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Das Küchen-Forum befindet sich in der Kategorie:
Health and Family
Bei welchen Herstellern mit Induktionskochfeldern habt Ihr diese KD-Probleme?
Wir verkaufen in dem Bereich überwiegend Bosch & Miele und hatten noch nicht ein Mal damit Probleme!


war ich doch bei Bauformat zur Schulung und die Diskussion ging los ob nu Schublade oder nicht unter Induktion. Der dortige Schulungsleiter hat uns jetzt erzählt, dass ein Plastikbesteckeinsatz nicht geeignet wäre. Wenn man stundenlang kochen würde, würde der sich soweit erhitzen, dass er sich verformt. Wäre schon vorgekommen. Auf Nachfrage ob er ein Foto davon hätte, hatte er keins.
Und auch das Besteck darin SOLL sich bei längerem Kochen so weit erhitzen, dass die Benutzung nicht angenehm wäre.
Nu quäl ich mal unsere E-Geräte Hersteller nach genauer Auskunft.
Dieses Kann, Vielleicht und Würde ist ja furchtbar und verunsichert nicht nur Kunden.![]()
Hallo Peerless,
Danke für die Info aber .....
Induktion UND stundenlang kochen ist eigentlich ein Widerspruch in sich.
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als Beispiel hat er angeführt, wenn Oma stundenlang ihre Erbsensuppe kocht könnnteeeeeeeee das passieren.![]()
Ja, das kann passieren, aber nur wenn der Kabelschutzboden fehlt.dass ein Plastikbesteckeinsatz nicht geeignet wäre. Wenn man stundenlang kochen würde, würde der sich soweit erhitzen, dass er sich verformt. ....... Und auch das Besteck darin SOLL sich bei längerem Kochen so weit erhitzen, dass die Benutzung nicht angenehm wäre
die betonung liegt auf STUNDENLANG, aber ich hatte neulich die Rückfrage AUCH WENN IHR CHEF ES BEI UNS NICHT ZULÄSST, SOLL ICH DEN SCHRANK ÄNDERN ODER SO TUN, ALS OB ICH NICH WÜSSTE, DASS ES EIN INDUKTIONSFELD IST?
![]()
Das Widersinnige bei dieser ganzen Diskussion: unter einem klassisch beheizten Kochfeld ist es erheblich wärmer als unter einem Induktionsfeld. Das einzige Argument, das ich gelten lassen könnte, ist das die Luftzufuhr für die Kühlung(!) der Elektronik des Induktionsfeldes behindert wird. Das mag bei einigen älteren Modellen der Fall sein. Bei Feldern auf Stand der Technik lässt sich eine Schublade darunter immer einbauen, ggf. unter einigen konstruktiven Änderungen an Schrank und Schublade.

hallo
ich weiß ja nicht was ihr unter stundenlangen kochen versteht es sollte doch einfach bedacht werden dass gute kochfelder eine sicherheitsabschaltung haben welche das kochfeld je nach gewählter leistungsstufe nach einer bestimmten zeit abschalten ansonsten gilt doch induktion braucht lüftung um seine elektronik zu kühlen und koventionelle kochfelder strahlen mehr wärme nach unten ab. von verformten oder "glühenden" besteck habe ich noch nichts gehört, JEDOCH GEHÖREN ENTZÜNDLICHE GEGENSTÄNDE UND LEICHT BRENNBARE MATERIALIEN NICHT UNTER DAS KOCHFELD.
viele grüße kb
Um bereits gesagtes noch einmal zu wiederholen:
Die in diesem Thread genannten Erfahrungen kann ich bestätigen, nachdem ich nun in mehreren Küchenstudios war:
Fazit: Die Meinungen und die Bereitschaft, ein Induktionskochfeld über eine Schublade zu montieren gehen auf jeden Fall auseinander. In den Studios, die dem Thema ablehnend gegenüber standen, halfen auch meine dezenten Hinweise auf die Montageanleitungen der Kochfeldhersteller - in denen es durchaus auch Anweisungen für den Einbau über Schubladen gibt - nicht weiter; es wurde kategorisch abgelehnt.
- Bei Nr. 1 hieß es, der Einbau eines Induktionsfeldes über einer Schublade sei prinzipiell nicht möglich, um die Lüftung und Kühlung des Feldes nicht zu gefährden und Schäden zu vermeiden. Angeboten wurde eine Häcker.
- Bei Nr. 2 wurde eine Nobilia angeboten; der Berater erläuterte die Gründe nicht tiefer und sagte, Nobilia weise den Auftrag auf jeden Fall zurück, wenn ein Induktionsfeld über einer Schublade geplant werde. Ich habe daraufhin telefonisch bei Nobilia rückgefragt. Dort bestätigte man die Aussage und begründete dies mit einem exemplarischen, angeblich erst kürzlich eingetretenen Fall, in dem sich eine Kundin an einem in der Schublade aufbewahrten Edelstahllöffel verbrannt haben solle.
- Nr. 3 konnte gar nicht verstehen, warum die Montage über einer Schublade nicht möglich sein solle und sagte, sie führten Küchen seit Jahren ohne Schwierigkeiten so aus. Angebotene Küche war hier auch eine Nobilia.
Als Käufer bleibt einem vermutlich nur die Möglichkeit, sich den richtigen Händler auszusuchen, wenn er diese Variante gerne hätte.
ist schon richtig, dass die Industrie es ablehnt
Schubkästen unter Induktionsfelder zu bauen.
Da aber der Hersteller nicht weiß, was dann wirklich
eingebaut wird, dürfte es eigentlich keine Schwierigkeiten
bereiten den Schrank zu bekommen.
Um meinen Sachbearbeiter abzusichern und permanente
Rückfragen zu vermeiden, gebe ich immer ein "normales"
Feld an.
...... und technisch ist es machbar !!
LG Klaus
Hallo Klaus,
Genau das finde ich als Käufer ja so verwirrend: Einerseits scheint es machbar zu sein, andererseits wird es pauschal(!) abgelehnt. Diese pauschale Ablehnung ist es, die ich nicht verstehen kann. Der Kochfeldhersteller gibt in seinen Montageanweisungen Mindestabstände und andere Umstände (z.B. Belüftung) vor, unter denen der Einbau zulässig ist, und der Küchenhersteller möchte es trotzdem nicht...
Auf Nummer sicher zu gehen ist manchmal nicht verkehrt, aber woher kommt diese Zurückhaltung? Als Kunde wünsche ich mir eigentlich nur, dass sich Kochfeld- und Küchenhersteller mal einig werden.
Grüße,
Vince
Hallo Vince,
wenn heute nur EU-konforme Kochfelder verbaut werden würden, gäbe es sicher eine einheitliche Handhabung. Leider weiss der Küchenhersteller nicht, was für Exoten tatsächlich verbaut werden und sichert sich auf diese, wenn auch sehr einfache, Weise ab.
Das nur als Erklärung. Für mich liegt die Kompetenz beim Händler, die damit aber untergraben wird.
kenn ich auch bei Backöfen, die Möbler verlangen Hitzeschutzleisten seitlich und die Elektrogerätler lehnen diese kategorisch ab. Einheitliche Richtlinien gibt es da leider nicht. Wie gesagt, bei uns weigert sich nur Häcker, auch da auch nur, weil unsere Montageleitung und die Geschäftsführung es so anordneten. Eine Erklärung haben auch wir nicht erhalten.
Noch mal 'ne kleine erfahrungsbericht. Uns wurde in 2005 'ne 90cm Schublabe unter dem Induktionsplatte verbaut, mit plastik Besteckeinleg (das Teil nam aber viel platz weg... in die nächste Küche mal anders tun). In die 4 jahre das ich drauf gekocht habe hab' ich grad 4 mal bemerkt dass mein Besteck warm geworden war, und zwar lediglich handwarm. Unter die platte war eigentlich nichts, nur hinten am Schrank ein kleines horizontales Holzstück zur Kabelleitung. Die 4 mal waren beim sehr lange Suppe kochen... und die Neff platte hat nie Probleme gemacht.
Geändert von earthy (07.01.2010 um 14:28 Uhr) Grund: (Mein Deutsch fehlte mir... Besteck ist was anderes als Geschirr)
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