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Das Küchen-Forum befindet sich in der Kategorie:
Health and Family
Die regelmäßige Desinfektion von Warmwasserspeichern erfolgt nicht im Speicher, sondern über die Regulierventile. Die Wassertemperatur muss auf 60°C eingestellt sein damit die Ventile auf über 70°C aufgeheizt werden.
Mein Warmwasser halte ich auf 45°C und einmal die Woche wird automatisch auf 60°C aufgeheizt.
Bisher leben wir noch alle.![]()


Nur mal als Info über Legionellen:
Eine Vermehrung der Legionelle findet im Temeraturbereich von 25 bis 45 Grad statt. Bei ca. 35 Grad ist ein optimales Wachstum gegeben. Gehemmt wird das Wachstum ab 50 Grad und ab 55 Grad beginnt ein langsames Absterben. Temperaturen ab 60 Grad überlebt das Bakterium in aller Regel nicht.
Vor allem sollte vermieden werden, Heiswassertanks über längere Zeit zu stagnieren. In Haushalten ist die Gefahr eigentlich m.E. nicht überzubewerten, da ja ein doch eine häufigere Wasserzirkulation stattfindet.
In Mehrwohnanlagen darf die Vorlauftemperatur nicht höher als 60 Grad eingestellt werden, um Verletzungen vorzubeugen. Ist eine Aussage unseres Heizungsbetriebes auf eine Anfrage von mir, die Vorlauftemperatur mangels mangelnder Wohnraumerwärmung zu erhöhen!?
Der Thread ist ansonsten über 2 Jahre alt und der Weltmeister hat einen Wasserverbrauch von/ab 6,5 Liter.
Wörüber wollen wir noch diesbezüglich diskutieren.?
Ver(s)(r)ottung der Geräte wäre einen neuen Thread wert.![]()
Früher hatte ich den Geschirrspüler an Kaltwasser angeschlossen, nach Installation einer Solaranlage erfolgte der Anschluss an Warmwasser.
Fazit: Ich konnte keinen Unterschied in der Reinigungsleistung feststellen.
Meiner Meinung nach rentiert sich der Anschluss an WW immer, wenn die Warmwasser-Erwärmung nicht elektrisch erfolgt und der GSP-Hersteller den WW-Anschluss empfiehlt.
Zum Einsparpotential moderner Geschirrspüler folgender Link:
http://www.forum-waschen.de/doc/file...ranschluss.pdf
Kernaussage: Immer rentabel, insbesondere bei solarer Erwärmung.
Bei älteren Geschirrspülern rentiert sich der WW-Anschluss natürlich noch mehr.
Aussage eines Spülmittelherstellers zum WW-Anschluss:
http://www.somat.de/downloads/richtig-spuelen.pdf
Zitat (S.8):
"Der Warmwasseranschluss hat keine negativen Auswirkungen auf den Spülprozess, vorausgesetzt die zugelassene maximale Zulauftemperatur wird nicht überschritten."
Schöne Grüße, fergie
Fergie, ich verweise mal auf Kurt Helmuts Beitrag und frage dich daher, von welchem Hersteller ist deine GSP und wie sind deine Trocknungsergebnisse?
Hallo KerstinB,
mein Geschirrspüler ist von Miele und die Trocknungsergebnisse (hat ein Trocknungsgebläse) sind identisch zum Kaltwasseranschluss, also immer super.
Bei Kondensationstrocknern verschlechtert sich die Trocknung, was man allerdings ggf. beheben könnte, wenn man die Tür zum Spülende öffnet und den Dampf entweichen lässt. Am Besten bei einem GSP-Neukauf neben der Eignung für WW-Anschluss darauf achten, dass er keine Kondensationstrocknung hat.
Das Vorspülen arbeitet normalerweise tatsächlich nur mit kaltem Wasser. Hier sehe ich jedoch keinen allzugroßen Energieverlust, da im Vorspülgang ja das Geschirr und der Innenraum bei WW-Anschluss schon mal vorgewärmt wird. Außerdem sollte man die Relation sehen: Man spart wertvolle elektrische Energie, die mit einem miesen Wirkungsgrad erzeugt wird. Selbst wenn man das WW fossil erwärmt, ist ein WW-Anschluss ökonomisch und ökologisch sinnvoll und bei solarer Erwärmung braucht man garnicht darüber nachzudenken.
Bei modernen Geräten liegt die Einsparung bei ca. 0,3 kWh, bei meinem etwas älteren Gerät bei 0,7 kWh. Nimmt man 250 Spülvorgänge im Jahr an, so liegt das Einsparpotential zwischen 0,3 kWh * 250 = 75kWh bis 175 kWh. Das entspricht bei einem Strompreis von 0,2€ / kWh etwa 15 bis 35 € pro Jahr. Multipliziert man diese Summe mit einer GSP-Lebensdauer von 20 Jahren, kommt eine, wie ich meine, nette Summe heraus.
Zu den immer wieder genannten Einwänden bezüglich Reinigungsergebnisse ("gerinnendes Eiweiß"):
* Ich konnte _keine_ Verschlechterung feststellen.
* Der Spülmittelhersteller (siehe meinen vorheriger Post) hat keine Einwände.
* Geschirrspüler mit Warmwasseranschluss - Ein Drittel Strom sparen - Meldung - Stiftung Warentest
Schönen Abend, fergie
Das bestätigt aber, was Kurt Helmut oben geschrieben hat, nämlich, dass es bei Miele-GSPs funktionieren kann, bei anderen eben nicht gut, weil insbesondere die Trocknungsergebnisse leiden. Eine GSP zum Dampfentweichen zu öffnen halte ich für keine gute Lösung. Zumal GSPs heute oft hochgebaut werden und drüber evtl. noch ein BO oder eine Mikrowelle stehen.
Wichtig ist natürlich eine Zirkulationspumpe. Der Warmwasseranschluss macht wenig Sinn, wenn sowieso immer erst 5 Liter kaltes Wasser die Quelle verlassen.
Die neueste Generation mit Zeolith-Trocknung ist von dem Kondenstrocknungsproblem nicht mehr betroffen. Da würde ich den WW-Anschluss auch testen wollen.
Fergie, du beschreibst natürlich die Situation anhand deines etwas älteren GSAs. Die neue Gerätegeneration mit Verbrauchswerten um 10 Liter reagiert aber u.U. völlig anders. Insofern wäre es schon interessant zu erfahren, wie es mit den neuen Geräten ist und ob schon jemand Erfahrungen vorweisen kann.
Ja, bei Kondensationstrockner haben Du und Kurt Helmut Recht. Außerdem ist es ja ein Komfortverlust, wenn man die Türe extra öffnen muss. Es gibt aber neben Miele noch andere Hersteller, die nicht mit Kondensationstrocknung arbeiten.
Und, mittlerweile wird die Kondensationstrocknung ja durch die WW-taugliche Zeolith-Technik ersetzt:
Zitat Bosch:
"Intelligenter Wasseranschluss
Parallel zum Ausbau des Zeolith-Trocknens rückt der Warmwasseranschluss von Geschirrspülern immer stärker in den
Fokus der Ingenieure. Der Grund: Viele Haushalte nutzen inzwischen Solaranlagen, Wärmepumpen oder Fernwärmesysteme
zur regenerativen Strom- und Warmwassererzeugung. Wird der Geschirrspüler – wie bei allen Modellen der ActiveWater
Baureihe von Bosch möglich – direkt an das warme Wasser (ca. 55°C) angeschlossen, kann der Energieverbrauch – etwa
beim Zeolith Geschirrspüler – noch einmal von 0,83 kWh auf 0,6 kWh gesenkt werden."
Ciao, fergie
@Michael
Selbst wenn man keine (sowieso zu hinterfragende) Zirkulationspumpe besitzt, ist es sinnvoller, Wasser zuerst über den Hahn ablaufen zu lassen (wobei es selten wirklich 5l sind, bis es warm kommt, einfach mal auslitern).
Ich habe zwar keinen neuen GSP, kann aber bzgl. der Trocknung keinen Nachteil erkennen, sofern es sich nicht um einen Kondensationstrockner handelt. Denn: Beim Trocknen mittels Gebläse wird die warme und feuchte Luft aus dem GSP geblasen, da spielt es keine Rolle, ob das Geschirr mittels Strom oder WW oder beidem erwärmt wurde.
Damit ich nichts verschweige und ich bitte dies als Spezialfall zu sehen: Mein Geschirrspüler hat ein ElektroSpar-Programm. Dabei wird elektrisch nicht nachgeheizt. Miele empfiehlt die Verwendung dieses Programms bei normal verschmutzem Geschirr ab einer WW-Temperatur von 45 Grad. Dabei braucht das Gerät bloß 0,2kWh, weil nur die Umwälzpumpe läuft. Das ist selbst gegenüber modernsten Geräten unschlagbar wenig. Falls die WW-Temperatur deutlich unter 60 Grad beträgt, kann man bei kritischen Hinsehen eine geringfügige Reduzierung der Trockenleistung erkennen. Dafür braucht mein Geschirrspüler bei diesem Programm auch 1 kWh weniger als bei Normalprogramm mit KW-Anschluss. Wow, das freut mich!
Grüße, fergie
Kleine Ergänzung:
Miele hat leider schon seit etlicher Zeit kein Trockengebläse mehr und setzt wieder auf Kondensationstrocknung. Deshalb haben auch die Miele Top-Geräte ein automatisches Öffnen der Klappe
Vermutlich ist dies der Jagd nach dem günstigsten Verbrauchswert geschuldet
Nicht jede energiesparende Weiterentwicklung dient der Funktion.![]()
Ich muss auch mal Forums-Archäologie betreiben, wir haben seit wir hier eingezogen sind unsere GSP´s immer am WW, welches über Solar erhitzt wird.
Die erste Kombination war Juno-GSP und nicht regelbare WW-Bereitung seitens Gasheizung oder Solar, die Juno ist nach ca. 7-8 Jahren kaputt gegangen, die Scharniere waren so hinüber, dass es sich erst wie ein Sarg, dann wie eine Gruft und dann wie eine Krypta anhörte, Reparatur bei dem billigen Ding lohnte sich nicht.
Dann haben wir eine Siemens gekauft, einfaches Unterbaugerät (4 + 1 Programme) und die wurde dann 2010 auch an einer neue Heizung betrieben, diesmal regelbar (eingestellte Temp. ist 55°C, im Sommer kann es aber auch schon mal heißer sein, da es da keine Regelmöglichkeit gibt).
Den GSP betreibe ich mit Einzelkomponenten (seit ich hier im Forum bin) und öffne ihn i.R. erst am nächsten Morgen, Geschirr wird sauber, trocken (außer Plastik), wenn man es mal zur Not gleich braucht, ist es etwas heiß.
Einzig der Hundefutterlöffel (rohes Fleisch) wird manchmal nicht sauber, was dann wohl der Eiweißgerinnung geschuldet ist. Und schlechte Dekore werden schnell blass, aber da weiß ich nicht, wie es bei KW Betrieb wäre, vorher hatte ich nicht lange einen GSP.
Es könnte mit Kaltwasser vielleicht anders oder besser sein, aber da fehlt mir der Vergleich, aber es geht definitiv und ich denke nicht, dass die Juno wegen dem heißen Wasser gehimmelt ist, denn die Scharniere liegen ja außerhalb, da fehlte wohl das eine oder andere Tröpfchen Öl oder Fett.
Sollte sich der Anschluss nun leicht wechseln lassen (Heimwerkermann) überlege ich ja nun doch einen Tausch, denn die neue GSP ist schon ziemlich sparsam und wer weiß, wie sich das dann auswirkt...
Hier findet man aber auch immer wieder was neues![]()
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