Hier wird ja fleißig geantwortet, prima.
@Michael
Ich habe Vertrauensbruch nicht als Reklamationsbegründung gemeint, sollte es so rübergekommen sein, sorry. Als der Schaden entdeckt wurde, habe ich meine KFB angerufen und ihr diesen mitgeteilt und auch gleich gesagt, dass das behoben werden soll. Da war sie meiner Meinung. Sie fragte mich, ob der 1. Monteur mich nicht über das herausgebrochene Stück informiert hätte, was ich verneinte. Ja, normalerweise sei das aber üblich, sonst würde das Kunden-Unternehmen-Verhältnis gestört.
Wie du schon sagtest, wo ist die Grenze? Ich glaube, die ist schwer zu finden weil sich immer einer von beiden benachteiligt fühlt. Ich habe schon viele Firmen kennegelernt, die Verkaufen wollen, aber sich mit Schadensregulierung oder Reklamationen schwer tun. Wobei es auch genug Ausnahmen gibt.
OT
Ich habe 10 Jahre im Elektrohandwerk im Kundendienst gearbeitet, da wurde ich geprägt. Es hat auch nicht immer alles reibungslos geklappt. Mein Chef hatte mir damals aufgetragen, sollte mal etwas durch mich beschädigt werden, so ist das kein Beinbruch. Aber es sollte immer dem Kunden mitgeteilt werden, auch wenn der Schaden noch so klein war. Sollte halt etwas mit Kundenvertrauen zu tun haben, denn man weiß nie wie dein Gegenüber reagiert. Ganz einfaches psychologisches Grundverständnis.
OT ENDE
So wurde ich geprägt. Ich spiele gerne mit offenen Karten und erwarte das aber von meinem Geschäftspartner.
Auch werfe ich Martin nicht grundsätzlich vor, pro Unternehmen zu sein. Und auch bin ich für seine ehrliche Meinung dankbar und darum geht es eigentlich nur. Seine Meinung ist halt, dass ich überreagiere, andere hingegen gehen mit meiner Meinung konform. Es ist da nicht einfach zu entscheiden was jetzt das richtige ist und was nicht. Man sollte auch das drumherum sehen. Nachdem ich den Schaden entdeckte und meldete, hatte ich den Eindruck das keiner so richtig darauf einging und eher totgeschwiegen werden sollte. Da war auch nix mit, es wird repariert o.s.
Für mich persönlich ist es wichtig mich hier im Forum auszutauschen und andere Meinungen zu hören um besser entscheiden zu können. Natürlich ist es dann sehr schwierig, wenn die Meinugen weit auseinandergehen. Deswegen meine ich auch, dass man alles etwas neutraler sehen sollte, weder aus der Sicht vom Kunden noch aus der Sicht vom Unternehmen.
Zum Ende wollte ich noch kurz mitteilen, dass mich meine KFB angerufen hat und mit Rücksprache des Geschäftsführers der Austausch des Unterschranks gewährt wird.
LG
Peter Paule





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ja aber auch nur, wenn sie ihre Spülenschranke in nur drei Standardbeiten bauen und das Bild der optischen Fuge zwischen Platte und Oberkante Front herzlich egal ist.....
in der Hoffnung, dass der Lieferant nicht genau hinschaut und einfach einen neuen Korpus liefert.


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