein Eindruck den wahren Ruf der Branche wiederspiegelt, und weil das so ist, gibt es dieses Forum.
Denn es gibt sie wirklich: Diejenigen, die diesen Job verdammt gerne machen und trotz Offenheit und Ehrlichkeit erfolgreich sind.
Viele davon geben hier ohne Gewinnabsichten einen Einblick in das komplexe Thema. Und viele, die davon profitieren konnten, machen anschliessend auch mit.
Wie es also um die gesamte Küchenbranche steht, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber uns macht es hier Spass, und das ist das Wichtigste.![]()
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