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aus gegebenem Anlass möchten wir darauf hinweisen, daß aufgrund eines Erlasses des Landgerichts Hamburg - Zivilkammer 12 - am 03.02.2012 ein Beschluss gefasst wurde, der es uns verbietet, gewisse Wortkonstellationen in Verbindung mit einem Händler wiederzugeben. Um in dieser Richtung kein Risiko einzugehen wurde der gesamte Forenbereich mit einer Autokorrektur versehen, der beim Verfassen eines Beitrages diese Wörter korrigiert - oder nennen wir es so wie es ist - zensiert. Nähere Angaben, die gesamte Vorgeschichte und Informationen darüber, wie jeder uns helfen kann, erhalten Sie in diesem Thema.
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Forum: Teilaspekte zur Küchenplanung - Thema:

Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

- Allgemeines zum Thema Einbauküche
  1. #181
    Mitglied Avatar von tantchen
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    29.01.2009
    Ort
    Meckenbeuren, Bodensee
    Beiträge
    1.822

    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Zitat Zitat von Nice-nofret Beitrag anzeigen
    ich brauche nicht den Einzelpreis für einzelne Schränke oder Wangen etc. .. aber wenn ich Möbel, Apparate etc separat sehen, dann kann ich sagen an welcher Position ich bereit bin zu drehen.
    Klar, ich meinte damit auch eher die Phase VOR einem konkreten Angebot. Wenn ich in einen Laden komme und mich erstmal umschauen möchte. Irgendwie widerstrebt es mir halt, sofort mit einem Planer hinzusitzen, da womöglich zwei Stunden zu basteln - nur um dann hinterher festzustellen, dass das alles viel zu teuer wird. Dann geht das Prozedre vielleicht wieder von vorne los... Da hätte ich halt lieber ein paar (abgespeckte) Beispielküchen, ohne viele Preistreiber drin, um schon im Laden ein GEfühl dafür zu bekommen, was ich mir an Möbeln leisten kann/evtl. könnte.

    Später, wenn ich dann schon einige Angebote gesehen und ein Gefühl dafür entwickelt habe, was ich für mein Geld in etwa bekomme - dann hast Recht. Da bringt die Preisliste für Einzelteile dann nicht mehr so viel.

  2. #182
    Moderator Avatar von martin
    Registriert seit
    23.01.2006
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    Barsinghausen
    Beiträge
    5.326

    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Hallo Andrea,

    in allen Möbelpreislisten gibt es eigentlich immer eine Angabe über den ungefähren prozentualen Preisunterschied der einzelnen Preisgruppen. Meine persönliche Erfahrung: manchmal stimmt's sogar .

    Einzelposten mag mit den 3 Posten Möbel, Geräte, Zubehör geht in den meisten Fällen sicherlich. Detailliert nach allen Lieferanten wäre so ungefähr, als ob Du mit Deiner letzen Lohnabrechnung auf der Stirn durch die Straßen rennst.

    Und nur BTW: wenn Du ein Haus baust, sagt Dir der Elektriker, was eine Steckdose zusätzlich kostet, die Einzelpreise für Lohn, Kabel, Schalterdose, Gips und Objekt erzählt er Dir auch nicht.

  3. #183
    Team Avatar von racer
    Registriert seit
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    Münster
    Beiträge
    3.047

    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Das ist hier ja wieder mal eine Diskussion...

    Ja Royalblue, dann ist das wie vor 20 Jahren, nur mit dem Unterschied, dass Excel und das CAD Programm den Block und den Bleistift ersetzen, was auch schon viel Zeit spart...

    Wir haben als Hersteller letzte Woche mit den namhaften Softwarehäusern zusammen gesessen. Stand der Dinge: Keines, der auf dem Markt erhältlichen Planungssysteme kann unser Möbelprogramm zur Zeit komplett und fehlerfrei darstellen.

    Sonderanfertigungen im grifflsosen Bereich lassen sich weder zeichnen noch kalkulieren. Die manuelle Änderung verbräuchte demnach mehr Zeit, als das gesamte Angebot gleich per Excel und Cad zu erstellen... Bei keinem meiner Händler gibt es ein Angebot nach 3 Stunden zum mitnehmen... Die Angebotserstellung dauert immer 1-3 Werktage mindestens...

    Die von Dir beschriebene Vorgehensweise mag bei kleinen L Küchen oder Zeilen funktionieren, jedoch funktioniert sie nicht, bei richtigen Küchen... für unsere unique Baureihe mit Stein oder Corianfronten gibt es nicht einmal eine Preisliste unsererseits. Die Angebote für diese Küche werden bei uns einzeln kalkuliert. Das geht unter Umständen nach qm Material und Anzahl der Scharniere... eine vergleichbare Angebotserstellung ist dabei somit gar nicht darstellbar... da es sich komplett um eine Einzelanfertigung handelt..

    mfg

    Racer

  4. #184
    Spezialist Avatar von Wolfgang 01
    Registriert seit
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    Beiträge
    1.181

    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Die Kunden, die es dafür braucht, sind aber auch selten. Die meisten Küchen werden doch im unteren bis mittleren Preissegment verkauft.

    Und hier ist es möglich, meiner Meinung nach auch sinnvoll, dass da der Händler so Transparent wie möglich ist.

    Klar kommt es auf das Gesamtpaket an, was bietet Händler A und was B.

    Aber machen wir uns doch nichts vor. Wer vergleicht heute nicht? Macht doch fast jeder wenn es möglich ist. Das die Kunden heute im Internet nach den Preisen gucken ist doch fast selbstverständlich. Und dann macht eine Einzelpreisauflistung auch Sinn. Wenn der Kunde weiss, was die Möbel und die Geräte jeweils einzeln kosten, kann er ja selber wählen, wie er seine Küche zusammenstellt. Wie das ganze dann eins wird, klar, darüber muß dann diskutiert werden. Ich sehe ja auch nicht ein, dass ich beispielsweise Geräte von Internethändlern in unsere Küchen einbaue. Jedenfalls nicht kostenlos.

    Anders sieht es natürlich bei sehr hochwertigen Küchen, wie racer sie beschrieben hat, aus. Ich denke mal, dass da der Preis nicht unbedingt die erste Geige spielt. Da kommen andere Faktoren zum tragen. Da spielt eine andere Transparenz eine Rolle.
    Aber im günstigen Bereich ist jeder froh, wenn er ein paar Euro sparen kann. Und das funktioniert halt nur wenn ich als Kunde eins zu eins vergleichen kann.

    LG Wolfgang

  5. #185
    Team Avatar von Cooki
    Registriert seit
    10.10.2008
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    3....
    Beiträge
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    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Hier fehlt das Salz in der Wunde!

    Ich glaube schon, dass ein verantwortungsbewusster Küchenberater den Kunden so gut es geht aufklärt.

    Aufklärung heisst für mich:
    • Materialkunde aller gewünschten Warengruppen
    • Planungsmöglichkeiten aufzeigen
    • auf Arbeitsabläufe hinweisen
    • auf die Bedürfnisse eingehen
    • auf Sonderwünsche eingehen
    • Planungsmängel am Raum aufzeigen
    • Schwierigkeiten eventueller Umsetzungen erläutern
    • Raumgestaltung ( Wände, Böden etc. ) anpassen
    • Lichtplanung
    • E-Geräte und Zubehör definieren und pro und Kontras diskutieren
    • Abluftlösungen durchsprechen
    • ggf. Änderungsmöglichkeiten der Installationen ansprechen
    • etc.
    Wenn man damit durch ist, sind einige Stunden vergangen.

    Jetzt soll ich Ihm alles detailliert mitgeben, damit der Nächste ( bequeme, inkompetente oder auch nur schlaue Kollege ) nur noch seinen Preis drunterschreiben muss?

    Ich verdien mein Geld mit Küchen verkaufen und die Beratung gehört natürlich dazu.

    Wer mehr Transparenz will, der soll zum Glaser gehn.

    Gruß cooki

    P.S. Hatte gestern einen Kunden. Er kam mit einer Zeichnung und meinte, 3 Tage im Internet gebastelt zu haben. Es war aber mit einem professionellen Planungsprogramm ( Carat ) erstellt und der Architektenblock war unten abgerissen. Ich hab Ihn im Glauben gelassen, dass ich auf dem Baum schlafe.

    Soviel zur Ehrlichkeit der Kunden, und das ist keine Seltenheit und ein kleiner Auszug. Aber dieser Erwartung bestimmt Ehrlichkeit vom Verkäufer.

  6. #186
    Mitglied Avatar von neko
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    München
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    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Zitat Zitat von Cooki Beitrag anzeigen
    Wer mehr Transparenz will, der soll zum Glaser gehn.


    Wart's ab! Kommt alles noch - Plexiglas, Acrylglas...

    neko

  7. #187
    Mitglied
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    19

    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Zitat Zitat von Cooki Beitrag anzeigen
    Ich verdien mein Geld mit Küchen verkaufen und die Beratung gehört natürlich dazu.

    Wer mehr Transparenz will, der soll zum Glaser gehn.
    Das kann man so stehen lassen und ist auch in Ordnung. Aber ich denke mittelfristig greift dieses Prinzip nur in höherpreisigen Bereich , z.B. über 15000 Euro. Oder wie Racer sagt bei "richtigen" Küchen.

    Der kleine oder mittlere Kunde will selber mitplanen , Kostenstrukturen verstehen und hinterfragen, eben mehr Transparenz.
    Ich denke das steht ausser Frage, den diesen Wunsch haben in irgendeiner Weise hier fast alle Küchenkäufer, man braucht sich die Beiträge nur anzuschauen.

    Sollte es also in der näheren Zukunft dazu kommen das immer mehr dieser Kunden z.B. bei Ikea ihre Küche kaufen, dann liegt das sicher auch daran das die Kunden dort ihren Wunsch nach Transparenz erfüllt bekommen.

    Sollte man also Marktanteile verlieren und immer mehr klassische Hersteller und Händler beissen ins Gras, so darf man dann aber nicht dem bösen schwedischen Möbelgiganten die Schuld geben das er Kundentrends erkennt und verfolgt während man selbst selig schlummert.

    Eventuell gibts diesen Trand ja schon, mir zumindest kommt es so vor als ob deutlich mehr Leute sich eine Küche bei Ikea kaufen.

    Ich habe als Kunde Wünsche die ich erfüllt haben möchte. Da interessiert es mich überhaupt nicht warum etwas nicht geht. Ich gehe dahin wo ich Sie erfüllt bekomme. Alles andere ist mir egal.
    Geändert von Royalblue (18.02.2010 um 10:03 Uhr)

  8. #188
    Mitglied Avatar von neko
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    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Würde es das Geschäft im mittleren und besonders unteren Preissegment nicht für alle Beteiligten entstressen, wenn man pro Anbieter einen klar definierten, von mir aus auch etwas umfangreicheren, Satz an Möbelstücken hat?

    So die Top500 gefragten Teile? Ich denke, als Kunde 500 Stücke, bei denen im Schnitt 3-5 Stücke eh nur Variationen voneinander sind, ist überschaubar.

    Dazu dann APL, Rückwand, Innenausstattungen, Licht. Elektrogeräte sind dann wieder ein Ding für sich, da hier ja jeweils wieder zig Anbieter mitspielen wollen.

    Das ist alles überschaubar. Wenm man was haben will, was nicht im Katalog steht, muss man fragen und das wird auch klar kommuniziert. (Ist dann Sonderanfertigung und kostet je nach Aufwand...)

    Preis: schickt die Blockverrechnung zum Teufel oder erklärt dem Kunden, dass es meist kurzlebige, günstige Kombinationen im Angebot gibt, nach denen man fragen sollte.

    Fronten werden %-weise gesteigert - z.B. 10%-Schritte linear.

    APL - da ist zwar die Menge an Stein schon fast nicht mehr zu erfassen, aber ansich finde ich den Bereich noch halbwegs überschaubar.

    Dazu dann die menschliche Leistung und *die* muss je nach Region und Aufwand bezifferbar (abgeschätzt) sein.

    Dann ist die Arbeit des Beraters in 80% der Fälle aufs Beraten beschränkt, ggf. hübsches Bildchen zeichnen, Handwerker und Lieferanten koordinieren, echte Basarverhandlung (also mal am Preis noch 10-20% runterfeilschen oder sowas... aber keine Mondpreise).

    Das ist auch Arbeit, die, wenn man dem Kunden sagt, wie viel das ist, der Kunde sicher auch gerne entweder selbst macht oder jemandem überlässt, der sich damit auskennt...

    Für mich sieht das so aus, als hätte sich die Branche da in einem hochkomplizierten Wirrwarr an und Möglichkeiten verstrickt, was in keinem Verhältnis zum Ziel steht: eine kostengünstige, einfache Küche (80% der Kunden kommen mit Standard hin!). Kein Objekt für die nächsten 200 Jahre.

    neko

  9. #189
    Mitglied
    Registriert seit
    04.02.2011
    Beiträge
    1

    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    [FONT=Calibri][/FONT]
    Zitat Zitat von Küchenbär Beitrag anzeigen
    Hallo erstmal,

    so wir waren mit unserer *Eigenen* Planung bei den verschiedensten Küchenhäusern mit welchem Ergebnis?
    Keines hat uns die Einzelpreise Ihres Angebotes überlassen es gab immer nur eine "Endsumme" egal ob Vesta, Marquardt, Möbel Mann oder ein kl. Küchenhaus die einzigen die wenigstens einen Plan herausgaben war Marquardt!!!
    Nun was sagen denn die Profis dazu?
    Dabei muss man anmerken das die teuerste und am wenigsten ansprechende optik durch das kl. Fachküchenstudio ausgearbeitet wurde.
    Wenn ich mich bei einem Handwerker über Arbeiten informiere oder bei einem Fußbodenfachverkäufer ein Angebot machen lasse bekomme ich jeden Preis genannt und zur Entscheidungsfindung mit nach Hause.
    Wieso sollte das bei einer Küche nicht möglich sein??
    Wer sich ein Auto aussucht geht ja auch von Händler zu Händler fragt nach einem Fahrzeug wie er sich das Vorstellt bekommt ein detailiertes Angebot mit, möglichst noch eine Probefahrt und das ganze geht auch nicht inerhalb von 5 Min und der Händler ist auch nicht sicher ob der Kunde nicht bei einem Mitbewerber sich das gleiche Fahrzeug für 500€ günstiger kauft.
    Trotzdem erwartet jeder auch der Küchenfachhändler das sich seine Kunden mit eienr pauschalen Aussage zufrieden geben.
    I C H kann das nicht nachvollziehen!!!

    Küchenbär
    Dieses Statement zeigt auf eindrucksvolle Weise, welchen Stellenwert unsere Arbeit bei unseren Kunden einnimmt. - Wir sind eben nur Küchenfuzzies".

    Dabei müssen wir - zumindest im gehobenen Küchenfachhandel - die Kenntnisse von Sanitärleuten, Elektrikern, Innenarchitekten und manchmal sogar noch des Seelendoktors auf uns vereinen.

    Meine Laufbahn hat mich von einem Küchenhersteller mit Direktvertrieb über verschiedene renommierte Küchenstudios und Hersteller geführt.
    Nach mittlerweile über 35 Jahren habe ich mich nun im Alter von 56 Jahren entschlossen, diesem ganzen Kundensumpf endgültig den Rücken zu kehren und einen Neuanfang in einer ganz anderen Branche zu wagen.







    Es hat sich viel verändert in diesen 35 Jahren, an erster Stelle die Kundenmentalität. Diejenigen welche am lautesten nach Einzelpreisen und Unterlagen schreien (Um sie zu Hause prüfen und in Ruhe entscheiden können - ich lache mich kaputt) sind in ihrem Beruf diejenigen, die ohne Bezahlung nicht mal den kleinen Finger rühren.
    Ihre Überstunden werden dem Kunden auf die Rechnung gepackt, ohne dass es dieser überhaupt bemerkt.
    Werdet Euch mal darüber klar, auch ein Küchenfuzzy ist u.Ust. Familienvater mit Verantwortung und allen damit zusammenhängenden Pflichten und kann nicht vom Verschenken seiner Expertise leben. In der Regel wird auf auf Provisionsbasis, gearbeitet, in den meisten Fällen mit einem minimalen Grundgehalt, zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.
    Überhaupt: Was ist aus unsere Gesellschaft geworden, wo Dienstleistung als selbstverständlich kostenlos vorausgesetzt wird?

    Liebe Kunden!
    Über 30 Jahre lang habe ich nun Spanplattenkisten auf dem Papier nebeneinander gestellt (Mehr kann ich ja nach Eurer Ansicht nicht)
    Ich habe lange genug Eure Launen hingenommen und auch mit stoischer Ruhe ertragen, wenn im 4. Beratungsgespräch nach bis zu 40 Stunden Planungsarbeit am Zeichenbrett und Computer mit diversen umgesetzten Änderungswünschen von Euch der Hinweis kam, dass es ja den angebotenen Herd im Internet noch 100,-- günstiger gibt.

    Ich werde meine Expertise nicht mehr kostenlos unters Volk streuen und spare mir künftig die Diskussion über die Herausgabe meiner Einrichtungsplanungen zum Nulltarif.

    Ich mache mir Eure Probleme nicht mehr zu eigen indem ich versuche, aus Euren 4 Wänden das Optimum an Funktion und Gestaltung heraus zu kitzeln mit dem Ergebnis dass nach meinem unermüdlichen Einsatz plötzlich der Bekannte auf dem Plan erscheint, wo Ihr ja „Verpflichtungen“ habt und Ihr das Geschäft mit ihm machen müsst.
    Ergötzt Euch an Eurem Angebotstourismus und jagt nach Euren Schnäppchen.
    Verursacht den Ladeninhabern immer mehr Kosten durch Euren Angebotstourismus bis diese daran ersticken und insbesondere der kleine individuelle Fachhandel stirbt und ihr endlich alles beim Küchen-ALDI oder noch besser im www erwerben müsst.
    Klopft Euch selbst auf die Schultern wenn ihr 150,-- spart, dafür aber einen immensen Zeitaufwand betreibt, um dann am Abend nach Eurem Erfolgserlebnis mit stolz geschwellter Brust vor dem Spiegel zu stehen und Euch einzureden wie toll ihr seid, weil Ihr es dem Verkäuferfuzzy mal wieder gezeigt habt.

    Aber geht mir bitte nicht mehr auf die Nerven. Beschäftigt weiterhin so viele Küchenfuzzies wie man für eine einzige Küche überhaupt nur beschäftigen kann, aber lasst mich in Ruhe!

    Ich schlafe nachts wieder herrlich ohne Euch und so soll es bleiben.

    Euer Küchenfuzzy

  10. #190
    Mitglied
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    Beiträge
    183

    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Boah...da hat aber einer abgerechnet mit mir (ich bin ein böser Kunde).
    Was dies hier in diesem Forum soll weiß ich nicht so ganz
    Hier sind glaub ich doch viele Menschen, die genau diese Punkte, die hier verurteilt werden zu schätzen wissen...die z.B. bereit sind für gute Beratung mehr zu zahlen.

  11. #191
    Mitglied Avatar von ulla
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    4.340

    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Hier sind glaub ich doch viele Menschen, die genau diese Punkte, die hier verurteilt werden zu schätzen wissen...die z.B. bereit sind für gute Beratung mehr zu zahlen.
    Hallo Keks, mein Eindruck ist nach längerem Verfolgen der Beiträge in diesem Forum, dass es bei vielen Kunden nicht so ist. Aber Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

  12. #192
    Team Avatar von Gatto1
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    Beiträge
    1.224

    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Hallo keks,

    Du hast Recht. Das mag sicherlich für eine ganze Zahl von usern hier zutreffen, aber der fuzzie hat die vorherrschende Realität schon recht gut beschrieben.

    Wenn ich noch an meine Zeiten im "normalen" Küchenhandel zurück denke, dann war das wirklich bei 60% aller Kunden die Realität - und wenn ich heute mit meinen Freunden und Kollegen aus dem Küchenhandel rede, dann hat sich da noch nicht wirklich viel dran geändert.

    Wenn man allerdings ehrlich ist, dann ist dieser Zustand nicht allein auf dem Mist der Kunden gewachsen. Meiner Meinung nach ist der Handel selbst in erheblichem Umfang dafür verantwortlich. Es wird dem Kunden mit riesigem Werbeaufwand sugeriert, das eine Küche eigentlich schon fast nichts kostet, es dazu noch einen Geschirrspüler Gratis gibt , man die Mehrwertsteuer geschenkt bekommt und das Ganze noch mit 56% rabattiert und mit 0% finanziert wird. Unterm Strich ist die Küche ja fast umsonst - und was umsonst ist ist nichts wert - und was nichts wert ist, das muß man auch nicht wertschätzen. Eigentlich logisch.

    Schön, wenn wir dabei helfen können, das sich das langsam wieder ändert - auf beiden Seiten.

    Eine Küche und die Planung dazu hat einen Wert und um einen Wert zu vermitteln braucht es Vertrauen - also ist Küchenkauf eine Vertrauenssache
    Vertrauen baut sich am Besten auf zwischen Partnern auf.
    - um Partner zu sein braucht es Respekt und Fairness.
    Respekt und Fairness erreicht man durch gegenseitiges Verstehen
    - Verstehen erfordert: Zuhören, Klartext, Erfahrung und Transparenz

    Ist doch eigentlich ganz einfach..

  13. #193
    Heise
    Gast

    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    @küchenfuzzy:
    Dein Burnout ist lesbar, spürbar. Diese schwarzen Schafe begegnen dir aber überall im Dienstleistungsberuf. Wenn du damit nicht klarkommst, musst du dich wirklich umorientieren. Aber: Nicht wieder in einen Dienstleistungsberuf.
    In diesem Thread ging es um die Intransparenz beim Küchenkauf.
    Ich selbst habe vor 1 Jahr so einen intransparenten KV unterschrieben und sehe mit Entsetzen, dass die E-Geräte, die mir vor einem Jahr mit damaligem Listenpreis gezeigt, dann als Block mit Arbeitsplatte, Spüle und Armatur in Rechnung gestellt wurden, heute schon aus dem Programm genommen wurden, bzw. um weniger als die Hälfte des verrechneten Listenpreises beim Hersteller angeboten werden.
    Mal sehen, was ich erreichen werde, wenn die Bestellung und der Einbau in einigen Monaten besprochen werden.....

  14. #194
    Moderatorin Avatar von menorca
    Registriert seit
    04.12.2008
    Ort
    München
    Beiträge
    6.592

    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Leichter wäre es für Kunden, wenn dies ganzen Prozentaktionen verschwinden müssten. Und diese ganze Blockverrechnung eingestampft würde. Das muss beim Hersteller anfangen. Wenn es wie beim Autokauf, der ja so gerne als Vergleich herangezogen wird, oder wie bei Ikea Einzelpreise gäbe für jeden zusätzlichen Schrank, dazu noch einen prozentualen (?) Anteil Beratung und Planung oben drauf, Lieferung und Montage ebenso und der Händler nur noch überlegen muss, ob er 5 oder 8 oder 10% (?) Gewinn machen muss/will. Dann werden die Unterschiede auch nicht mehr so groß und Angebotstourismus lohnt sich nicht mehr wirklich.

    Wenn jede Rechnung für Küche so aussähe mit den Posten wie oben beschrieben, dann hätten die Leute sich schnell daran gewöhnt, dass auch die Planung kostet. Und wären nicht ganz so verwirrt beim Küchenkauf.

    *Naive Meinung einer Endverbraucherin mit etwas erweitertem Einblick.*

    Küchenfuzzy, für dich bestimmt die richtige Entscheidung! Viel Spaß in deinem neuen Beruf!

  15. #195
    Team Avatar von Schreinersam
    Registriert seit
    19.05.2009
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    Schorndorf
    Beiträge
    5.037

    Standard AW: Preisliche Intransparenz beim Küchenkauf

    Manchmal...
    aber wirklich nur manchmal...
    habe ich beim Lesen von Küchenfuzzies Statement genickt.

    Mir ging es früher oft so, dass bspw. die Videotheken, die ich geplant hatte, mehr oder weniger deckungsgleich von lieben Kollegen dann so gebaut wurden.
    Es war da wie im Küchenbereich... manche konnten es, manche waren gut im Abzeichnen.
    Allerdings denke ich, im Küchenbereich wirds halt öfter so sein, dass mal der eine die Planung eines Kollegen ausführt, und mal der andere... sprich die Quote wird für alle mehr oder minder gleich sein.

    Irgendwie schade, es könnte eine win-win-Situation für alles sein... glückliche Kunden, glückliche Händler.

    Bis vor Kurzem habe ich immer ans Ende meiner Werbung geschrieben... "ein gutes Geschäft wirds dann, wenn es einen zufriedenen Kunden und einen zufriedenen Samy gibt"... Der Spruch ist weise.

    Samy

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