Meine Kristallkugel ist leider zur Reparatur. Deshalb liste mal auf, was Du konkret für Sicherungen für die Küche in der Verteilung vorfindest.
Grundsätzlich: pro Stromkreis ist bei 3600W Belastung die Grenze.
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Hi zusammen,
hab hier schon ne Weile passiv mitgelesen. Man findet hier ja schon genug Antworten, ohne selbst fragen zu müssen. Sehr gut
Also meine neue Küche ist bestellt. Jetzt muss ich erst einmal sicherstellen, dass das mit dem Anschluss der Einbaugeräte hinhaut. Ich war gerade erst einmal in der Wohnung und habe nachgesehen, welche Steckdosen an welchen Sicherungen hängen.
Im Anhang findet ihr einen groben Plan, wie das Ganze hier aussieht. Die Oberschränke und Steckdosen oberhalb der Arbeitsfläche hab ich mal weggelassen. Die wichtigen Stellen habe ich durchnummeriert:
- 60er Geschirrspüler
- 16A Einzel-Steckdose
- 60er Spülenschrank mit 5l-Warmwasserspeicher (Stiebel Eltron SNU 5L) (im Folgenden "Boiler" genannt; geht schneller)
- Herdanschlussdose (3x 16A)
- Induktionskochfeld 7200 W (mittig über den beiden 90ern)
- E-Herd 3500 W
- Mikrowelle, dahinter eine Doppeldose
- 60er Kühl-Gefrier-Kombi
Soviel dazu. Über die ganze Wand sind auch noch diverse Steckdosen verteilt, die alle über dieselbe Sicherung abgesichert sind. Hinter dem Hochschrank wäre beispielsweise ne Doppeldose.
Jetzt frage ich mich natürlich, wie ich das Ganze anschließe, ohne dass zu viele Geräte an einem Sicherungsautomaten sitzen. Ideal wäre folgende Lösung:
- Geschirrspüler und Boiler an die Dose "2",
- Kühlschrank und Mikrowelle an die Doppeldose hinter dem Hochschrank
- Induktionsfeld und Herd an Herdanschlussdose
Der Herd hat eine 1,2m-Anschlussleitung. Die müsste ich verlängern lassen, damit das hinhaut.
Geht das so überhaupt?
Geändert von ballbreaker (15.08.2010 um 20:00 Uhr)
Meine Kristallkugel ist leider zur Reparatur. Deshalb liste mal auf, was Du konkret für Sicherungen für die Küche in der Verteilung vorfindest.
Grundsätzlich: pro Stromkreis ist bei 3600W Belastung die Grenze.
Mist. Jetzt haste mich aufm falschen Fuß erwischt. Muss auch mal ne Kugel befragen, aber die hat ein paar Erinnerungslücken
Die Boilerdose müsste mit 16A abgesichert sein. Die Herdanschlussdose hat drei Sicherungsautomaten à 32A (oder 20? Bin gerade nicht sicher). Und die restlichen Wanddosen hängen an einem (!) 16er Automaten.
3x32 bestimmt nicht und 3x20 zweifle ich stark an.
Einigt Euch doch einfach auf 3 x 16 Amp.![]()
![]()
Öhm...ja![]()
Bin gerade extra im strömenden Regen nochmal rübergegangen und habe nachgesehen. War ne Verwechslung mit den Sicherungen für den Durchlauferhitzer im Bad. Der hat tatsächlich 3x32A.
Alle anderen sind 16er.
Hab das oben mal angepasst.
Geändert von ballbreaker (15.08.2010 um 19:58 Uhr)
Hallo ballbreaker,
zumindest die Konstellation GSA und Boiler an einen Stromkreislauf geht nicht.
Wenn sowieso vom Sicherungskasten nachgerüstet werden muss, sollte gleich über eine üppige Variante nachgedacht werden, die Platz für zukünftige Reserven schafft. (Dampfgarer, Kaffevollautomat, 3 Sicherungen fürs Kochfeld, etc.)
Ich will/kann eigentlich nichts nachrüsten, da es sich um eine Mietwohnung handelt. Aber ein Versetzen einzelner Dosen wäre denkbar. Man muss halt bedenken, dass es sich hier um eine Wohnung aus den 70ern handelt. Da hat man an sowas wie GSAs noch nicht gedacht...
Der Geschirrspüler hat eine Anschlusswert von 2400W; der Boiler nimmt 2000W. Schon klar, dass das zu viel ist für gleichzeitigen (!) Betrieb an einem 16A-Kreis.
Da ist noch eine Leitung oberhalb des Fliesenspiegels, die ich vorhin nicht wirklich zuordnen bzw messen konnte. AFAIK saß da früher mal ein richtiger Boiler (über der Spüle). Wenn ich Glück habe, dann ist das Teil separat abgesichert. Dann leg ich das Ding um und hab kein Problem mehr an der Front.
Fehlt noch der Herd.
Den müsste ich doch eigentlich zusammen mit dem autarken Induktionsfeld an die Herdanschlussdose anklemmen können. Evtl. ne Dose von der HAD abzweigen und bis zum Hochschrank legen, aber prinzipiell OK, oder?
Geändert von KerstinB (15.08.2010 um 21:35 Uhr) Grund: Vollzitat gelöscht, da Beitrag direkt obendrüber
Das ist machbar und zulässig, wie hier unter "Autarkes Kochfeld" beschrieben:
Installationspläne
OK. Danke. Die Infothek hab ich gerade mal überflogen und gesehen, dass ich mir die Sache mit der SpüMa und dem Boiler abschmieren sollte.
Leider hat sich die besagte Strippe oben an der Wand als geschalteter Beleuchtungsanschluss entpuppt (merke: da ist nur Saft drauf, wenn der Schalter umgelegt ist). Das Ding dürfte über die Licht-Sicherung abgesichert sein.
Tjoa...und nun? Gibts nicht sowas wie eine Vorrangschaltung für bestimmte Verbraucher? Dass der Boiler beispielsweise abgeschaltet wird, wenn die Spülmaschine läuft?
/EDIT: Wie wär's denn mit sowas hier: "Spezial Energieverteiler"? Das ist doch das, was ich suche.
Geändert von ballbreaker (15.08.2010 um 21:57 Uhr) Grund: Nachtrag
Genau so etwas in der Art brauchst Du. Das gibt es auch für Direkt- (Fest-) Anschluss (auf Putz). Das ist sicherer. Dein Elektriker kann's Dir beschaffen.
Krass....
Hab ich noch nie gesehen. Sollte der Monteur eigentlich auf dem Auto haben, oder?
Festinstallation? Hört sich interessant an. Wonach muss ich denn da suchen, um mich mal näher zu informieren?
Wobei...die oben verlinkte Mehrfachsteckdose ist die bisher günstigste Möglichkeit, die ich bisher gefunden habe. Man muss ja bedenken: das ist ne Mietwohnung. Ich will jetzt nicht unbedingt hunderte von Euros in irgendwelche Elektrolösungen investieren,
- die der Vermieter schon längst mal hätte machen lassen können
- die ich beim Auszug kaum mitnehmen kann (ich bin doch nicht der Sponsor für den Nachmieter)
Ich möchte eine einfache, kostengünstige Lösung, bei der ich auch keine Angst haben muss, dass mir deswegen die Bude mal abfackelt.
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