Ach du schöne Schei...
Damit nicht jeder erst nach deinem Album suchen muss, und weil das direkte Bild ja auch viel dramatischer ist, hol ich es mal hierher:
Hier also Apfelessig versus Kalkstein 1:0
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Hallo an alle "Steinexperten",
als ich eben die Fotos von Gatto gesehen habe (sieht übrigens super aus), habe ich mich gefragt, wie die Schieferplatten wohl imprägniert sind.
Ich habe nämlich das gesamte Erdgeschoss mit "Anröchter Dolomit" (Kalkstein) gefliest. Sieht optisch auch super aus (finde ich zumindestens) aber der Stein ist die absolute Hölle![]()
Ich habe mal in meinem Album ein Foto von den Folgen einer heruntergefallenen Flasche Apfelessig (sofort aufgewischt) eingestellt. Das passierte ein Jahr nach dem Einzug, 6 Fliesen (30 x 60 cm) mussten ausgetauscht werden, man sieht heute noch den Unterschied.
Daraufhin (und auf viele weitere Macken von Zitronen, O-Saft, Putzmittel, Fanta, Sprite, Schneematsch mit Streusalz, usw.) habe ich fleißig begonnen den Boden zu imprägnieren. Das wohl zu doll. Irgendwann wars zuviel, und nun habe ich einen schlierig-schmierig aussehenden Boden.
Jetzt lebe ich in ständiger Angst vor Säure und ärgere mich ständig über den schmierigen Boden.
Daher meine Bitte: Kann mir jemand sagen, was ich tun muss um einen gut imprägnierten Fußboden zu bekommen, der nicht schlierig ist.
biboo
Ach du schöne Schei...
Damit nicht jeder erst nach deinem Album suchen muss, und weil das direkte Bild ja auch viel dramatischer ist, hol ich es mal hierher:
Hier also Apfelessig versus Kalkstein 1:0
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Dolomit ist ein recht problematisches Gestein, insbesondere bei der Einwirkung von Säuren.
Auch wenn es eigentlich wegen der Farbänderungen ein NoGo ist, Naturstein zu versiegeln, bei Kalksteinen ist es der bessere Weg trotz der Farbänderungen der Oberfläche. Allerdings muss diese Versiegelung natürlich regelmäßig erneuert werden.
So, wie der Boden aussieht, muss der vom Profi komplett bearbeitet werden. Die Frage bleibt, ob eine vollständige Oberflächenbearbeitung nicht teurer wird als ein komplett neuer Natursteinbelag.
So wie der Boden auf dem Bild erscheint, ist da wohl schon bei der Erstbehandlung einiges nicht ganz fachgerecht gemacht worden.
Die schlimmsten 6 Fliesen wurden wohl schon ausgetauscht.
Partieller Austausch ist bei den meisten Natursteinen unsichtbar kaum möglich, wenn der Stein nicht aus der gleichen Ecke des Rohblockes kommt.
Das Schadensbild deutet jedenfalls auf einen wenig fachgerechten Oberflächenschutz oder eine sehr lange Einwirkzeit (> 1 Std.) der schädigenden Substanzen hin.
Hallo nochmal,
ich habe 2002 im Baustress (Bauzeit 8 Monate, 2 kleine Kinder, viel Eigenleistung) die Fliesen "auf die Schnelle" gekauft, ohne mich richtig darüber zu informieren - mein Fehler !!!
In dem Verlegehinweis stand zum Thema Reinigung " die Anwendung aggressiver (säurehaltiger) Mittel ist generell zu vermeiden" und " im Aussenbereich verlegtes Material darf nicht mit Streusalz behandelt werden."
Von Imprägnieren stand da nichts, auch nicht, dass schon O-Saft Schäden anrichten kann. Also hab ich natürlich nicht imprägniert (macht man ja eigentlich bei Natursteinen auch nicht). Nach einem Jahr ist mir dann leider die Apfelessigflasche runtergefallen und wir haben die sechs Fliesen ausgetauscht (hatten Gott sei Dank noch Ersatzfliesen behalten).
Daraufhin habe ich jedes Jahr die Imprägnierung aufgetragen. Hat auch im Wohnbereich gut funktioniert, aber in der Küche hab ich es wohl zu dick aufgetragen. Letztes Jahr hatte ich mir auch schon eine Kärcher-Scheuer-Saug-Maschine (oder so ähnlich) geliehen, die hat es aber auch nicht so gebracht.
Nun bin ich auf der Suche nach einer Maschine die den "Schlier" in der Küche entfernt, einem "guten" Imprägniermittel und/oder einem Ratschlag, wer dafür ein Profi ist.
Vielen Dank
biboo
Jeder Naturstein sollte imprägniert werden, damit er keine Flüssigkeiten etc. aufnehmen kann. Das kann der Nutzer selbst machen und es gibt auch nicht viel falsch zu machen. Wenn der Stein gesättigt ist, den Überschuss abnehmen.
Das gleiche gilt für Massivholzarbeitsplatten, nur dass man hier Leinöle nimmt und keine Steinimprägnierung.
Wenn eine Imprägnierung Schlieren hinterlässt, kann das mehrere Gründe haben:
- Das Mittel taugt nix
- Der Überschuss wurde zu spät abgerieben
- Der Stein wurde vorher mit einem ungeeigneten Mittel behandelt
- Auf der Steinoberfläche befanden sich Rückstände von Reinigungsmitteln
Du wirst jetzt die Steine mit einem Natursteinreiniger behandeln müssen und anschließend neu imprägnieren dürfen. Kaufe beides im Natursteinhandel. Das Zeug, das die Baumärkte vertrieben, ist in den allermeisten Fällen Mist.
Hallo an euch und vielen Dank für die Antworten,
werde mich im Fachhandel mit "vernünftigen" Mitteln eindecken (die letzte Imprägnierung war tatsächlich aus dem Baumarkt) und bevor die neue Küche kommt heißt es nochmal schrubben und imprägnieren.
Ich finde die Händler und Hersteller sollten für "Dummies" wie mich noch mal extra auf die Empfindlichkeit eingehen und zum Imprägnieren raten. Ich kann nur jedem von so einem empfindlichen Boden abraten.......
Gruß
biboo
Der gute Fachhandel berät seine Steinkunden schon recht eingehend. Billigheimer können das natürlich nicht leisten.
Hallo, ich hätte da noch mal eine Frage an die Profis
Ich habe heute mal bei der Firma angerufen, von der ich die Baumarkt-Imprägnierung habe.
Dort sagte man mir, ich müsse die überschüssige Imprägnierung (den Schlier) mit "Abbeizer auf Lösemittelbasis" entfernen und dann könnte ich mit "Mamor- u. Naturstein-Imprägnierung" meine Fliesen neu imprägnieren.
Was haltet ihr davon
Bevor ich mir meinen Boden noch mehr vermurkse, würde ich gerne eure Meinung dazu hören....
Vielen Dank
Biboo
Lass Dich von einem Steinmetz vor Ort beraten.
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