Hallo,
ich kann jetzt zu deinem Problem nichts sagen, nur kurz, ich habe den Titel deines Threads in "Holzarbeitsplatte" geändert. Das ist besser, auch wenn später mal jemand hier im Forum sucht.
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Das Küchen-Forum befindet sich in der Kategorie:
Health and Family
Hallo,
durch die Planung einer neuen Küche, bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe schon einige Tipps nutzen können. Danke!
Ursprünglich wollten wir eine Resopalarbeitsplatte verbauen und haben uns dann kurzfristig für eine Arbeitsplatte aus Buche entschieden. Beim Kauf wurde uns Topoil empfohlen, was ich bereits bei der Platte auf der Kücheninsel angewendet habe. je länger ich mich mit dem Thema befasse, so unsicherer werde ich bei derWahl des Pflegemittels (Öl). Das o.g. Produkt ist soweit ich weiß ein schichtbildendes Mittel. kann ich da jetzt einfach im Laufe der Zeit immer mal wieder mit einem anderen Öl (z.B. Walnuss) drüber gehen um die Platte zu Pflegen?
Muss man vor jedem Ölen einen Zwischenschliff machen?
Fragen über Fragen.
Im weiteren Abschnitt muss ich nun noch 2 Platten, in die Spüle und Kochfeld eingebaut werden sollen, vorbehandeln und bin wie schon erwähnt einfach unsicher.
LG
mmecitron
Geändert von KerstinB (21.03.2011 um 11:18 Uhr) Grund: Titel angepaßt, da speziell Holzplatte
Hallo,
ich kann jetzt zu deinem Problem nichts sagen, nur kurz, ich habe den Titel deines Threads in "Holzarbeitsplatte" geändert. Das ist besser, auch wenn später mal jemand hier im Forum sucht.
Also wirklich schichtbildend ist Öl eigentlich nicht. Es dringt schon tiefer ins Holz ein. Eine oberflächliche Schicht bildet eher Wachs.
Ich hab auch eine Schicht Topoil (Du meinst schon Osmo?) auf meiner Bambusplatte. Finde den Effekt super, im VErgleich von z.B. dem Fußbodenöl von Biopin, was ich auf dem Boden habe.
Klar, das was später kommt zieht immer weniger ein. Aber das heißt ja net, dass man hinterher mit gar nix Anderem mehr ölen kann. Muss man ja sogar.
Wobei ich vorsichtig wäre mit normalen Salatölen. Die können ranzig werden. Holzöle haben da ganz andere Komponenten drin, die z.B. auch aushärten und die Oberfläche unempfindlicher machen. Einfaches Salatöl kann da höchstens bischen das Eindringen von Wasser stoppen.
Falls ich jetzt Mist erzählt hab, bitte korrigieren (Jens?)
Hallo,
ja, ich meine das Produkt von Osmo. Der Farbton ist sehr schön geworden, bin mir halt nur unsicher, wie es jetzt weiter gehen soll.
Mit Olivenöl habe ich bei Schneidbrettern nicht so gute Erfahrungen gemacht. Walnussöl habe ich des öfteren gelesen (soll besser trocknen) und daher ging meine Überlegung in diese Richtung.
Zumindest weiß ich jetzt, dass ich nicht immer bei dem gleichen Produkt bleiben muss. Danke!
LG
mmecitron
Das Öl soll ja nicht antrocknen, sondern einziehen. Deshalb Öl auftragen und bevor es trocken ist, den Überschuss abwischen.



Ich nehm immer Olivenöl, schön drauf und nach ein-zwei Stunden mit nem Tuch alles schön abwischen, am Anfang hab ich das häufiger gemacht mittlerweile alle zwei Monate oder so (Eichetisch)


Olivenöl nehmen wir auch für unsere mittlerweile 6 Jahre "alten" Esseckenmöbel. Gugsch du
Esszimmer.jpg
Riecht Olivenöl nicht komisch (ranzig?) mit der Zeit?
Nicht unbedingt. Es gibt bei den Pflanzenölen ganz unterschiedliche. Fette oder "trockene" Öle z.B. Was ich früher beim Seifensieden mitbekommen habe, neigt z.B. Sonnenblumenöl schnell zum Ranzig werden. Oder Distelöl (trockenes) .
Olivenöl ist m.W. nach ein rel stabiles Öl, Erdnussöl auch. Walnußöl dagegen überhaupt nicht! Siehe hier im Seifensiederforum. Also von Walnußöl würde ich bei Möbeln lieber die Finger lassen.
Hallo,
also von unserem Kücheneinrichter haben wir zur Behandlung unserer Eichen-AP HABiol (Leinöl plus Harze) bekommen. Nun ist es fast alle und ich habe fesgestellt, dass das mit 30 EUR für 250 ml ganz schön teuer ist. Ist denn der Unterschied zum Leinöl aus dem Baumarkt oder BEHANDLA von Ikea (15mal günstiger) wirklich so groß?
Gruß,
Heiner.
Das ich meiner Freundin noch mal ein Thread hier im Forum ans Herz legen darf....
das freut mich....
sie ist Produktmanagerin bei Osmo...und sollte die Frage beantworten können, aber ich weiß schon was sie sagen wird....
du hast das Mittel zu dick aufgetragen... ganz wenig und ganz dünn, es darf keine Schicht auf der Platte entstehen.... das Öl soll komplett in der Platte verschwinden.
das reicht um die Platte wiederstandsfähig zu machen....
Hast du erst einmal zu viel Öl aufgetragen wirst Du wohl tatsächlich die Platte erst einmal wieder anschleifen müssen... um die Schicht, die oben aufliegt wieder runterzubekommen....
mach mal Foto !!
mfg
Racer
Mensch Heiner,
noch keine Fotos von der Küche gezeigt, aber das Pflegeöl für die APL ist schon leer, was sollen wir davon halten
Kann es sein, dass du es mit dem Ölen etwas übertreibst? 2 Mal im Jahr reicht eigentlich vollkommen aus, wenn die APL vom Hersteller fachgerecht geölt wurde und man nicht mit zu aggressiven und vor allem niemals mit abrasiven Reinigern ans Werk geht.
Behandla funktioniert prima auf unserem Eiche Esstisch. Zieht sehr gut ein, bildet keine unerwünschte Schicht und ist geruchlos. Ob ich es für die neue APL (auch Eiche) ebenfalls benutzen werde, weiß ich aber noch nicht. Will erst abwarten, was der Hersteller empfiehlt.
LG ally
Hallo Racer, ally.
Danke für Eure Hinweise.
Der Hersteller der Arbeitsplatte (AKP) lieferte mit der Platte und dem Öl eine Anleitung. Danach sollen wir in den ersten 2 Monaten wöchentlich und danach alle 2 Wochen (im Spülenbereich nötigenfalls öfter) behandeln. HABiol könne man von AKP beziehen. Unser Kücheneinrichter meinte, man könne nach den 2 Monaten auf alle paar Monate reduzieren.
Ich habe nun 3mal geölt, obwohl die Küche schon vor 5 Wochen eingebaut wurde. Ich meine mich zu erinnern, dass das Probefläschchen nicht voll war. Außerdem habe ich nach Anleitung einen Baumwolllappen benutzt (T-Shirt). Da ist auch so einiges hängen geblieben. Außerdem steht in der Anleitung, dass man überschüssiges Öl mit nem Lappen wegwischen sollt. Bisher zog das Öl aber bei uns restlos ein.
Deshalb glaube ich, dass wir noch nicht zu dick aufgetragen haben. Hier Bilder 24 h nach der letzten Ölung.
IMGP3572.jpg IMGP3575.jpg
Bilder von der Gesamtküche gibt es - allen Unkenrufen zum trotz - erst nach vollkommener Fertigstellung. Wir konnten uns erst nach Kücheneinbau für eine Nichenrückwand entscheiden und warten jetzt...
Gruß,
Heiner.
Also, jetzt habe ich erstmal BIOFA Arbeitsplattenöl gekauft. Das liegt preislich dazwischen und ist "öko". Ich werde es dann erstmal auf dem Esstisch probieren.
Gruß, Heiner.
Benutze für meine Küchenarbeitsplatte seit 2 Jahren Olivenöl: Anfangs einmal täglich, bis sich die Farbe nicht mehr geändert hat und jetzt so einmal im Monat bei der Grundreinigung...
Die Platte ist strapazierfähig, die Flecken ziehen nicht ein und super abzuwischen...
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